Sport- & Wellnesshotel Bichlhof: FrühlingsSPAss in Kitzbühel

Griaß enk im Bichlhof. Herzlich tirolerisch werden wir im Bichlhof in Kitzbühel begrüßt. Das 4*S Hotel ist familiengeführt und das merkt man – von Anfang bis zum Schluss, von der Rezeption, über die Beauty-Oase bis zum Restaurant. Ein tolles Hotel auf der Sunnseitn in Kitz.

Urlaub soll von der ersten Minute an sein und so starten wir unseren Roadtrip mit dem Mercedes CLA 250 Shootingbrake schon bei der Hinfahrt mit einem Frühstücksstopp im neuen Bäckerei/Cafè/Brasserie Liebesbrot in Leonding. Nachdem ich schon viel Gutes von dem kürzlich eröffneten Lokal gehört hatte, wollte ich mich selbst davon überzeugen.

Frühstücksstopp im Liebesbrot

Das Liebesbrot ist ein Lokaltyp von der Bäckerei Resch & Frisch, dessen Prototyp – ein Mix aus Bäckerei, Cafè und Brasserie, im April in Leonding eröffnet wurde. Sieben Tage die Woche kann man hier frühstücken und kleine warme Gerichte geniessen. Nach dem Motto „Wenn schon denn schon“ entschieden wir uns für das Deluxe Frühstück für 2, das definitiv für drei Personen gereicht hätte :). Durch die offene Küche können wir dem Koch beim Zubereiten zusehen und auch die Kaffeebar ist offen in den schön gestalteten Raum integriert. Die Bäckerthrese nebenbei sorgt irgendwie für ein Marktplatzgefühl und im Sommer ist die kleine Terrasse sicher immer gut gefüllt. Unser Luxusfrühstück kommt auf einer Etagere aus Holz prall gefüllt mit Schinken, Käse, Aufstriche, Marmelade, Lachs und Gemüse daher. On top gibts ein kleines Müslisackerl, einen frisch gemachten Frenchtoast, Obst mit Jogurt, Prosecco und frisch gepressten Saft und natürlich ein Heißgetränk.

Da wo sich Kitzbühel am sonnigsten präsentiert

Gut gestärkt und in Urlaubslaune brechen wir nach Tirol auf. Da wo sich Kitzbühel am sonnigsten präsentiert, am Fuße der Bichlalm, nur fünf Autominuten von der Stadt Kitzbühel entfernt, liegt nun seit über vier Jahrzehnten das Hotel. Als Gasthof mit vierzig Zimmern eröffnet, wurde über die Jahre sukzessive ausgebaut, erweitert, modernisiert und verbessert.

(c) Bichlhof

(c) Bichlhof

Die letzen Umbauarbeiten konzentrierten sich auf die Renovierung einiger Zimmer. Und genau ein solches durften wir beziehen.

Das Doppelzimmer Streif lässt uns, wie der Name schon vermuten lässt, vom Balkon direkt auf die legendäre Abfahrtsstrecke die Streif blicken. 

Die 44m2 sind modern und zeitgleich gemütlich eingerichtet. Besonders schön finde ich den Eichen Holzfußboden, die sanfte Farbgebung in braun, beige und ein bisschen gelb und das viele Holz das sonst noch eingesetzt wurde. Highlight und Eyecatcher ist das das riesige Boxspringbett, in dem wir so gut geschlafen haben. Das Loungebett wird gleich zum Lieblingsplatz von meinem Mann. Und auch ich hab abends dort noch ein Glaserl Wein genossen. Das Badezimmer wenn auch nicht ganz so modern, hat alles was man braucht inkl. Badewanne und Dusche. Super ist hier das bodenhohe Fenster. WC bei der Größenordnung natürlich separat. Wie schon im letzten Beitrag erwähnt, ist mir persönlich das Hotelzimmer sehr wichtig. In einem Wellnesshotel vielleicht noch mehr als in einem Stadthotel, aber dennoch ist es mein Rückzugsort und mein Zuhause auf Zeit. Ich persönlich finde daher, dass sich der Aufpreis lohnt.

Entspannungsparadies

Nicht umsonst habe ich den Titel FrühlingsSPAss gewählt. Im Bichlhof lass ich mich drei Tage lang verwöhnen und habe schon vor meiner Anreise drei Anwendungen gebucht. Die Vorabreservierung würde ich auch empfehlen, denn gerade am Nachmittag, wenn die ersten Skifahrer zurück von der Piste sind, sind die Termine im SPA gut gefühlt. So aber konnte ich mir meine Wunschzeiten sichern und gleich nach dem Ankommen die einstündigen Gesichtsbehandlung „Strahlende Schönheit“ geniessen. Weiter ging es zu einer halbstündigen Rücken- und Nackenmassage. Auf Empfehlung habe ich für den nächsten Tag meine klassische Ganzkörpermassage in eine Gewürzstempelmassage geändert. Die Entscheidung war die richtige. Mit zwei mit orientalischen Gewürzen gefüllten Säckchen hat Masseurin Rosi meinen Körper mit Streich-, Klopf und Druckbewegungen bearbeitet. Die Säckchen sind zudem heiß und fühlen sich mit dem Aromaöl, das großzügig aufgetragen wird, herrlich an. Also einfach mal was neues ausprobieren.

 

Tiefenentspannt traf ich meinen Mann dann im Wellnessbereich. Anlegt sind die 1.200m2 auf zwei Ebenen, wobei oben die Beautyanwendungen stattfinden und ein kleiner, aber sehr feiner sonnendurchfluteter Liegebereich ist. Unten liegen die Saunalandschaft, der Innen- und Außenpool, ein weiterer Ruheraum und das Gym. Generell ist die Saunalandschaft schon etwas älter und leider ohne Fenster. Das macht aber die Badelandschaft wett. Südseitig ausgerichtet mit großen Panoramascheiben hat man vom modernen und schönen Ruhebereich einerseits Blick auf Pool und weiter dann in die Kitzbüheler Bergwelt. Innen- und Außenpool sind angenehm beheizt und geben ein einmaliges Panorama frei. Im Sommer gibt es dann natürlich auch die Sonnenterrasse, die ziemlich vielversprechend klingt. Wie gut, dass ich im Sommer nochmal dort sein werde.

Skifahren im besten Skigbiet der Welt

Der Bichlhof punktet im Winter mit seiner Lage direkt am Bichlalmlift. Wer es ruhiger mag ist hier gut aufgehoben. Ruhe und Erholung abseits der Pisten findet man beim Skitourenghen, beim Schneeschuhwandern und bei einem Hüttenbesuch bei der Bichlalm oder in Rosi’s Sonnbergstuben. Wir wollten es aktiv und uns vor allem das Kitzbüheler Skigebiet ansehen. In den Wintermonaten werden die Gäste kostenlos mit dem Bichlhof Shuttle zur Hahnenkamm Bahn gebracht. Täglich um 9.15 Uhr & 10.00 Uhr & 11.00 Uhr fährt unteranderem der Hausherr Herr Hopfner selbst. 68 perfekt präparierte Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden, 179 ehrliche Pistenkilometer, 36 km Skirouten, 54 Seilbahnen und Liftanlagen und 60 Gasthäuser & romantische Skihütten: Das ist das Skigebiet Kitzbühel, das die letzten vier Jahre zum „besten Skigebiet der Welt“ gekürt wurde. Rauf gehts mit der Hahnenkamm-Bahn. Von dort schaukeln wir weiter nach Jochberg in die Nachbargemeinde, denn fürs Sonnesitzen auf der Hütte hatten wir uns ein besondere Alm ausgesucht.

Einkehrschwung auf der Bärenbadalm

Schon beim Ausstieg aus dem Sessellift am Bärenbadkogel hören wir die Blasmusik. Auf der Bärenbadalm spielt heute nämlich live die Gruppe Jochberger Blechschodn. Ein Sonnenplatzerl auf der großen Terrasse ist gefunden und ein Blick in die Speisekarte zeigt, dass  Regionalität eine große Rolle spielt, wie uns später Oswald Hochfilzer, der junge, fesche Hüttenwirt noch erklären wird. Eigentlich hätte ich mich ja auf einen Kaiserschmarrn oder Germknödel gefreut. Aber wie mir Oswald plausibel erklärt, kann er diese Gerichte bei den Mengen, die täglich über die Theke gehen, nicht in der Qualität liefern, die er gerne hätte. Und so gibt es diese Gerichte nicht.

Dafür gibts aber hausgemachten Zwetschgenkuchen, Apfelstrudel und die dafür wirklich homemade und frisch aus dem Ofen.

Den großen Hunger stillt man auf der Bärenbadalm am besten mit Angusrind, denn das kommt vom heimischen Bergbauernhof. Das Tellerfleisch war laut meinem Mann ein Gedicht und ich als Vegetarier hab mir eine Portion Spinatknödel gegönnt. Zusätzlich zur normalen Karte gibt es auch immer eine Tageskarte, auf der sich dann schon mal mein Kaiserschmarrn finden lässt. Selbst nach drei Stunden wollen wir unser Sunplatzerl nicht verlassen, weils einfach so gmiatlich is. Als keinen Wintertipp noch: Oswald und seine Frau Katharina vermieten auch eine kleine Almhütte – die Wirts‘ Hochalm. Lasst euch vom Namen nicht täuschen. Ausgestattet ist die Hütte nämlich wie ein Chalet. Highlight dabei ist, dass Oswald den Kühlschrank fürs Frühstück immer wieder befüllt und für den Hunger am Abend bestellt man aus der Karte von der Bärenbadalm und im Skidoo wird dann das Essen in die „eigenen“ vier Wände der Almhütte gebracht.

(c) baerenbadalm

Dem Genuss verpflichtet

Selbstverständlich kommt auch der Genuss im Bichlhof nicht zu kurz. Morgens, nachmittags und abends wartet ein tolles Speiseangebot im Rahmen der Verwöhnpension auf uns. Dabei wird auf die Verwendung von Produkten aus Österreich geachtet und auch mit Zutaten aus dem Bichlhof-Garten gekocht. Der Weinkeller mit 8.000 Flaschen ist die Herzensangelegenheit vom Hausherrn Walter Hopfner. Einmal pro Woche lädt er seine Gäste zum Aperitif  in den urigen Keller. Bei einer kleinen Verkostung gibt es dann on top ein paar „Haus und Hofgeschichten“. Beim Abendessen gibt es zur normalen Menü noch eine vegetarisch-vitale Alternative und gegen Voranmeldung wird sogar vegan gekocht.

Und leider vergehen ja drei Tage einfach viel zu schnell und so heißt es schon Pfiat enk im Bichlhof. Wie gesagt ich freu mich auf das Wiedersehen im Sommer. Speziell deshalb weil es ein neues Yogaangebot mit der lieben Martina Egger von der Kraftquelle aus Kitzbühel geben wird. Wenn auch ihr Lust auf entspannte und/oder sportliche Tage im Bichlhof habt: Ab 24. Mai ist der Bichlhof wieder geöffnet und wartet mit den Kitzbüheler Wellnesstagen auf euch.

Zu guter Letzt noch ein paar weiterführende Links für euch:

> zum Hotel

> Frühstücken im Liebesbrot

Einkehrschwung auf der Bärenbadalm

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*Die Reise fand mit freundlicher Unterstützung von Kitzbühel Tourismus und dem Bichlhof statt. Wie immer spiegelt der Beitrag meine persönliche Meinung wider.

 

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