2 auf einen Streich – Silvester im Ländle & Skilauf am Arlberg

So oder so wollten wir Silvester bei Freunden in Vorarlberg verbringen.

Als dann noch die Einladung über Weihnachten in Maria Alm dazu kam, war es plötzlich ein ausgewachsener Urlaub über die Weihnachtsfeiertage, den wir so noch nie hatten.

Insgesamt waren wir acht Tage unterwegs. Los gings am 24.12. und somit haben wir das erste Mal Weihnachten nicht zu Hause verbracht. Den Blogbeitrag über Weihnachten im 4* Lifestyle Hotel Eder in Maria Alm gab es schon letzte Woche! Heute schreib ich über Skifahren am Arlberg, die Wiege des Skilaufs. Und ich hab wieder ein paar Tipps rund um Feldkirch im Ländle für euch. Gefahren sind wir übrigens mit dem neuen Mazda6 Sportcombi, den ich euch schon im Weihnachtsbeitrag vorgestellt habe. Über den Arlbergpass hat er uns dank Allrad sicher gebracht und in den Kurven lag er wie auf Schienen.

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Ski am Arlberg: die neue Dimension

Mit der Saison 2016/17 wird ein lang gehegter Traum vieler Wintersportler real: Die neue Flexbahn verbindet seit heuer fünf der traditionsreichsten Wintersport-Destinationen der Alpen zum größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs.

St. Anton, St. Christoph, Stuben, Zürs und Lech schreiben als Ski Arlberg ein weiteres Kapitel Skigeschichte.

In Zahlen bedeutet das ingesamt 305 Kilometer markierter Pisten, 200 Kilometer hochalpine Tiefschneeabfahrten und 87 Lifte zwischen 1.300 und 2.800 Höhenmetern.

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Die Lage des Gebirgsmassivs zwischen Tirol und Vorarlberg sorgt normalerweise für großen Schneereichtum, doch leider waren die letzten Dezembertage zum Skifahren nicht ideal. Viel zu warme Temperaturen und zu wenig Niederschlag bescherten uns nur einige Kunstschnee-Pisten. Dementsprechend konnten wir auch das zusammenhängende Skigebiet nicht wirklich testen, da nicht alle Lifte geöffnet und nicht alle Pisten zu befahren waren. Nichtsdestotrotz juckten uns die Skifahrerbeine und wir waren zwei Tage lang auf den Pisten bzw. den Hütten unterwegs, denn das muss man sagen: das Wetter war ein wahrliches Träumchen. Besonders angetan waren wir aber von dem Bergpanorama, das sich beinahe auf jeder Piste bietet.

Habe mich mehrmals dabei ertappt mich nicht aufs Skifahren zu konzentrieren, weil ich mich in den Weiten des wirklich atemberaubenden Panoramas verloren habe.

Dafür gibt es definitiv einen Daumen nach oben. Negativ anmerken muss ich die Parkplatzsituation. Wir haben in Feldkirch genächtigt und sind mit dem Auto nach St. Anton gefahren. Dort darf man dann neben den Skikarten (52,- Euro pro Tag pro Person) nochmal 7,- Euro fürs Parken berappen. In Lech am zweiten Tag fanden wir gegen 10.30 Uhr schon gar keinen Parkplatz mehr und waren so gezwungen zurück nach Zürs zu fahren. Also entweder in einem der Hotels rund um den Arlberg nächtigen oder die Bahn nehmen. Das funktioniert vergleichsweise nämlich ziemlich gut.

Der Gipfel für Feinschmecker

Kreationen von Starköchen sind am Arlberg keine Seltenheit und nirgendwo sonst ist man wohl mit Pudelmütze im Haubenlokal willkommen.

So wurden zum Beispiel alleine in St. Anton am Arlberg fünf Restaurants mit 77 Punkten und zehn Hauben vom Gault-Millau Führer 2017 ausgezeichnet.

Wir haben die Hospiz-Alm in St. Christoph probiert (2 Hauben und 15 Punkte). Allerdings haben wir uns nicht den 2-Hauben Bereich entschieden – dort gibt es dann schon mittags für die hungrigen Skifahrer Beef Tartare und Kalbsrücken. Uns stand der Sinn nach Traditionellem wie Krautfleckerl und Schnitzel mit Kaiserschmarrn zum Ende. On top gab’s aber ein Glaserl Bollinger rosé, das übrigens perfekt zum Nachtisch passte. Preis-Leistung stimmt hier übrigens (Ausgangsbasis natürlich Vorarlbergerverhältnisse).

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Vorarlberger Idyll: Feldkirch

Warum ausgerechnet Feldkirch. Ganz einfach: weil dort mein zweit liebster Klaus und bester Freund zu Hause ist. Einmal im Jahr ist ein Besuch im Ländle Pflicht. Dieses Jahr war ich Sommer im Rahmen eines Roadtrip ein paar Tage dort inklusive Tagesausflug nach Zürich. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich das neue Jahr mit meinen zwei liebsten Kläusen einleiten konnte. Über Feldkirch hab ich da und dort schon mal geschrieben. Darum gibt es heute einfach noch ein paar mehr Restauranttipps on top.

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b’sundriges Frühstück im Magma

Das Restaurant Magma liegt gleich gegenüber vom Bengodi (italienischer Feinkostladen mit kleinem Barbetrieb – I am loving it) in der Schmiedgasse in Feldkirch.

Dort kann man nicht nur in schönem modernen Ambiente Mittag oder Abendessen, sondern vor allem auch fein frühstücken.

Insgesamt gibt es vier Varianten: von klassisch über das hauseigene oder das b’sundrige und das vegane. Ich entschied mich für das vegane, das aus einem getoastetem Bauernbrot mit Gemüseaufstrich und Rucola sowie einem Brot mit Schoko-Nusscreme und geraspelten Äpfeln bestand. Dazu gab es Sojajogurt mit Granola und einen grünen Smoothie plus ein Heißgetränk nach Wahl. Macht gesamt 15,- Euro. On top kommt dann natürlich der obligatorische Prosecco (der richtig gute italienische aus dem Bengodi) und bei mir natürlich mindestens noch ein Kaffee. Bemerkenswert ist auch die Bierauswahl (lt. meiner besseren Hälfte).

Einfach & kostengünstig beim Ruetz

Wer es einfacher und kostengünstiger mag, der geht in die Bäckerei Ruetz frühstücken. Auch dort trifft man mich immer wieder an. Super ist dort einfach, dass zum Beispiel beim Bäckerfrühstück unbegrenzt Kaffee dabei ist (egal ob Cappuccino, Espresso, etc.). Das kann sich dann schon mal wie in meinem Coffee-Junkie-Fall auszahlen.

Schlemmerei im Marktplatz

Ebenfalls im derzeit angesagten Restaurant/Lounge/Bar Charakter präsentiert sich das Marktplatz in Rankweil zehn Autominuten von der Homebasis Feldkirch entfernt. Das berühmt berüchtigte Frühstücksbuffet am Wochenende war leider schon ausgebucht. Da gibt es eine Buffetschlemmerei um 13,80 Euro pro Person. Wir waren deshalb abends dort. Ambiente ist stylisch und schick, genau wie die Speisekarte. Vom Clubsandwich über Burger und Wraps (auch alles in Veggieform erhältlich) gibt es auch Klassiker wie Kräutertagliatelle, Zanderfilet vom Grill oder ein Cordonbleu. Alles kommt schön kreativ angerichtet in großen Portionen daher und schmeckt wunderbar.

Das war also unser Ausklang 2016 und der Neustart 2017.

Hätte besser nicht sein können.

Ich hoffe euch erging es gleich!

*Die Reise fand mit freundlicher Unterstützung von Mazda Österreich und dem Tourismusverband St. Anton am Arlberg statt. Wie immer spiegelt der Beitrag meine persönlichen Eindrücke und meine Meinung wider. 

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