Ein Kleinod am See: Das Seehotel Grundlsee

In unserer schnelllebigen und manchmal so stressigen Zeit ist es schön einen Ruhepol zu entdecken und genießen zu dürfen. Das Seehotel Grundlsee ist ein solcher. Meine Freundin Karin und ich haben uns von der Vorweihnachtszeit weit weg gebeamt und uns eine kurze Auszeit im Ausseerland gönnen dürfen.

Ein Kleinod im Salzkammergut

Der wunderschöne Blick auf den Grundlsee, die malerische Lage an eben diesem und die exzellente Küche im Restaurant Seeplatzl sind nur einige Gründe warum das Seehotel Grundlsee als Top Adresse im Ausseerland gilt und unser Kleinod wird. Hier wird mit sehr viel Kreativität Bezug zur Region und Tradition genommen. Mit „nur“ siebzehn Zimmern ist es für mich ein Boutiquehotel und tritt als wirklicher Rückzugsort auf. Um diese Jahreszeit noch viel mehr, denn Hotelgäste gibt es derzeit nur wenig. Was ich nach unserem Aufenthalt nicht verstehen kann. So schön das Hotel im Sommer sein muss, so voll und quirlig wird es vermutlich innerhalb als auch außerhalb zu gehen.

Doch jetzt ist das Örtchen Grundlsee verschlafen, die Uhren ticken langsamer wie es scheint und es ist ruhig.

Wir zwei Mädels lassen uns beim Welcome-Prosecco in der gemütlichen Lobbylounge nebst Kaminfeuer sofort in diesen Bann ziehen.

Den See immer im Blick

Luxus hat hier eine Priorität, allerdings in abweichender Form als bei anderen Hotels. In den Zimmern steht der Ausblick an allererster Stelle und das zu Recht. Wer im Seehotel Grundlsee eincheckt, hat den See immer fest im Blick, denn bei all den Kulinarik- und Wellnesshighlights, die das Haus zu bieten hat und auf die ich natürlich noch eingehen werde, sind die eigentlichen Stars die Zimmer. Aufgrund der raumhohen Fensterfront verfügen diese nicht nur über einen fantastischen Ausblick über den Grundlsee, sondern bieten derart ein besonders Wohnambiente. Der Drang sich in die graue, riesige Wolldecke in unserer Sofaecke einzukuscheln und den Ausblick zu genießen, ist immens. Es scheint als bräuchte man kein Buch, kein Mobiltelefon, nicht mal einen Kaffee, na gut einen Kaffee vielleicht schon, keine Musik.

Der Ausblick allein ist Programm genug.

Unser geräumiges Doppelzimmer „Grundlsee“ hat aber noch mehr zu bieten. Da wäre zB die frei im Raum stehende Badewanne, die schöne Sitzecke, die Nespressomaschine samt Kapseln, das freie WLAN, die Minibar, der schwenkbare Flatscreen und das Bett auf Seeblick ausgerichtet. Das Zimmer kommt puristisch daher. Durch das viele Holz, die weichen hochwertigen, natürlichen Stoffmaterialien, den lichtdurchlässigen Vorhängen und ein paar kleinen aber sehr liebevollen Details wird das Zimmer aber heimelig.

Kochkunst auf Haubenniveau

Ein guter Tag fängt gerade im Urlaub mit einem besonderen Frühstück an. Gut, bei mir fängt der Tag im Urlaub mit Sport an, aber gleich danach darfs etwas für den Magen sein. Das Buffet ist klein und fein. Ausgewählte hausgemachte Marmeladen, ein bisschen Müsli, frisches Brot und Gebäck sowie Wasser und Kombucha findet man dort. Alles anderes wird nämlich bequemerweise auf einer Etagere direkt am Tisch eingestellt und erspart dem Gast das oftmalige Aufstehen. Auf drei Etagen finden wir Käse und Schinken, eine Marillentopfencreme und Birchermüsli, geschnittenes Gemüse und Butter. Dazu gibt es ein Glas frisch gepressten Orangensaft und den Obst/Gemüse-Shot des Tages. Dem nicht genug, dürfen wir uns noch Eiergerichte a la carte bestellen. Die Etagere wechselt täglich ein bisschen um den Gästen Abwechslung zu bieten.

Das wirkliche Highlight erwartet uns aber abends im Restaurant Seeplatzl. Eine wahrliche Geschmacksexplosion tut sich hier auf.

Das Dinner gehört zu den besten drei, die ich jemals hatte. Ungelogen.

Nach dem Motto „Das Auge darf und soll mitgenießen“ werden hier kreative steirische und internationale Gerichte gezaubert. Denn die Arrangements der Speisen sind alleine schon ein Gesamtkunstwerk. Mit viel Kreativität verwöhnt der Küchenchef unsere vegetarischen Gaumen. Ich lass hier lieber Bilder sprechen.

Entspannte Aussichten

Mit besten Aussichten dürfen wir im Spabereich ruhen. Den dieser befindet sich direkt am Steg und bietet damit nicht nur den gewohnten Ausblick auf den See sondern auch einen direkten Seezugang. Der übrigens auch im Winter genutzt werden will. Man stelle sich die wunderbare Abkühlung nach einem 20-minütigen finnischen Saunaerlebnis vor. Herrlich sag ich euch. Wenn auch nur kurzes Eintauchen empfohlen ist, da einem ob der Wassertemperatur unter 10 Grad Celsius schon mal der Atem wegbleibt. Schnell geht es über Schnee zurück in den warmen Ruhebereich auf die Liege oder gleich nochmal in die Kräutersauna oder die Infrarotkabine.

Frischluftkur

So ungern man das Haus aufgrund seiner wohligen Annehmlichkeiten verlassen möchte, so schade wäre es dies nicht zu tun. Der Grundlsee besitzt eine Länge von knapp sechs Kilometer und kann mit einer 14 Kilometer Wanderung umrundet werden. Die Wege, mal entlang des Sees dann wieder in kurzen Waldstücken, sorgen für Abwechslung, während die Berge des Toten Gebirges eine traumhafte Kulisse bieten. Von den Seen nicht genug bekommend, statten wir dem Toplitzsee, keine zehn Kilometer entfernt vom Grundlsee, eine Besuch ab. Diesen umwandert man in gut einer Stunde und ist nach dem Frühstück gerade richtig. Wer noch mehr Programm braucht, kann nach Bad Ischl oder nach Bad Aussee auf Kaffee und Kuchen fahren. Kann, muss man aber nicht. Wir entschleunigen im Seehotel Grundlsee noch ein bisschen weiter, bevor es nach zweieinhalb viel zu kurzen Tagen back to reality geht.

Mehr Infos zum Hotel findet ihr hier >>

Das Seehotel diente übrigens auch als Location für mein Trachtenshooting mit Universal Online Shopping. Zum Beitrag und den super schönen Bilder geht es hier >>

Die Reise fand mit freundlicher Unterstützung vom Seehotel Grundlsee statt. Wie immer spiegelt der Beitrag meine persönliche Eindrücke und meine persönliche Meinung wider. Ein großer Dank gilt Karin Schwarz Huber von Fotografie Karin Schwarz für die Bilder!

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