Jamaika Urlaub im Sandals Royal Caribbean

Frühstück am Deck

Auf Jamaika gibt es mehrere Sandals. Ich war für 4 traumhafte, karibische Tage im Sandals Royal Caribbean in Montego Bay.Die Hotelkette Sandals kenne ich schon von meinem Flitterwochen. Wir waren nach unserem USA Ostküsten Abenteuer noch ein paar Tagen auf den Bahamas (www.silviaschreibt.de/ostkueste-usa-die-etwas-andere-hochzeitsreise) , wo wir uns das Sandals gegönnt haben. „Gegönnt“ deshalb weil das Hotel doch eher ins hochpreisige Segment fällt.

Klare Pluspunkte beim Sandals sind auf der anderen Seite aber:

  • Adults only (Gäste ab 18 Jahren)
  • Das Sandals ist ausgelegt auf Pärchen und Honeymoon
  • All Inklusiv (Und im Sandals wird AI neu definiert, weiter unten mehr dazu)
  • Nur ein Buffet-Hauptrestaurant, sonst alles a la carte – auch zu Mittag
  • Butler Service (bei bestimmten Zimmerkategorien)
  • Exklusiv & Ruhig
  • Nettes Detail am Rande: General Manager Gerald Christ ist gebürtiger Oberösterreicher 🙂

Was ich vier Tage im karibischen Luxusresort gemacht habe? Weiterlesen!

Ankommen – Hirn ausschalten

Nach meinem Langstreckenflug bin ich froh, dass die Einreise schnell und problemlos funktioniert. Auf dem Weg zum Gepäckband sehe ich schon einen Herren in Uniform ein Schild mit meinem Namen haltend. (Ganz ehrlich, ich liebe das :)). Er stellt sich als mein Chauffeur – nein nicht Fahrer, sondern Chauffeur – vor und heißt mich auf Jamaika herzlich willkommen.  Ab diesem Moment muss ich mich um nichts mehr kümmern und ich finde das nach der langen Anreise sehr angenehm. Er holt mein Gepäck und bringt mich zum Auto. Das Resort ist nur 20 Minuten vom Flughafen entfernt und somit ist die Transferzeit auf der Pluspunkte Liste, wobei man die Flugzeug am hoteleigenen Strand dann entsprechend auch sieht und hört. Stört mich persönlich nicht, braucht manch anderen aber vielleicht nicht unbedingt.

Wir fahren durch eine beeindruckende Pforte auf ein Hauptgebäude im georgianischen Stil zu, das von einem schönen, grünen, tropischen Garten umgeben ist. Leider ist es schon dunkel und ich kann alles nur schemenhaft erkennen. Im Internet habe ich aber gelesen , dass das Resort eine Kombination aus britischer Eleganz und dem geheimnisvollen fernen Osten ist. Kann ich mir nicht ganz vorstellen, bin deshalb um so mehr auf das Innere der Anlage gespannt.

Hoteleinfahrt

Hoteleinfahrt

Very british…

Brav möchte ich mich bei der Rezeption zum Check-in anstellen, werde von meinem Fahrer, pardon Chauffeur, aber gleich an eine nette Kollegin weitergegeben, die mich in eine private Lounge unweit der Lobby bringt. Dort werde ich zunächst mit Champagner, Saft und Wasser versorgt, am Tischchen vor mir stehen Scones und der Teeaufbereiter in der Ecke passt perfekt zur very britishen Einrichtung des Raumes. In meinem braunen, ledernen Clubsessel darf ich einfach sitzen bleiben, man reicht mir ein IPAD, in dem ich meine Daten eintragen kann. Währenddessen erzählt mir die Dame die wichtigsten Dinge zum Sandals (Öffnungszeiten Restaurants, etc.) und „reicht“ mich an einen neuen Kollegen weiter, der mich zu meinem Zimmer begleitet, in dem das Gepäck selbstverständlich schon auf mich wartet.

Ich kann das Meer riechen…

Ich folge ihm auf einem kleinen gepflasterten Weg durch den Garten mit großen und kleinen Palmen, Bananenstauden und allerlei anderem tropischen Gewächs. Es ist 7 Uhr abends, stockdunkel, die Luft ist feucht und sehr warm, es richtig exotisch, die Grillen (falls es Grillen auf Jamaika gibt) zirpen. Wir gehen vorbei an einem lagunenartigen Pool, über die eine oder andere kleine Brücke, die Gebäude sind nur zweigeschossig, in einem open-air Restaurant sitzen die ersten Pärchen an weiß gedeckten Holztischen bei Kerzenschein und ich kann das Meer rauschen hören und ich kann es riechen. (Mein absoluter Lieblingsgeruch). Ich bin angekommen! Ich bin auf Jamaika.

Zimmer ist wohl die Untertreibung des Jahres…

Mein Zimmer liegt im Erdgeschoss, wobei Zimmer die Untertreibung des Jahres ist. Meine 60m2 Suite betrete ich über die Terrasse, die durch viele Pflanzen, nicht wirklich einsehbar ist. Und auf meiner Terrasse steht eine weiße freistehende Badewanne. Das lasse ich jetzt einfach mal so im Raum, bzw. eben auf der Terrasse stehen.

Das Zimmer wird dominiert von einem großen, hohen aus dunklem Holz gefertiften Bett. Der Blick wird weitergezogen auf das offene Badezimmer mit wiederum einer freistehenden Badewanne und riesigen Dusche, von zwei Seiten begehbar. Die Farben des Zimmers sind in weiß, braun, beige gehalten, da und dort ein kleiner Farbtupfer, viel dunkles Holz. Elegant würde ich meinen. Einziger Minuspunkt und Minus trifft es genau. Es hat gefühlte Minusgrade im Zimmer. Die Klimaanlage funktioniert also einwandfrei und kann gleich mal ausgeschalten werden.

Eine Minibar, die eigentlich nicht Mini ist…

Der Mitarbeiter vom Sandals erklärt mir noch Funktionsweise der Aircondition und meines Flatscreens, gibt mir Name und Nummer meines Butlers, den ich 14 Stunden am Tag erreiche (dieser bringt mir Getränke und Essen auf Wunsch, packt meinen Koffer ein und aus, etc.) und weißt mich auf die Minibar hin. Die gar nicht Mini ist, sondern mit normal großen Flaschen internationaler Getränkemarken wie Bombay Sapphire, Bacardi Rum, Absolut Wodka etc befüllt ist. Im Kühlschranke finde ich Bier, sämtliche Antigetränke, passend zu den Spirituosen, Wein und Champagner. ALLES INKLUSIVE und wird nach Wunsch kostenlos immer wieder nachgefüllt. Very nice. Nachdem er also zur Tür raus ist, köpfe ich also erstmals gleich die Flasche mit dem edlen Sprudelzeug und packe aus.

Mini Bara

„Mini Bar“

Jetlag lässt grüssen…

…und somit startet mein erster richtiger Urlaubstag, bzw. auch die drauf folgenden very early. Nachdem ich aber eh ein Morgenmensch bin, ist das halb so schlimm. Die Sonne geht um ca. halb sieben auf, beim Öffnen der Terrassentür schlägt mir warme, feuchte karibische Luft entgegen und ich kann das Meer sehen. Erster Weg also gleich zum Strand – der nicht weltbewegend ist. Sind insgesamt 2 kleine Buchten, mit braun-weißem Sand, aufgrund der Größe, sind die Strandliegen auch eher eng gestellt. Das Meer ist ganz ruhig und ich kann die private hoteleigene Off-shore Insel sehen. Ich gehe eine Runde durch die Anlage und verschaff mir einen Überblick. Schnell wird klar, dass die Zeit zu kurz sein wird um alle Annehmlichkeiten, die geboten werden zu nutzen.

Meine nächsten Tage waren gut gefüllt mit Lesen am Strand, viel zu viel gutem Essen, auf der privaten Insel, mit einem Katamaran-Ausflug, schwimmend im Pool und im Meer, Rum-Cocktailtrinken, entspannen  und genießen.

Essen, Trinken, Feiern

Insgesamt hatte ich die Wahl zwischen acht erstklassigen Gourmet-Restaurants. Highlight ist das Thai-Restaurant auf der privaten Insel. Das Abendessen fängt somit mit einer kurzen Bootsfahrt an. Das Restaurant ist durch und durch asiatisch gestaltet und das Thailändische Essen ausgezeichnet. Frühstücken war ich immer im The Regency Suite & Deck. Am „Deck“ sitzt man quasi über dem Meer, mit tollem Ausblick und Wahnsinnsbuffet. Ich sag nur frisch gespresster Melonensaft und Pancakes!!! Gefeiert wird bei Caribbean Nights und besonders schön die White Night auf der Insel.

Sport & Freizeit

Selbst bei 2 Wochen Urlaub kann man vermutlich nicht alles ausprobieren. Und man will alles ausprobieren, denn es ist im All Inklusive Paket integriert!

  • Kanus/Kajaks
  • Windsurfen
  • Sechs Pools, fünf Whirlpools
  • Segelboote
  • Wasserfahrräder
  • Schnorcheln
  • Tauchen
  • Hobie Cats
  • Scuba-Pool
  • Tischtennis
  • Shuffleboard-Felder
  • Tennis (Tag und Nacht)
  • Fitness-Center
  • Gesellschaftsspiele
  • Beachvolleyball
  • Billard

Zusätzlich kann man natürlich Ausflüge buchen, die aber natürlich verrechnet werden.

Ich beweg mich keinen Millimeter…

Faul rumliegen am Strand, mit essen und trinken versorgt werden; aufs Klo muss man gerade halt noch selber gehen. Einfach eine Privat-Cabana reservieren und man entspannt im eigenen privaten Refugium am Pool oder Meer. Der Cabana-Concierge bringt Ihnen auf Wunsch kalte Handtücher und Sonnenöl, eine morgendliche Fruchtschale und kontinentales Frühstück, Mittagessen und erfrischende Drinks. Jamaikanisches Relaxing pur!

Mein Fazit: Sehr exklusive und ruhige Anlage. Zielpublikum Pärchen. Speisen, Getränke, Service, Sauberkeit top. Der Asiatische Touch irritiert mich etwas. Ich bin auf Jamaika und will Jamaika. Strände gibt es schönere. Resort generell wunderschön angelegt. Würde ich es weiterempfehlen: ja auf alle Fälle!

Mehr Informationen rund ums Hotel findet ihr hier >>

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