Kroatien – Zwei auf einen Streich

Meer oder Stadt? Baden oder Sightseeing? Das ist nicht mehr die Frage. Stoppover heißt das Zauberwort. Und das funktioniert nicht nur mit Ferndestinationen wie Dubai & Malediven. Nein es geht auch innerländisch: Im Auftrag des traveller fliegen wir mit Croatia Airlines zum Städtebummel nach Zagreb und von dort weiter in den Süden von Kroatien nach Split.

Fly me to

Warum muss man nach Kroatien immer mit dem Auto fahren? Muss man nämlich gar nicht. Nach einem 50-Minuten Flug landet unsere Propellermaschine von Croatia Airlines gegen 11 Uhr Vormittag am neuen Terminal am Flughafen in Zagreb. Die Strecke Wien – Zagreb wird ganzjährig zweimal täglich bedient. In der Sommersaison werden zudem vier wöchentliche Flüge zwischen Wien und Split angeboten. Die Küstendestinationen Dubrovnik, Split, Zadar und Pula sind ab Wien täglich via Zagreb erreichbar.

Blutige Brücken & kein Coffee-to-go

Den Nachmittag verbringen wir also in der Hauptstadt Kroatiens. Am Jelačić-Platz, am unteren Stadtrand von Zagreb, treffen wir unseren Reiseleiter. Wir starten einen entspannten Spaziergang durch den oberen und unteren Stadtteil, passieren das Steintor, die Kathedrale, die blutige Brücke Krvavi Most, die Strossmayer Promenade und den Markusplatz. In der Tkalčićeva Straße erhalten wir auf der Terrasse des Restaurants Agave beim späten 3-Gänge Lunch einen Einblick in die kroatische Küche. Viel wichtiger als das Essen ist in diesem Fall aber der Kaffee. Cafés gibt es jede Menge in Zagreb und gerade in dieser Straße.

Das Besondere: Diese sind nicht wie sonst mit Touristen sondern überwiegend mit Einheimischen gefüllt.

In der kroatischen Kultur ist die Coffe-to-go Mentalität beinahe verpönt und so liebäugelte zwar eine große amerikanische Kaffeehauskette, in der Sirup Karamell Kaffeemischungen nebst Kreationen wie Spicy Kurkuma Latte über den Tresen gehen, mit einem Lokal in der belebt/beliebten Café-Straße, doch musste dieser vor der Kaffeekultur der Kroaten kapitulieren. Ein Kroate trinkt seinen Kaffee weder im Laufen noch im Stehen, sondern im Sitzen – dafür nehmen wir uns Zeit, erklärt uns unser Reiseleiter, beim Espresso, natürlich im Sitzen! Das erklärt wohl auch die gut gefüllten Lokale im Zentrum der Stadt. Sehen und Gesehen werden ist das Credo. Das Leben spielt sich außerhalb der Wohnungen an. Den Rest des Tages verbringen wir im Zrinjevac Park, der zum Verweilen einlädt und in der Umgebung mit prachtvollen K&K Bauten ein wenig an Wien erinnert.

Tipp für Schokoholics: In Zagreb betreibt der Schokoladenhersteller Kras seit kurzem ein eigenes Cafè in dem es Schokolade- und Nougatdesserts in zahlreichen flüssigen und festen Varianten zu kosten gilt!Unser Abstecher in Zagreb endet um 22 Uhr, denn die Küste wartet schon auf uns.

Vom Ankommen und Weiterreisen

Keine Stunde später landen wir in Split und beziehen unser Hotel, etwas außerhalb der Stadt, dafür aber direkt am Meer. Mittlerweile ist es Mitternacht und wir riskieren nur mehr vom Balkon unseres Zimmers einen Blick und lassen uns vom Rauschen der Wellen in den Schlaf wiegen. Lässt man die Vorhänge geöffnet erwacht man mit Meerblick in einem der vierzig Zimmer im Boutique-Hotel Split, die übrigens alle die gleiche wunderbare Aussicht haben. Das Boutique Hotel wurde nach den Kriterien der „grünen“ Bauweise errichtet und besticht durch sein modernes Design direkt am Strand Podstrana. Annehmlichkeiten wie eine Dachterrasse samt Pool, ein kleiner Spabereich und das liebevolle Service der Besitzer machen es zu einem der beliebtesten Häuser in der Region.

Nach dem Frühstück, erste Reihe fußfrei am Kiesstrand, geht es in die ca. 15 Autominuten entfernte Stadt Split, die zweitgrößte Stadt Kroatiens. Der Palast des Diokletian ist das kulturelle und historische Zentrum der heimlichen Hauptstadt Dalmatiens. Gleich unterhalb der Mauern des Diokletianpalastes führt die Uferpromenade Riva fast bis hin zu den Hängen des Hausberges von Split, dem Marjan. Gesäumt mit Palmen, Cafés und Straßenverkäufern ist sie selbst in der Nebensaison mit zahlreichen Besuchern lebhaft gefüllt. Der Hausberg ist auch für Menschen mit niedrigem Fitnesslevel einfach zu „besteigen“ und ein Muss. Vom Aussichtspunkt gleich neben der Terrasse des Vidilica Caffe bietet sich ein traumhafter Blick auf die Stadt von oben, den Hafen, die Uferpromenade und die Gebirgszüge Mosor und Kozjak weiter hinten. Die Architektur mit den mächtigen Säulen, den orangen Schindeldächern, die Plätze mit den kleinen Cafès und Ständen, erinnern noch lebhaft an die römische Epoche von Split.

Andere Länder andere Sitten

Während wir zuhause in Österreich das Abendessen versuchen immer früher zu uns zunehmen, setzen wir uns hier im Süden nicht vor 21:30 Uhr an den Tisch einer typisch einheimischen Konoba. Kulinarisch wartet Split mit Cafés, Bistros, a la Carte Restaurants sowie die obligatorischen Fastfood Läden auf und spiegelt im gastronomischen Angebot die Vielseitigkeit der ganzen Stadt wieder. Durch enge Gassen bannen wir uns den Weg zur Uje Oil Bar, eine Mischung aus Restaurant, Bistro und Delikatessengeschäft. Uje ist ein lokaler Olivenöl-Händler und Liebhaber diverser Delikatessen, angefangen von Schaf- und Ziegenkäse über Wein und Wurstspezialitäten bis hin zu feinsten Olivenölen, in das wir mittlerweile schon genüsslich unser frischgebackenes Weißbrot tunken. Bei gegrilltem fangfrischen Fisch, tapasartigen Gemüsebeilagen und einem guten Glas Weißwein erfahren wir dass die Auswahl des Restaurant keineswegs zufällig geschah. Uje hat seine Finger nämlich – im übertragenen Sinne – im Business Class Essen der Croatia Airlines. Das Konzept seines Restaurants, regionale, hochwertige Zutaten einfach zubereitet, hält auch Einzug in den Fluggeräten der Airline.

Bevor es an Tag 3 mittags in die Heimat geht, schwimmen wir noch im klaren und mit 24 Grad schon wohl temperierten Meer. Am Airport bleibt sogar noch Zeit einen Kaffee in der Business Class Lounge der Airline zu genießen. Natürlich im Sitzen – soviel Zeit muss ein.

Und keinesfalls die Reiseversicherung vergessen!

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*Die Reise fand auf Einladung von Traveller mit freundlicher Unterstützung von Croatia Airlines statt! 

 

 

 

 

 

5 Comments

  • Hallo Siliva
    Kroatien ist sehr schön und hier kann man wirklich beides haben. Wir waren in Zadar und sehr angetan von der Altstadt und dem Flair. Was mir weniger gefallen hat, der doch schon sehr angepasste europäische Kaufkonsum mit dazupassenden Geschäften die es bei uns auch gibt. Zudem kein Sandstrand buhu und ohne Schuhe geht es gar nicht. Dafür traumhaft klares Wasser. Mit dem Flieger ist man wirklich schnell dort
    Liebe Grüße

  • Danie sagt:

    Wow so kenne ich Kroatien garnicht 🙂 Ich war selbst – mit dem Auto – nur in Rovinj und fand die Altstadt dort zwar sehr sehenswert aber eben total überlaufen. Vielleicht wär das für unseren Sommerurlaub ein Plan.

    Liebe Grüße

    Danie

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