Cook Islands – Wahrhaftiges Südseeparadies

One Foot Island

Cook Islands – Ein Gastbeitrag von Martina Auer

Angekommen in Rarotonga wurde ich freundlich mit einem Blumen Lei begrüßt. Sofort steigt einem der traumhafte Duft von Frangipanis in die Nase und spätestens ab diesem Zeitpunkt ist man im Paradies angekommen. 

Martina Auer  war sechs Tage lang auf den Cookinseln und lässt uns ein bisschen Südsee-Luft schnuppern.

Vorne weg, damit ihr wisst wo wir uns gerade befinden: Die Cookinseln sind eine Inselgruppe im südlichen Pazifik. Die Hauptstadt ist Avarua auf der Insel Rarotonga.

Trotz Regen bei Ankunft war es wunderbar warm und wir sind gleich ins Hotel gefahren damit wir erstmal in Ruhe ankommen konnten. Zu Mittag fuhren wir zum „The Mooring Fish Cafe“ um den berühmten „Fish Salad“ zu probieren. Das darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen, wenn man schon auf Rarotonga ist. Am Nachmittag haben wir uns dann einige Hotels angesehen. Von der einfachen 2-3 Sterne Unterkunft bis hin zu TOP Villen Anlagen zur Selbstversorgung. Rarotonga hat für jede Geldbörse etwas zu bieten.

Sportlich aktiv wie wir sind, haben wir die Insel gleich mal mit dem Fahrrad erkundet. Auf der Tour mit „Storytellers Eco Bicycle Tours“ haben wir viel über die Flora, Fauna und die Geschichten der Cook Islands Maori gelernt.

 

Schon interessant wenn man erfährt dass man so gut wie jedes Gewächs für irgendwelche Art von Heilung, Immunsystemaufbau oder als Nahrung verwenden kann. Auf der Tour ist leider jemand gestürzt aber es war absolut kein Problem denn eine unserer Guides hat sofort ein paar Blätter vom Strauch genommen, diese zerdrückt und den Saft dann auf die Schürfwunden aufgetragen um eine Entzündung zu vermeiden und den Heilungsprozess zu beschleunigen und tatsächlich am nächsten Tag waren die Wunden schon sehr gut verheilt!!!

Am Abend nahmen wir an einem „progressive Dinner“ teil. Hier wird man in einem kleinen Bus für jedes Gericht (Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise) zu einer anderen Familie in deren zu Hause gebracht. Überall haben uns die Familien Geschichten ihrer Vorfahren erzählt und wir haben traditionelle Cook Islands Gerichte probieren können. Ein wirklich interessanter und schmackhafter Abend.

Aitutaki

Am dritten Tag meiner Reise sind wir von Rarotonga nach Aitutaki mit einer kleinen Propellermaschine geflogen. Der Flug dauert ca. 50 Minuten und bietet einen atemberaubenden Blick auf die wunderschöne Lagune von Aitutaki.

TIPP am Rande: Aitutaki ist für mich die Insel für Honeymooner schlechthin. Traumhafte Strände, blitzblaues Wasser und Romantik pur!

An Land waren wir nur kurz, denn per Bootstour ging es nach „One Foot Island“.Auf der Fahrt zu One Foot Island machten wir mehrere Stopps z. B. um auf einer Insel eine kleine Erkundungstour zu unternehmen und Muscheln zu sammeln oder um ein bisschen Schnorcheln zu gehen und die Unterwasserwelt zu erkunden.

Diese Tour ist ein absolutes Muss wenn man auf Aitutaki ist. Die Bootsfahrt allein zu One Foot Island ist schon ein Traum. Auf One Foot Island angekommen kann man einen Spaziergang um die Insel machen und/oder noch mal schnorcheln gehen und einfach die Seele baumeln lassen. Ein kleines Highlight und Souvenir ist ein Stempel für den Reisepass in Form eines Fußabdruckes.

Ich koche Umu

Am vierten Tag machten wir die „Punarei Cultural Village Tour“. Im Village angekommen wurden wir traditionell begrüßt und mussten einem kleinen Ritual folgen um in das Dorf eintreten zu dürfen. Im Dorf wurde uns viel über die Geschichte und Traditionen der Cook Islands Maori erzählt und wir durften helfen ein traditionelles Umu (= Erdofenessen) zu bereiten.

Im Umu befindet sich: Schweinefleisch, Hühnerkeulen, Kürbis und Bananen. Unser Guide sagte uns, dass wir alle Zutaten nun zwei Stunden garen lassen müssen. In dieser Zeit haben wir eine kleine Rundfahrt auf Aitutaki gemacht und sind dabei auch zu einer heiligen Stätte der Maori gefahren. Nach gut zwei Stunden durften wir helfen den Ofen wieder abzudecken und unsere Zutaten raus nehmen. Zum Essen braucht man natürlich auch Teller und die haben wir selbstverständlich aus Palmenblätter selbst gemacht! Als Beilage gab‘s dann nicht nur den Kürbis und die Bananen sondern auch noch Inselspinat, Kartoffelsalat aus Inselkartoffeln, Papayasalat und und und. Das Ergebnis à ein absolut leckeres und wirklich gutes Mittagessen! 

Good bye Aitutaki and Hello Atiu.

Atiu ist noch eine ganz unberührte Insel der Cookinseln und zählt gerade mal ca. 400 Einwohner. Auf Atiu waren wir eine Gruppe von 7 Personen und inklusive uns waren dann gerade mal 8 Touristen auf der Insel! Hier findet man also absolute Ruhe abseits aller Touristen, wobei selbst auf Rarotonga und Aitutaki nicht im entferntesten an Massentourismus zu denken ist.

Beim Einsteigen in den Flieger wurde ich vom Piloten gefragt ob er noch ein Foto von mir machen soll. Kommt auch nicht alle Tage vor. Im Flieger war gerade mal Platz für 13 Personen! Der Flug dauerte ca. 40 Minuten und man hatte eine tollen Blick durchs Cockpit auf die Landschaft.

Am Nachmittag hat Guide Marshall mit uns allen eine Wanderung durch den Regenwald über Korallengestein zu einer Tropfsteinhöhle unternommen. Die Wanderung war sehr interessant und aufgrund der schwülen Temperatur auch ein bisschen anstrengend. Festes Schuhwerk ist hier ein MUSS da das Korallengestein teilweise sehr scharf und kantig ist. Angekommen in den Tropfsteinhöhlen wurden wir mit Stirnlampen ausgerüstet. In diesen Tropfsteinhöhlen nistet der Kopeka Vogel. Eine vom Aussterben bedrohte Vogelart die nur noch ca. 600 Exemplare zählt und weltweit nur in diesen Höhlen vorkommt. Es war sehr interessant zu sehen und zu hören wie die Vögel mit „Klack-Geräuschen“ durch die stockdunklen Höhlen navigieren.

Nach ca. 3 Stunden kamen wir wieder zurück zu unserer Unterkunft um uns frisch zu machen für das nächste Abenteuer :

Bushbeer drinking mit den Locals

Wir fuhren zu einer kleinen Hütte im Hauptdorf, wo uns ein paar Dorfbewohner mit fröhlichen Gesängen bereits erwarteten. Dort angekommen wurden wir in die Tradition des Bushbeer-drinking eingeweiht.

Man sitzt in einer Runde beisammen und bekommt der Reihe nach eine kleine Kokosschale gefüllt mit selbstgebrauten Bier überreicht. Immer nur ein kleiner Schluck, danach kam der nächste Gast an die Reihe und immer weiter im Kreis… nach ein paar Schlückchen merkte man schon die Wirkung des selbstgebrauten „Gesöffs“. Dazu gab es noch frische Papaya mit Kokosraspeln, Passions- und Sternfrucht. Ich hätte dort ehrlich noch Stunden verbringen können, da es einfach schön und beeindruckend war die richtigen Dorftraditionen kennen zu lernen!

Meeting Birdman George

Am letzten Tag unserer Reise haben wir noch eine ca. 2-stündige Inselrundfahrt mit „Birdman George“ unternommen. Wir fuhren zu ein paar einsamen Stränden die voll mit Korallen und Muscheln waren – einfach traumhaft. Ich hätte den ganzen Tag mit dem Sammeln von Muscheln und Korallen verbringen und die Wellen beobachten können. Als kleinen Mittagssnack hat uns George eine Fruchtplatte zusammengestellt. Wieder mit den besten Papayas die ich je gegessen habe, Kokosraspeln und Bananen.

v.l.n.r: Marshall Humphrey vom Atiu Bed&Breakfast, Mareta Atetu (Atiu Tourism), ich, Jacklyn vom Atiu Villas und Birdman George

30 Stunden Heimreise

Auf Atiu laufen die Dinge noch etwas anders. Beim Abflug wurden wir weder nach unserem Pass gefragt noch bekamen wir Boardingpässe. War eher so als ob man in ein Taxi einsteigt. Nach Ankunft in Rarotonga hatten wir noch ein paar Stunden Freizeit.

Nach dem Abendessen fuhren wir dann zum Flughafen und um 23.00 Uhr hieß es Abschied nehmen von unserem Südseepariadies Cook Islands. Abflug von Rarotonga war am Samstag und nach knapp 30 Stunden Flugzeit (inkl. Zwischenstopp in L.A. und London) kam ich dann zwei Tage später auf Grund der Zeitverschiebung, am Montag um 17.00 Uhr in München an.

Mit Air New Zealand erreicht man Rarotonga, die Hauptinsel der Cook Islands, einmal pro Woche direkt von Wien oder München über London und Los Angeles. Die lange Flugzeit von ca. 32 Stunden kann man mit einer oder zwei Zwischennächtigungen in Los Angeles gut überbrücken.

Für das Südseeparadies nimmt man die An- und Abreise aber alle mal in Kauf!!!

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FTI Angebote

Für alle die jetzt auch ins Südseeparadies wollen, hier ein paar aktuelle Preisbeispiele und Hotelempfehlungen von Martina. Weitere Informationen im Reisebüro und unter www.fti.at!

Flug

mit Air New Zealand von München über Los Angeles nach Rarotonga     

Preis pro Person ab € 1073,- + € 612,- Taxen

Abflug immer sonntags! 

Roundtripflüge Rarotonga – Aitutaki – Atiu – Rarotonga

Inkl. Transfer Aitutaki und Atiu Flughafen  – Hotel – Flughafen

Preis pro Person ab € 798,-

Nach/von Atiu gibt es nicht täglich Flüge, daher ist man hier etwas gebunden.

Wichtig: die Gepäcksbeschränkung für Inlandsflüge liegt bei 16kg. Aber für die Südsee braucht man eh generell nicht so viele Jeans etc. 🙂

Hotelbeispiele für Rarotonga

Palm Grove Lodges 3*

Unterbringung im Garden Studio inkl. tropischem Frühstück

Inkl. Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen

Preis pro Person: € 467,- (5 Nächte)*

*Reisetermin: zB 17.-22. August 2015

>>Hotelbeschreibung<<

Pacific Resort Rarotonga 4*

Unterbringung im Standard Studio inkl. tropischem Frühstück

Inkl. Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen

Preis pro Person: € 867,- (5 Nächte)*

*Reisetermin: zB 17.-22. August 2015

>>Hotelbeschreibung<<

 

Hotelbeispiele für Aitutaki

Aitutaki Village 2*+

Unterbringung im Studio Garden Bungalow inkl. tropischem Frühstück 

Preis pro Person: € 484,- (4 Nächte)*

*Reisetermin zB 22.-26. August 2015

>>Hotelbeschreibung<<

 

Etu Moana Beach Villas 4*

Unterbringung in Garden & Lagoon View Villas inkl. tropischem Frühstück 

Preis pro Person: € 740,- (4 Nächte)*

*Reisetermin zB 22.-26. August 2015

>>Hotelbeschreibung<<

 

Hoteltipp für Atiu

Atiu Villas 2*

Unterbringung in Standard Unit ohne Verpflegung 

kleine Küche und Nahrungsmittel zur Selbstversorgung vorhanden

Preis pro Person: € 204,- (3 Nächte)*

*Reisetermin zB 26.-29. August 2015

>>Hotelbeschreibung<<

 

 copyright Bilder: Martina Auer, FTI Touristik

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