Boutique Hotel Harmonie Vienna: Trend trifft Charme trifft Kunst

Ich kann mich Peter Alexander nur anschließen:

Wien, Wien, nur du allein
sollst stets die Stadt meiner Träume sein!

Beim letzten Wien-Weekend wieder eindeutig festgestellt: Wien ist die schönste Stadt der Welt. Im Frühling, im Sommer, im Winter und sogar jetzt bei feucht-nebligem Wetter im Herbst. Ich war in New York, in Singapur, in Paris, in London, in Dehli und und und.

Keine andere Stadt fühlt sich so gut an.

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Demnach muss einmal im Jahr ein Wien-Wochenende sein. Ich bin zwar beruflich glücklicherweise oft dort, aber nur tageweise und eben dienstlich. Dieses Jahr schien es beinahe als würden wir es nicht schaffen. Dauerte es doch bis Ende Oktober. Passte schlussendlich aber ganz gut, so bekam ich die Stadt meiner Träume im Herbstgewand zu sehen. Nächtigen durfte ich im Best Western Premier Harmonie Vienna. Zuerst nicht ganz überzeugt wegen der Lage im 9. Bezirk, wurde ich im Laufe des Aufenthaltes eines besseren belehrt.

Das Anfang 2013 komplett renovierte 4 Sterne Hotel kann ich nur wärmstens weiter empfehlen.

Grund Nr. 1: Es ist schick

Der Farbmix, die verwendeten Materialien, das Kunstkonzept und der moderne Komfort machen das Boutique Hotel mit nur 66 Zimmer zu etwas besonderem. Das merkt man schon in der Lobby beim Check-in. Sofort fällt das Tanzvideo hinter der Rezeption auf, linker Hand vernehme ich das Geklapper und Geplapper vom Frühstücksbuffet, rechter Hand wird der Blick auf die stylische Vintage Business Ecke gelenkt, während schräg hinter mir der Blick auf die schicke, aber sehr gemütlich wirkende Harmonie Lounge frei wird.

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Das 4 Sterne Best Western Premier Harmonie Vienna ist in den beiden Häusern Nummer 5 und 7 in der Harmoniegasse untergebracht. Die beiden Gebäude wurden 1863, also vor 150 Jahren, von dem weltberühmten Wiener Architekten Otto Wagner errichtet. Nach wie vor ist das Flair eines Gründerzeithauses spürbar, auch wenn jedes Zimmer im Best Western Premier Harmonie Vienna nach einem aufwändigen Umbau mit modernstem Komfort ausgestattet ist.

Zimmerkategorien gibt es übrigens vier an der Zahl. Ich durfte in einem Doppelzimmer Superior nächtigen. Die 30 m² großen Zimmer sind geräumige Wohn-Schlafzimmer. Im eleganten Wiener Stil eingerichtet, verfügen sie auch über eine bequeme Sitzecke. Positiv fällt auf, dass es sowohl im Schlafzimmer als auch im Badezimmer ein Fenster gibt und beide Räume lichtdurchflutet sind. Das Badezimmer ist sehr geräumig und punktet insbesondere bei der Damenwelt mit einem großen Waschtisch inkl. großer Ablagefläche. Großes Highlight ist aber das Design. Ich lasse hier einfach Bilder sprechen.

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Grund Nr. 2: Es liegt zentral

Das Harmonie Vienna liegt abseits der Touristenpfade im 9. Bezirk im charmanten Servitenviertel. Charmant trifft es wirklich am besten. Die Architektur in den umliegenden Straßen, die Nähe zum Augarten, die Beisl aber auch trendige Bars und Restaurants und kleine feine Boutiquen schaffen hier ein lebendiges, authentisches Grätzel mit viel Wiener Flair.

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Die Wiener Ringstraße mit dem Rathaus, dem Parlament und der Hofburg sind in 15 Gehminuten erreichbar, der Stephansdom beispielsweise in 20. Schneller und bequemer geht es aber mit der Ringstraßenbahn D. Die fährt 200 Meter vom Hotel entfernt ab und ist in 10 Minuten bei der Staatsoper. Ich hatte durch das viele U-Bahn fahren ganz vergessen wie schön es eigentlich ist mit der Straßenbahn durch Wien zu fahren, sieht man doch von der wunderschönen Stadt viel mehr. Wer  sich doch lieber unterirdisch und damit etwas schneller bewegt, steigt in die U4 an der Rossauer Lände ein (ca. 500 Meter vom Hotel entfernt).

TIPP: vor eurem nächsten Wien Besuch gleich eine Wien Karte besorgen.

Mehr als 210 Vorteile bei Museen und Sehenswürdigkeiten, Theatern und Konzerten, beim Einkaufen, in Cafés, Restaurants und beim Heurigen sowie freie Fahrt mit U-Bahn, Bus und Tram für 24, 48 oder 72 Stunden warten auf euch. Zum Preis von 13,90, 21,90 bzw. 24,90 Euro.

Die Nähe zum Donaukanal ist in den Sommermonaten nochmals ein extra Pluspunkt.

Denn Lokale wie das Tel Aviv Beach, die Summerstage, die Strandbar Herrmann oder der Gspritzte Ferdl liegen im Umkreis von ein bis drei Kilometer. Also Lage: echt top!

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Grund Nr. 3: Es bietet Sportmöglichkeiten

Keine Selbstverständlichkeit in Wiener Hotels ist ein Gym. Auch wenn es nur klein ist, ich möchte auch im Rahmen meiner Städtetrips die Möglichkeit zum Sport haben. Das Harmonie Gym besteht aus einem kleinen Raum im Erdgeschoss mit Ausgang zu einer Terrasse und damit auch Tageslicht. Zur Ausstattung gehören ein Laufband, ein Spinning-Rad, ein Cross Trainer, ein Multi Bench, eine Hantelbank sowie ein großer Flachbild-Fernsehrer (alles neu und hochwertig). Handtücher und stilles Mineralwasser inklusive. Für Läufer heißt es aber ab nach draußen.

Und so hat mich die sportliche und vor allem sehr sympathische Hoteldirketorin Sonja Wimmer auch gleich mit in den Augarten zu einer Laufeinheit „entführt“.  

Der ist nämlich keinen Kilometer vom Hotel entfernt und ist gerade jetzt im Herbst wunderschön zum Spazieren oder eben Laufen. Ansonsten gibt es ums Eck vom Hotel noch ein Miss Sporty Fitnessstudio (Porzellangasse) und ein Yogastudio (Yogazentrum Ganesha in Alserbachstraße 2) ca. 800 Meter entfernt.

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Grund Nr. 4: Frühstück & Tea Time

Prinzipiell gibt es Frühstück von 7 bis 10:30 Uhr im Frühstücksraum. Gleich schick wie der Rest vom Hotel, wenn auch etwas beengt. Das Frühstücksbuffet bietet eine große Auswahl inkl. vieler BIO Produkte, allerdings auch dieses muss mit wenig Platz auskommen. Zu Spitzenzeiten kann es daher schon mal eng werden bzw. muss man einfach anstehen. Der Kaffee, Kakao oder Tee wird am Platz serviert (sogar lactosfrei). Und auf jedem Tisch steht eine Glasflasche stilles Mineralwasser!!!

Zusätzlich zum Buffet an dem es ohnehin schon beinahe alles gibt, gibt es dann noch die klassischen Eiergerichte und on top noch 3 A la carte Frühstückmenüs (ohne Aufpreis).

Vom Steirischen Frühstück (Frische Eierspeis mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl) über das Japanische Frühstück (Basmati Reis, Misosuppe,…) über das deftig amerikanische Best Western Frühstück bis hin zum Nordischen Frühstück mit Räucherlachs, Shrimps und Oberskren. Übrigens gibt es auch täglich wunderbaren Prosecco und einen frisch gemixten Smoothie ohne Zuckersatz! Zeit ist ja bekanntlich relativ. Für Early Birds gibt es von 5 bis 7 Uhr auch ein frühes Frühstück (unter Anmeldung) und Langschläfer freuen sich von 10:30 bis 13:00 Uhr über ein Wiener Frühstück (Kaffee, Tee, Gebäck, Butter, Marmelade). Totales Novum für mich ist allerdings die Tea Time. Zwischen 15.00 und 18.00 Uhr werden gratis Meinl Teespezialitäten und dazu hausgemachte Kuchen, Strudel, Torten oder Kipferl serviert.

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Preisbeispiel: Die Preise fürs Zimmer bzw. bestimmte Packages findet ihr auf der Website. Da gibt es zB das Ball Package mit 2 Übernachtungen im Superior Zimmer inkl. Late Check- out bis 14 Uhr und das Wiener Langschläferfrühstück im Zimmer am Morgen nach der Ballnacht um 178,- p.P. im DZ.

What to do in Wien?

Abendessen im Ella’s.

Zu Fuß sind es ins Ella’s 15 Minuten über die Lichtensteinstraße zum Judenplatz im 1. Bezirk. Die Gericht sind leicht, ein bisschen unkonventionell und mit einem griechischen Touch. Preisniveau wie im 1. Bezirk halt üblich, etwas gehobener. Tagesaktuell gibt es auch immer wieder frischen Fisch. Das sehr freundliche Service berät einen gerne. Unbedingt den griechischen Rotwein zum Ziegen-Cheesecake probieren. Vegetarier finden hier übrigens auch eine große Auswahl an spannenden Gerichten (abseits von Steinpilz-Tagliattelle und Gemüselaibchen).

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Veganes Fastfood in der Swing Kitchen.

Täglich auch an Feiertagen gibt es in der Swing Kitchen (Schottenfeldgasse, Operngasse, Vösendorf) vegane Burger und Wraps inkl. cooler Swing-Musik. Ich hatte das Swing Burger Menü. Setzt sich zusammen aus einem Burger mit Sojalaibchen, einem Gartensalat und einem Anti-Getränk nach Wahl um 12,50 Euro. Der Burger und vor allem das vegane Brötchen waren echt gut und eine große Portion. Einzig mehr Dip im Burger und mehr Dressing am Salat hätte ich mir gewünscht.

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Musical Schikaneder

Die neue Eigenproduktion im Raimund Theater sollte es also sein. Der Name wirft schon einige Fragen auf. Kurz und knackig: es handelt sich um die turbulente Liebesgeschichte von Herr und Frau Schikaneder hinter der Zauberflöte. Das Musical ist ein netter Zeitvertreib, war mir persönlich aber etwas zu langatmig erzählt und musikalisch von keinen Highlights gekrönt. Aber es kann ja nicht jedes Musical ein Elisabeth sein. Dennoch sehenswert und ein Musicalbesuch gehört einfach zu Wien.

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Monet bis Picasso in der Albertina

Ich war und bin jetzt noch beeindruckt von den vielen Kunstwerken derart bekannt, berühmter internationaler und österreichsicher Künstler. Und das alles geballt mitten in Wien.

Ein Besuch der Albertina muss bei eurem nächsten Wienbesuch die Pflicht und nicht die Kür sein.

Bis 19. März 2017 läuft auch noch die Ausstellung Albertina Contemporary mit Kunst der Postmoderne inkl. Liechtenstein und Warhol.

Blue Monday

Blue Monday

Der KUSS im Belvedere

Da war ich also noch nie im Belvedere und muss 33 Jahre werden, damit ich Klimt’s KUSS endlich mal live sehe. Und dabei zählt das Schlossensemble, bestehend aus dem Oberen und dem Unteren Belvedere und einem weitläufigen Garten, zu den schönsten barocken Bauwerken Europas und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Heute beherbergt das Belvedere die bedeutendste Sammlung österreichischer Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, ergänzt durch Werke internationaler Künstler wie Claude Monet, Vincent van Gogh oder Max Beckmann. Höhepunkte der Sammlung Wien 1880 bis 1914 bilden die weltweit größte Gustav Klimt-Gemäldesammlung, darunter die bekannten goldenen Jugendstilikonen Kuss (Liebespaar) und Judith, sowie Arbeiten von Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Prominente Werke des französischen Impressionismus sowie die wichtigste Sammlung des Wiener Biedermeier gehören ebenfalls zu den Highlights des Museums.

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Die Wien Karte

Nutzt die Wien Karte nicht nur die freie Fahrt mit U-Bahn, Tram und Bus, sondern ihr könnt zusätzlich mit der Wien-Karte von vergünstigten Eintritten, Ermäßigungen beim Einkaufen oder in Restaurants profitieren.

Weitere Wien-Tipps von mir gibt es auch noch in einem weiteren Blogbeitrag.

Der Wien-Aufenthalt fand mit freundlicher Unterstützung von Wien Tourismus, Best Western Premier Harmonie Vienna, der Albertina, dem Belvedere, Ella’s und den Vereinigten Bühnen Wien statt. Wie immer spiegelt der Beitrag meine persönliche Meinung.

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