Kuta & Seminyak: Strand & Meer, Beachclubs & Partymeile

So ruhig es im Westen der Insel Bali abseits vom Tourismus zu geht, so lebhaft und doch chillig ist es im Süden der Insel. In diesem Blogbeitrag nehm ich euch mit an den Strand und die chilligen Beach Clubs von Kuta und Seminyak.

Kuta – Wo alles begann

Der Strandtourismus auf Bali setzte um 1930 ein, als ein Pärchen aus den USA ein kleines Guesthouse am quasi noch menschenleeren Strand von Kuta eröffneten. Mittlerweile ist Kuta das Zentrum des Massentourismus auf Bali. Quirlig, laut, geschäftig und fast rastlos geht es im Süden der Insel zu. Die Straßen sind voll mit Mopeds, Einheimischen, Surfern und Urlaubern, die in den vielen Shops und Cafès ihre Zeit verbringen.

Wir vertrödeln den Tag am Kuta Beach, der schier endlos lang und breit erscheint.

Dort findet man fliegende Händler, die Kunsthandwerk, Schmuck, Kleidung, aber auch Obst verkaufen. Ein Liege samt Sonnenschirm wird einem alle 200 Meter angeboten und so entscheiden uns auch wir für einen gemütlichen Platz erste Reihe fußfrei im Sand. Die ganze Gegend verströmt Surfatmosphäre, angefangen bei den Surfshops, Surfschulen und natürlich den vielen Surfern im Wasser auf der Suche nach der perfekten Welle. Gegen 17 Uhr werden die Liegen und Sonnenschirme gegen Klappstühle und Sitzsäcke getauscht um dem täglichen Schauspiel des Sonnenuntergangs bei einem Bitang (Bier) gemeinsam zu zusehen. Zeit sollte man sich auch unbedingt für eine SPA Behandlung nehmen – egal ob im hoteleigenen Wellnessbereich (falls vorhanden) oder in einem der SPAs auf der Straße, denn die Preise sind für uns Europäer einfach unschlagbar günstig. Beispielsweise kostet eine 1 stündige Ganzkörpermassage 20 Euro oder eine 90 minütige Gesichtsbehandlung um die 30 Euro. Abends erwacht die Stadt dann erst wirklich zum Leben. Nach dem Sonnenuntergang nutzt man die Happy Hour in einer der vielen kleinen Kneipen bevor es in eine der Lounges, Bars oder Discos zum Feiern geht.

Hoteltipp: Citadines Kuta Beach

Das Appartementhotel liegt mitten in Kuta nur von der Straße getrennt am trendigen Kuta Beach. Im 1 Bedroom Executive Zimmer bzw. Appartement befinden sich auf 50 Quadratmetern eine Küchenzeile inkl. Waschmaschine und Essplatz, eine Wohnzimmer-Ecke, ein Schreibtisch, ein King-Size-Bett und ein geräumiges Badezimmer. Air Condition und WIFI sind natürlich ebenfalls vorhanden.

Highlight ist definitiv die große Glasfront mit Blick aufs Meer und das direkt vom Bett aus.

Denn diese Zimmerkategorie liegt im obersten Stock und so überblickt man die Palmen am Straßenrand. Ein Träumchen kann ich euch nur sagen. Durch das helle Holz und die bunten Farben macht das Appartement einen sehr freundlichen Eindruck. Frühmorgens mache ich mich gleich auf den Weg auf die Dachterrasse, denn dort wartet der Rooftop Pool auf mich. Fitnessstudio würde es auch geben, aber ich entscheide mich bei morgendlichen 30 Grad lieber meine Bahnen im Infinity Pool zu ziehen und den Ausblick auf den Strand zu genießen. Positiv überrascht sind wir von dem umfangreichen Frühstücksangebot, das schon eher einem Brunch bzw. Mittagessen anmutet. So gibt es Spagetti, Salat, Huhn mit Reis und asiatisches Gemüse neben frisch gemachten Waffeln, Obst und Marmelade Toast.

(c) Citadines Kuta Beach

(c) Citadines Kuta Beach

(c) Citadines Kuta Beach

Beach Club Life in Seminyak

Im Nachbarort Seminyak reihen sich namhafte Geschäfte und Boutiquen, Restaurants und Cafés nahtlos aneinander und sprechen ein zahlungskräftigeres und älteres Klientel im Vergleich zu Kuta an. Nachdem es die letzten zwei Tage meines Bali-Trips sind, beschließe ich diese so relaxed wie möglich anzugehen und verbringe sie in zwei der bekanntesten Beach Clubs auf Bali.

KU DE TA

Der Beach Club KU DE TA ist zu Fuß keine 10 Gehminuten von unserem Hotel U Paasha entfernt und ist von der Straße aus kaum als Lifestyle Beach Club zu identifizieren. Nach der Sicherheitskontrolle führt uns der Weg nochmal ca. 300 Meter von der Straße weg bevor sich der Blick schon aufs Meer, die gemütlichen Lounge Day Beds und den kleinen Pool auf tut. Wir sind gegen Mittag da und natürlich ist kein Day Bed mehr frei. So beschließen wir zuerst mal einen Cocktail zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Die Speisen und Getränke sind international/asiatisch und nicht nur schön anzusehen. Die Preise sind für Bali-Verhältnisse teuer, für uns Europäer normal. Die Cocktails kosten zwischen 8 bis 10 Euro und mein Salat beispielsweise 10 Euro. Generell zahlt man untertags in diesen Clubs keinen Eintritt. Will man ein Daybed, muss man eine Mindestkonsumation von 40 Euro bringen (Ein leichtes wenn man den ganzen Tag dort verbringt und nicht genug von den gar köstlichen Passionsfrucht-Mojitos bekommt). Handtuch kostet nochmal extra.

Die loungige Musik, die am späten Nachmittag schon ein bisschen housiger wird, der Blick aufs Meer und den Strand, die Sonne und der kleine, feine Pool machen einen chilligen Nachmittag.

Abends verwandelt sich der Beach Club dann in ein Restaurant bzw. in einen Open Air Musik Club. So wird auch gebeten ab 19 Uhr die Badeklamotten gegen schickere Ausgehklamotten zu tauschen.

Potato Head

Der Potato Head Beach Club ist ebenfalls einer DER Beach Clubs auf Bali und keine zwei Kilometer von unserem Hotel entfernt. Zu Fuß gehen macht übrigens fast mehr Sinn als ein Taxi zu nehmen, da einfach immer pures Verkehrschaos herrscht.  Der Potato Head ist größer als das KU DE TA und verfügt über zwei Restaurants, drei Bars, einen großen Infintiypool und ein 500 Quadratmeter Sonnen/Liegedeck. Im Gegensatz zum KU DE TA kann man vom Potato Head auch an den Strand gehen und somit im Indischen Ozean baden. Ansonsten vom Konzept hinsichtlich Kulinarik, Musik und Klientel gleich. Wer ein Daybed möchte, sollte schon morgens da sein. Es gibt zwar noch andere Liegeflächen, diese sind aber ohne Sonnenschirm und nicht ganz so bequem. Auch hier gilt es eine Mindestkonsumation abzunehmen, die aber für den Europäer vergleichsweise gering erscheint was Preis/Leistung betrifft. Die Stimmung ist gut, die Gäste international, die Drinks süffig und das Essen ausgezeichnet. Urlauberherz was willst du mehr?

Ausgehen in Seminyak

Ja auch die Nächte können lang sein auf Bali. Mein Tipp: Den Abend in der Kneipe Zappaz starten. Jeden Abend mit Live Band, die für Mega-Stimmung sorgen. Platz an der Bar suchen, so hat man auch den Trouble auf der Straße im Blick. TIPP: Eher Getränke aus Falschen bestellen (wie Bier, Smirnoff Ice (ja das gibts noch),…), denn alles andere schmeckt ein bisschen gepanscht. Weiter geht’s ins La Favela. Nicht zu spät hingehen, denn sonst ist die Schlange beim Eingang schier endlos lang. Cooler Club, der sich innen als echtes Highlight entpuppt, da verschiedene Räumlichkeiten auf unterschiedlichen Ebenen, in- wie outdoor. Auch wenn die Musik ein auf und ab ist und keine eigentliche Stilrichtung zu erkennen war: die Stunden im La Favela haben echt Spass gemacht. Wenn es dann 3 Uhr morgens ist, kommt der Food Truck von Hungry Man gegenüber vom Club genau richtig. Dort gibts Burger, Pommes und Sandwiches hübsch und hygienisch angerichtet für hungrige Nachtschwärmer.

Hoteltipp Seminyak

Zu guter Letzt hab ich auch noch einen Hoteltipp für euch. Das U Paasha Seminyak Bali liegt zwar nicht direkt am Strand, aber mittendrin im Zentrum und trotzdem ruhig. In die Beach Clubs KU DE TA und Potato Head können wir zu Fuß, ebenso zum öffentlichen Strand und rundherum finden sich tolle Boutiquen, Restaurants und Bars. Der offene und vor allem sehr hohe Eingangsbereich des Hotels machen einiges her. Die Zimmer sind schlicht, modern und sehr geräumig. Oben am Dach befindet sich ein großer Pool und das Gym. Das Frühstücksbuffet ist europäisch und a la carte kann man sich zusätzlich noch Eiergerichte, Waffeln etc. bestellen.

Vergesst nicht auf eure Reiseversicherung!

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* Die Reise fand mit freundlicher Unterstützung von Qatar Airways und Citadines Kuta Beach statt. Wie immer spiegelt der Beitrag meine persönlichen Eindrücke wider.

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