Sportstadt Kitzbühel: Dem Namen alle Ehre gemacht

Wandern, Biken, Tennis, Yoga – Drei Tage lang habe ich versucht der Gamsstadt Kitzbühel und ihrem sportlichen Anspruch gerecht zu werden. Nachdem der letzte Aufenthalt sportlichen Events, Parties und Poolen gewidmet war, hieß es dieses Mal ran an den Speck. Ausgangspunkt war dabei das – für diese Zwecke – sehr gut gelegene Sport- und Wellnesshotel Bichlhof.

Aufi am Berg: Kulinarische Höhenwanderung

Gerade neue Ideen und die konsequente Weiterentwicklung des Sportprogrammes seitens der Hotellerie und des Tourismusverbandes sind Gründe weshalb die Kitzbüheler Alpenregion nicht nur als bevorzugtes Ziel internationaler Wintersportgäste sondern immer mehr auch als Wanderdestination mit enormen Freizeitmöglichkeiten wahrgenommen wird. So gibt es in Kitzbühel zwischen Anfang August bis 8. Oktober zum Beispiel die Kulinarische Höhenwanderung – Die 3 Gänge Tour. Unter dem Motto Schritt für Schritt oder Jause für Jause zum Wanderglück führt die Wanderung genussvoll durch die Kitzbüheler Südberge von der Bichlalm, über den Auracher Wildpark bis zum Hallerwirt in Aurach bei Kitzbühel und von dort wieder retour zum Ausgangspunkt. Nachdem wir im Hotel Bichlhof nächtigen, liegen wir für diese Tour ideal. Raus aus dem Hotel, sitzen wir fünf Minuten später schon am Bichlamlift und genießen das Alm- und Bergpanorama bequem vom Sessellift aus. Natürlich könnte man auch zu Fuß rauf auf den Berg zur ersten Station der Wanderung – der Bichlalm – aber wir haben uns bewusst fürs „Genusswandern“ entschieden. Weniger ist oft mehr. Angekommen in der 2015 neu erbauten Bichlalm sind wir, von dem alpinen Schick der uns erwartet, erstmal mehr als begeistert. Draußen auf der Terrasse wird dann auch schon der erste Gang a la Brettljause mit selbst gebackenem Brot und heimischen Produkten kredenzt.

Zuerst noch ein Schnapserl mit dem Hüttenwirt und schon geht es gut gestärkt endlich ans Wandern.

Zwei Stunden geht es bei Traumwetter beinahe flach durch idyllische Almen, an Kühen vorbei zur Branderhofstube. Der zweite Gang besteht aus Oma’s Kaspressknödel mit grünem Salat und einem spritzigen Apfel-Moosbeersaft. (Moosbeeren sind übrigens Heidelbeeren :)) Und der dritte Streich folgt sogleich: Weiter geht es bergab zum Erbhof Hallerwirt, wo die Nachspeise wie aus früheren Zeiten – Apfelradl mit Vanilleeis – Kindheitserinnerungen aufleben lässt. Zu guter Letzt bekommen wir eine Wandernadel – natürlich in Form einer Gams – und wie sollte es anders sein: ein Schnapserl. Zur Motivation versteht sich. Denn rauf zum Hotel Bichlhof sind es jetzt dann doch ein paar Höhenmeter, die wir aber natürlich bravourös meistern.

Fazit

Genusswandern wie es sein soll. Die reine Gehzeit belief sich auf 3,5 bis 4 Stunden. Wenn man die Auffahrt mit dem Sessellift auslässt, sollte man nochmal ca. 1,5 Stunden Gehzeit für ca. 700 Höhenmeter einrechnen. Generell handelt es sich bei der Kulinarischen Höhenwanderung um einen Tagesausflug, denn auch der Genuss bei den Wirten erfordert seine Zeit. Familien können bei der zweiten Station zum Beispiel auch noch den Wildpark besuchen. Mehr Informationen zu dieser oder zu den vielen anderen Wanderungen im Rahmen der Genuss-Wanderwochen im Herbst bekommt ihr bei Kitzbühel Tourismus.

Ab auf den Platz: Spiel, Satz & Sieg

Zugegeben ganz so rund ging es bei meiner ersten Tennisstunde noch nicht, aber die Trainerstunde am hoteleignen Sandplatz hat schon ziemlich viel Spaß gemacht. Mit phänomenalem Ausblick auf den Wilden Kaiser übe ich auf einem der beiden Plätze den Schläger richtig zu halten, erste Bälle zu treffen und mich richtig zu positionieren. Ja was soll ich sagen, schon wieder eine Sportart die mir Spaß macht und die es vielleicht zu vertiefen gilt.

Ab auf die Matte

Ausgepowert vom Ballsport wird es am Nachmittag relaxter. Endlich schaffe ich ein Wiedersehen mit Martina Egger in ihrer Kraftquelle in Kitzbühel und kann mich in einer privaten Yoga-Einheit auf mein Yin konzentrieren und zur Ruhe kommen.

Ab in den Sattel

Als hätten wir nicht schon genug haben wir am nächsten Tag nach dem Frühstück eine Biketour am Programm. Gleich wie beim Wandern steht aber der Genuss im Vordergrund und so borgen wir uns direkt im Hotel Bichlhof ein E-Bike aus. Nach einer kleinen Einschulung und Aushändigung einer Radkarte treten wir auch schon in Pedale und Huch – ja es geht wirklich um einiges flotter als ohne Motor. Wenn es die Zeit und das Wetter erlauben, dann unbedingt den Schwarzsee in Kitzbühel auf der Strecke mit einbauen und einen kleinen Stopp machen.

4* Superior Sport- und Wellnesshotel Bichlhof

Wer jetzt meint wir waren drei Tage lang nur in Sportklamotten unterwegs und haben unsere Körper geschunden, dem muss ich sagen, nein es kam der Genuss und die Entspannung nicht zu kurz. Vom Sonnenskilauf schon bekannt, war ich gespannt auf den Bichlhof im Sommer. Hier findet ihr meinen Blogbeitrag aus dem Winter >>

Sport

Dem Namen Sporthotel wird das familiengeführte Haus allenfalls gerecht, denn so kann man unzählige sportliche Aktivitäten direkt am Hotel beginnen. Der Golfplatz liegt gleich nebenan und zwei Tennisplätze befinden direkt vor dem Hotel. Mit dem Bichlalmlift geht es keine fünf Gehminuten vom Hotel entfernt aufi am Berg. Die Region „Kitzbüheler Alpen“ bietet hunderte Kilometer an Radwegen, Forstwegen, Almwegen und Straßen, um durch herrliche Landschaften zu biken – ob mit oder ohne Unterstützung. Wiederrum gleich ums Ecks liegt das Reitarial „Henntalhof“. Ob Anfänger oder auch Fortgeschrittener, beim Almenritt bis auf 1.800m reitet man durch die Kitzbüheler Bergwelt. Und wenn das Wetter mal nicht passt, dann kann man sich im hauseigenen Gym austoben! Klein und fein findet man hier ab 7 Uhr morgens einige Ausdauergeräte und eine Hantelbank!

Wellness

Und jetzt zum gemütlichen Teil. Die geschundenen Körper wurden im Wellnessbereich wieder regeneriert. Sei es im Hallenbad oder eben jetzt im Sommer im beheizten Außenpool, der morgens ab 7 Uhr schon zu benutzen ist. Die Liegefläche drum herum bietet genügend Sonnenliegen samt Schirme für die Gäste und einen Traumausblick auf den Wilden Kaiser kann ich euch sagen. Im Innenbereich lässt sich das Nachmittagsschläfchen im neu und modern gestalteten Ruhebereich mehr als gut abhalten und danach geht es in den schon etwas in die Jahre gekommenen Saunabereich (Infrarotkabine, Finnische Sauna, Dampfbad, Sanarium). Nichtsdestotrotz aber alles vorhanden und vor allem sauber.

Essen wie dahoam

Ja da ist er wieder der Genuss. Beim Frühstück auf der Terrasse biegt sich unser Tisch unter frisch gemachten Eiergerichten, hausgemachter Marmelade und Granola, frisch gespresstem Orangensaft, Obstplatte und und und… Abends im Rahmen der Halbpension gibt es ein 5-gängiges Menü. Ein eigenes veganes Menü gibt es zudem auch. Gekocht wird wie dahoam mit frischen Zutaten aus dem hoteleigenen Garten und doch auch mit internationalen Einflüssen. Geschmeckt hat alles wunderbar! Und als wäre Frühstück und Abendessen noch nicht genug, gibt es für uns hungrige Sportler auch nachmittags einen Snack. Da findet man mal heißen Leberkäse oder Rindfleischsalat in der sauren Ecke und zu allem Überfluss gibt es in der süßen Ecke hausgemachte Blechkuchen vom Feinsten.

Die Waage möge gnädig mit mir sein.

Wenn ihr Lust auf Kitzbühel und den Bichlhof bekommt habt, dann gibt es hier verschiedene Angebote für euch >>

Auch im Österreich Urlaub gilt: vergesst nicht eure Reiseversicherung!

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* Die Reise fand mit freundlicher Unterstützung vom Sport- und Wellnesshotel Bichlhof und Kitzbühel Tourismus statt. Wie immer spiegelt der Beitrag meine persönliche Eindrücke wider.

 

 

 

4 Comments

  • Doris sagt:

    Hallo Silvia,

    danke für deinen Bericht, es schaut super aus. Ich war ja erst einmal im Sommer in Kitzbühl und einmal im Winter. Silvester 2005, es war großartig.

    Ich sollte wirklich wiedermal hin. Kitz ist halt was Besonderes.

    LG Doris

  • Das ist ja perfekt für Sport und Wellness danach Silvia. Das Wetter war auch traumhaft. Danke fürs Mitnehmen
    Liebe Grüße

  • Liebe Silvia, das sieht ja traumhaft aus. Eine perfekte Kombination aus gut gehen lassen und auch was tun. Und toll, dass du verschiedene sportliche Aktivitäten kombinieren konntest. Würde ich nächstes Jahr im Sommer auch gerne mal machen, so ein langes Wochenende in Österreich irgendwo in die Natur raus.

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