Mädelsweekend mitten im Ersten – Hotel das Tigra

Das neue Jahr fängt gleich mit einer Reise in meine absolute Lieblingsstadt Wien an. Könnte besser nicht sein. Noch dazu wo wir mitten im ersten Bezirk im 4* Hotel Das Tigra nächtigen dürfen. Mit wir meine ich mich und Christina, eine ganz liebe Freundin. Zweck unserer Reise ist ein Musicalbesuch. Als absolute Disney-Fans (sie bestimmt tausendmal schlimmer als ich) war es quasi unsere Pflicht uns das Musical „Die Schöne und das Biest“ in der Stadthalle Wien anzusehen. Kurzerhand machten wir dann ein ganzes Mädelsweekend daraus, gibt es doch immer so viel zu tun in Wien.

Anreise erfolgte gemütlich und unkompliziert mit dem Zug bis zum Hauptbahnhof. Von dort geht es easy mit der U1 bis zum Stephansplatz und von dort mit der U3 eine Station in die Herrengasse. Wer lieber Taxi fährt ist vom Hauptbahnhof in ca. 20 Minuten beim Hotel im Tiefen Graben. Das Tigra liegt ruhig mitten im ersten Bezirk zwischen Stephansplatz und Volkstheater. Besondere Sehenswürdigkeiten wie die Hofburg, die Spanische Hofreitschule, der Volks- und der Burggarten sowie das Natur- und Kunsthistorische Museum liegen in Gehdistanz (10 Minuten). Die Albertina und die Oper erreicht man über die Kärntnerstraße vom Stephansdom weg in ebenfalls 15 Minuten.

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Aber vorher zum Hotel Das Tigra.

Das Hotel besteht aus insgesamt vier Häusern, die nach und nach gekauft und das Hotel somit immer erweitert haben. Daher gibts auch mehrere Lifte im Haus und die eine oder andere Stufe mittendrin, um das Niveau zwischen den Hausteilen anzupassen. Klares, schlichtes Design trifft auf warme braun, beige Töne mit vereinzelten roten und grünen Farbtupfern. Barocke Elemente und Hommagen an Mozart findet man ebenfalls auf den Wänden in Form von Bildern, Tapeten oder Malereien.

Mozart spielt generell eine tragende Rolle im Haus. 

Der weltberühmte Komponist bewohnte einst mit seinem Vater ein Privatquartier im Haus Tiefer Graben 18 und war auch schon bei seinem allerersten Wien-Besuch einige Wochen im Haus.

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Die Zimmer gibt es in unterschiedlichen Kategorien vom Standard Doppelzimmer mit 20 m2 bis zur Suite mit 60 m2 und eigener Infrarotkabine. Wir nächtigten hoch oben im 8. Stock in einer Juniorsuite auf knapp 50 m2 mit Balkon und schönem Ausblick. Die Baustelle gegenüber störte uns am Wochenende gar nicht. Als nette Aufmerksamkeit hinsichtlich eventueller Unannehmlichkeiten durch Baulärm, bietet das Hotel aber einen Discount von 50% auf alle Bargetränke in der Lobbybar an. Und so machten wir es uns mit einem Glaserl Prosecco in unserem Wohnzimmer gleich mal gemütlich.

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Lipizzaner schauen in der Spanischen Hofreitschule

Am Nachmittag nahmen wir an einer Führung in der Spanischen Hofreitschule teil (Kostenpunkt 15 Euro pro Person). Diese dauert ca. eine Stunde und führt durch die einzigartige barocke Winterreitschule, die Sommerreitbahn und natürlich in die Stallungen. Ich durfte die Lippizaner auch fotografieren (gilt nur für die Presse). Beim nächsten Wienbesuch möchte ich dann noch unbedingt mal eine Aufführung sehen bzw. bei der Morgenarbeit dabei sein. Denn da kann man die Pferde und ihre Bereiter beim Training beobachten. Tickets für die Vorführungen unbedingt vorab online schon bestellen. Preise liegen zwischen 25,- bis 217,- Euro je nach Sitzplatz und Vorführungsart. Bei der Morgenarbeit kann man um 15,- Euro pro Person zusehen.

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Sachertorte im Café Sperl

Zum Aufwärmen ging es natürlich zu Fuß weiter ins Cafè Sperl. Obwohl das Cafè Zentral, das älteste Wiener Kaffeehaus, nur wenige Meter vom Hotel Das Tigra entfernt liegt, entschieden wir uns für das Sperl. Einfach aus dem Grund, weil es s..kalt war und vorm Kaffeehaus Central eine Schlange von nicht weniger als zehn Personen war. Das nächste Mal dann. Im Cafè Sperl gab es Sachertorte nach Sperl-Art. Nicht ganz das Original aber auch ziemlich gut, vor allem sehr saftig und mit extra viel Marillenmarmelade.

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Shopping beim Stofftrüffelschwein

Das ist kein Schimpfwort. So nennt sich die Designerin Lena Hoschek selbst. Ist sie doch ständig auf der Suche nach kostbaren und geschichtsträchtigen Stoffen um daraus ihre zeitlose Mode herzustellen. Ein Lena Hoschek Kleid wollte ich schon immer besitzen.

Klassische Schnitte, die der weiblichen Sanduhr Silhouette mehr als schmeicheln, gepaart mit Muster-Opulenz, exquisiten Materialien, Vintagelook und viel Liebe zum Detail machen einfach besondere Kleidungsstücke.

Die natürlich auch ihren Preis haben. Das Jahr war gut und der Sale hat angefangen, also warum nicht mal einen Blick in den neuen Flagshipstore in der Goldschmiedgasse werfen. Von außen unscheinbar, wären wir fast am 200m2 Geschäftslokal vorbeigelaufen. Doch nach dem Eingang die Treppe runter offenbart sich uns die gesamte Herbst/Winterkollektion. Was soll ich sagen: Es blieb nicht nur beim Schauen. Ich hab mein erstes Lena Hoschek Kleid erstanden und eine Riesenfreude damit. Besonders hervorheben möchte ich hier das sehr nette Personal, das uns mehr als gut beraten und umsorgt hat. Die Kleideranprobe hat einfach Spaß gemacht. Da kauft man gerne ein.

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Musical in der Stadthalle

Am Anfang etwas skeptisch ob der Location, stellte sich die Stadthalle als wunderbare Veranstaltungslokalität für ein Muscial heraus. Gerechnet habe ich mit Hallenflair und schlechter Sicht. Doch die Stühle in rot und die Bühne inkl. rotem Samtvorhang standen einem Theater in fast nichts an. Nach einem kurzen Rundblick konnten wir auch feststellen, dass die Sicht von allen Plätzen gut sein muss, da keine Säulen, die evtl. eine Sichtbehinderung darstellen hätten können, vorhanden waren. Das Musical „Die Schöne und das Biest“ war ein Traum und das liegt nicht nur daran, dass ich mit dem Zeichentrickfilm von Disney eine besondere Verbindung habe.

Das war der erste Kinofilm, den ich gesehen habe, gemeinsam mit meiner Schwester und meinem Papa.

Da werden natürlich Erinnerungen wach. Aber die Inszenierung, die Kostüme, das musikalische Können war ausgesprochen gut. Das Musical gastiert übrigens im August nochmal in Linz im Musiktheater, dort werde ich es mir nochmals ansehen. Ich denke das sagt alles.

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Flying Frühstück in der Labstelle

Flying Dinner kennt man ja und Frühstück a la carte auch. Aber Flying Frühstück war mir neu. Meine liebe Freundin Babsi von B and the world gab mir den Tipp zwecks außergewöhnlichem Frühstückslokal in Wien. Die Labstelle ist ein Restaurant im ersten Bezirk in Wien und damit zu Fuß vom Hotel das Tigra erreichbar. Das Lokal ist sehr stylish und trotzdem gemütlich eingerichtet. Im Sommer kann man im überdachten Innenhof übrigens wunderbar Gin & Tonic trinken. Aber zurück zum Frühstück. Zeit sollte man sich mehr als genug nehmen. Angegeben mit mindestens 2,5 Stunden, haben Christina und ich dann satte 3,5 Stunden beim Brunch verbracht.

Die Küche schickt und schickt. 12 Gänge wollen gegessen werden.

Ja richtig gehört: 12 Gänge und allesamt super gut und schön angerichtet. Kostenpunkt: 24,- Euro pro Person (ohne Getränke). Unbedingt mal machen!

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Ziemlich satt im Hungry Guy

Eyal Guy, geboren in Tel Aviv, kocht und isst seit 1989 in Wien. Mit Hungry Guy verwirklicht er seine Idee einer multikulturellen Street Cuisine im 1. Bezirk. Das Lokal konnten wir so auch wieder zu Fuß erreichen.  Frisch gebackene Pita sowie viele der Zutaten können zum Nachkochen zu Hause auch offen aus der Deli-Vitrine gekauft werden. Super finden wir auch die offene Backstube und die Schauküche.

Nach dem Motto „Open Kitchen – Open Mind“ steht bei Hungry Guy multikulturelle Vielfalt, sowohl auf der Speisekarte als auch im Team, im Vordergrund.

Das Hungry Team besteht aus Street Food Chefs aus dem Irak, Italien, Jordanien, Israel, Schweiz, Syrien, Deutschland und Österreich. Zu Essen gibts bei uns Mango Chicken im Pitabrot, dazu Kartoffelspalten mit einer Knoblauchsauce, die sich gewaschen hat sowie ein vegetarisches Pfannengericht: Shakshuka, natürlich ebenfalls mit Pita. Der Nachtisch kommt im Glas daher und zwar einmal als Creme mit Rosenblütenwasser und eine Mousse mit Kaffee und Nüssen. Beides super gut. Konzept gefällt.

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Hard Rock

Nachdem wir nicht mehr weit zu Fuß gehen wollten – immerhin hatten wir knapp minus 10 Grad – entschieden wir uns für Drinks im Hard Rock Cafè. Denn das liegt um die Ecke. Style und Konzept sind bekannt. Ich hab schon schönere Hard Rock Cafés gesehen, aber in Wien sollte man auch mal gewesen sein. Die Mojitos dort sind übrigens klasse und schön stark gemixt.

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Frühstück im Hotel

Unser Mädelsweekend ließen wir beim ausgiebigen Frühstück im Hotel ausklingen. Sonntags übrigens bis 11 Uhr möglich, Prosecco in zweierlei Varianten inklusive. Und ansonsten auch alles da was das Frühstücksherz begehrt. Besonders gut ist der Gugelhupf. #yummy. Das Hotel möchte ich unbedingt weiterempfehlen. Das Haus an sich ist wunderbar und die Lage ist einfach top. Mehr Informationen findet ihr hier.

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Mehr Wien-Geschichten am Blog:

WIEN – AUF CAFÈ, RESTAURANT UND BISTRO TOUR

BOUTIQUE HOTEL HARMONIE VIENNA: TREND TRIFFT CHARME TRIFFT KUNST

Vienna City Marathon 2015

*Der Aufenthalt fand mit freundlicher Unterstützung der Partner: Hotel Das Tigra, Labstelle,  Hungry Guy und Spanische Hofreitschule statt. Wie immer spiegelt der Blog meine persönliche Meinung und Eindrücke wieder.

 

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