Illinois – „Land of Lincoln“

The Bean - Chicago

Nach 3 ereignisreichen Tagen in New Orleans bzw. Louisiana, ging unsere Reise weiter nach Illinois – dem „Land of Lincoln“.

Illinois liegt im Mittleren Westen der USA und ist bekannt für seine abwechslungsreichen Landschaften, den Lake Michigan, die Route 66 und natürlich auch für Chicago – eine der großartigsten Städte der USA.

Von New Orleans aus, erreicht man in ca. 2,5 Stunden Flugzeit Chicago und nach unserer Ankunft am O´Hare Airport fuhren wir ins ca. 1 Stunde entfernte Rockford, einer Stadt mit ca. 150.000 Einwohnern. Rockford bietet seinen Gästen eine Vielzahl an Museen wie zb. das Midway Village oder das Historic Auto Museum.

Rockford ist aber auch aufgrund seiner vielen Gärten sehr bekannt und wir konnten den Anderson Japanese Garden mit seinen exotischen Pflanzen und fernöstlichen Skulpturen besichtigen. Obwohl ich normalerweise kein großer Fan von Gartenanlagen bin, hat mich dieser Park sehr beeindruckt und ich kann jedem den Besuch dieser Anlage empfehlen.

Weiters sind in der Stadt auch viele Theater angesiedelt und wir besichtigten das Coronado Theater, das 1927 erbaut wurde und sich den Charme der 20er Jahre bis heute erhalten hat. Das Theater bietet Platz für 2.400 Gäste und während der Besichtigungstour konnten wir natürlich auch hinter die Kulissen blicken und zb. interessantes über die Orgel oder die Bühnentechnik erfahren.

 

Am Nachmittag fuhren wir in das ca. 150 Kilometer entfernte Chicago und schon von weitem konnte man die imposante Skyline erkennen.

Chicago liegt direkt am Lake Michigan und verfügt über fast 50 Kilometer Sandstrände, viele Parkanlagen, einige der höchsten Wolkenkratzer der USA, viele architektonische Highlights und ist auch bekannt für seine Menge an Blues- und Jazzclubs.

 

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten entlang der Michigan Avenue kann man sehr gut zu Fuß besichtigen. Besonders schön ein Spaziergang im Grant Park. Der Grant Park umfasst ein Gebiet von ca. 1,3 Quadratkilometer und wurde um die Jahrtausendwende um den Millennium Park erweitert.

Auf dem Gebiet des heutigen Millennium Parks, war noch in den 1990er Jahren ein großer Bahnhof und ein riesiger Parkplatz angesiedelt und 1997 haben sich die Stadtväter darauf geeinigt, die Fläche einer besseren Nutzung zuzuführen. Die Bauarbeiten begannen 1998 und wurden 2004 abgeschlossen. Es wurde eine Parkanlage mit knapp 100.000 Quadratmetern errichtet mit Promenaden, Pavillons, Gärten, Brunnen etc.! Sehr beeindruckend ist der Jay Pritzker Pavillon – ein Konzert Areal mit 4.000 festen Sitzen und zusätzlich 7.000 Rasensitzplätze. Im Sommer finden auf dem Gelände fast täglich Konzerte statt, die kostenlos besucht werden können.

Ein weiteres Highlight des Millennium Parks ist das Cloud Gate – oder auch The Bean genannt. Die Stahlskulptur in Form einer Bohne verfügt über eine hochglanzpolierte Außenhaut und ist speziell bei Touristen für die Aufnahme von Selfies sehr beliebt.

Ein besonderes Service für Touristen bieten die Greeter Touren. Bei diesen Walkingtouren erklären Einheimische die Attraktionen von Chicago – speziell des Millennium Parks und das völlig kostenlos. Detailinfos dazu findet ihr auf www.chicagogreeter.com

 

Wer mal was anderes ausprobieren möchte, der erkundet den weitläufigen Grant Park mit seinem Buckingham Fountain per Segway Tour, zB mit Absolutely Chicago Segway Tours: www.chicagosegways.com

Segway Tour

Segway Tour Chicago

Einen tollen Überblick über die Stadt bzw. das Umland bekommt man von der Aussichtsetage des 344 Meter hohen John Hancock Centers an der Magnificent Mile. Die Aussichtsetage befindet sich im 94. Stockwerk und als Highlight kann man sich für zusätzliche 7 Dollar aus dem Fenster kippen lassen. Mit dem „Tilt“ kann man die Magnificent Mile schön überblicken, ist jedoch nur für schwindelfreie Personen geeignet. www.360chicago.com

 

Ein absolutes Muss ist auch eine Fahrt am Chicago River mit der First Lady Cruise. Im Zuge dieser Cruise erfährt man Interessantes über die verschiedenen Gebäude an welchen man entlangfährt und hochinteressant sind auch die vielen Zugbrücken, die den Chicago River überspannen. Diese Tour führt auch entlang des Navy Pier und von dort aus hat man einen tollen Blick auf die Stadt.

 

Chicago verbindet man auch mit Blues und Jazz Clubs. Ich war im Buddy Guy´s Legends Club an der South Wabash Avenue und wir hatten das besondere Glück, dass Budy Guy himself ein Konzert spielte. www.buddyguy.com

 

Mein Fazit: Chicago hat mich sehr fasziniert, denn die Stadt ist sehr sauber, bietet eine Vielzahl an architektonischen Sehenswürdigkeiten, Großstadtflair mit seinen Wolkenkratzern, Oasen in den Parks und die Lage am Lake Michigan ist beeindruckend.Dieser Mix ist der Grund, weshalb ich zukünftig Chicago als Städtereisenziel den Vorzug gegenüber New York gebe.

 

Meine persönlichen Tipps:

Hotel: Chicago´s Essex Inn*** an der South Michigan Ave. Das Hotel bietet ein exzellentes Preis/Leistungsverhältnis und befindet sich in guter Lage. Im Herzen von Downtown, gegenüber des Grant Parks gelegen. Viele Geschäfte, Museen und Unterhaltungsmöglichkeiten sind in der Nähe.Das moderne und beliebte Hotel bietet seinen Gästen ein Restaurant, ein Hallenbad, ein Fitnesscenter und eine Sauna.

Für gehobene Ansprüche empfehle ich das W Hotel City Center. Das Hotel kombiniert das Flair eines Gebäudes aus den 1920ern mit modernen Elementen, für welche die W Hotelkette bekannt ist.

Restaurants: Zum Frühstück das Brazzerie by LM // Zu Mittag das Park Grill im Millennium Park // Zum Dinner das Michael Jordan’s Steak House im Intercontinental Hotel

FTI Angebot – Städtetrip Chicago

3 Nächte im Hotel Chicago Essex Inn***

mit Direktflug ab/bis Wien mit Austrian Airlines

 zb. 30.10. – 02.11.:

 Gesamtpreis p.P.:  € 735

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USA, Kanada, Bahamas

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Den ersten Teil der USA-Trilogie von Klaus gibt es hier:

http://www.silviaschreibt.de/die-unamerikanischste-stadt-der-usa-new-orleans/

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