Wandern, Klettern, Biken – Die sportliche Seite von Oberösterreich

Im Rahmen einer Bloggerreise durfte ich vor einigen Wochen einen Einblick die schönsten Bike- und Wander-Spots im oberösterreichischen Salzkammergut erleben. Zwar selbst Oberösterreicherin habe ich Orte wie Windischgarsten, Bad Goisern, Hallstatt oder den Nationalpark Kalkalpen bis dato sträflich vernachlässigt. Umso gelegener kam die Einladung von Oberösterreich Tourismus, Intersport und McKinley für eine 4-tägige Aktivreise um die Regionen Dachstein Salzkammergut und Pyhrn Priel zu entdecken. Unter dem Motto Wanderlust2017 hatten wir fünf Blogger sportlich einiges zu tun; Muskelkater – zumindest bei mir – inklusive. Ich erzähl euch einfach mal was wir so getrieben haben und am Ende des Beitrages könnt ihr noch einen von fünf Reisegutscheinen gewinnen und euch dann selbst von der sportlichen Seite Oberösterreichs überzeugen lassen.

Für Early Birds: Sonnenaufgangswanderung in Gosau

Also wenn ich ehrlich bin und wir es ganz genau nehmen, war es eine Monduntergangswanderung. Die Sonne haben wir gar nicht so wirklich aufgehen sehen, was nicht heißt dass es nicht genauso spektakulär und schön war wie ein „klassischer“ Sonnenaufgang. Wir hatten nämlich das Glück, dass Vollmond und der Himmel komplett klar war. Gemeinsam mit unserem Wanderführer Helmut starten wir um 4 Uhr früh Richtung Löckernmoos in Gosau. Obwohl ziemlich dunkel und nur der Vollmond uns ein bisschen Licht auf dem Holzplanken-Weg zu Teil werden lässt, führt uns Helmut sicheren und vor allem flotten Schrittes zum Hochmoor. Oben angekommen wandern wir zwischen Bäumen und Sträuchern weiter. Schön langsam dämmert es, trotzdem ist es ziemlich kühl. Immerhin sind wir ja auch auf 1.400 Metern. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt: über dem Löckersee spiegelt sich der Vollmond und wir sehen gespannt und beeindruckt dem Farbenspiel so früh am Morgen zu. Fast können wir uns nicht los reißen, aber das Knurren der Mägen wird immer lauter. Wir folgen einem kleinen Wanderweg in Richtung „Schleifsteinbrüche“. Auf dem nassen Moorboden haben sich Heidelbeeren, Preiselbeeren und Latschen angesiedelt. Es ist herrlich: die Luft ist so frisch, es riecht nach Natur. So kann der Tag starten.

Für Genießer: Idyllisches Alm-Frühstück auf der Badstub’n Hütte

But first coffee. Und den bekomm ich jetzt auch und zwar in der Badstub’n Hütte. Die liegt gleich neben den alten Schleifsteinbrüchen, wo wir noch einiges Wissenswertes zum Thema Schleifsteinabbau anno dazu mal und jetzt erfahren. Idyllischer hätte unser Frühstück kaum sein können. Die Hütte ist wie aus dem Bilderbuch und während wir bei Schwarzbrot, hausgemachter Marmelade und dampfenden Kaffee sitzen, kommt doch in der Tat eine Kuhherde vorbei. Angekündigt haben sie sich schon, denn die Kuhglocken waren nicht zu überhören.

Für Badenixen & Biker: E-Bike Tour entlang des Hallstättersees

Peter Lev, unser Guide vom MTB Kompetenzzentrum, wartet schon vorm Goisererhof auf uns. Gemeinsam fahren wir entlang des Ostuferwanderwegs am Hallstättersee entlang und zwar mit E-Bikes. Vormals meinerseits eher belächelt, merke ich schnell, dass man doch auch selber kräftig in die Pedale treten muss um vorwärts zu kommen. Das Rad an sich hat nämlich einiges an Gewicht. Bergauf ist die Verlockung dann aber wirklich groß die Unterstützung seitens Motor ein bisschen zu erhöhen. Nachdem wir flott unterwegs waren, bleibt auch noch Zeit im Strandbad in Obertraun den Hallstättersee zu genießen.

Für Kulturliebhaber: Ortsrundgang durch Hallstatt

Schon ewig steht das zur UNESCO Welterbestätte Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut gehörende Postkarten-Städtchen Hallstatt auf meiner Bucket-List und nun endlich habe ich es geschafft. Obwohl die Marktgemeinde keine 800 Einwohner verzeichnet strömen jährlich zwischen 600.000 und 700.000 Touristen durch die Straßen Hallstatts. Ja weil es halt einfach schön ist und für viele Ausländer den Inbegriff Österreichs darstellt. Berge, See, Idylle und Holzhäuser vereinen sich hier zu einem fast kitschigen Zusammen. Auf dem schmalen Uferstreifen zwischen den steil aufragenden Bergen drängen sich die Häuser dicht aneinander, sind teilweise sogar mit Pfählen in den See gebaut. Und auch wir machen uns gemeinsam mit unserer Stadtführerin Alexandra Weichselbaumer auf zum historischen Ortsrundgang. Unser Glück: Alexandra ist quasi eine Einheimische und kennt die Wege abseits vom klassischen Touristenstrom. Gesehen haben sollte man die Kirchen und das Beinhaus, in dem sich die Totenköpfe Hallstatts befinden. Die Auffahrt mit der Salzbergbahn zum Welterbeblick lohnt sich ebenfalls. Der Ausblick auf Hallstatt von oben und die umliegenden Berg- und Seenwelt ist definitiv sehenswert.

Für Actionfans: Klettersteig in Pyhrn Priel

Nach zwei Tagen in der Region Dachstein-Salzkammergut übersiedeln wir in die Villa Sonnwend inmitten der National Park Lodge. Von dort geht es für mich und Melanie zum Klettersteigpark Bannholzmauer. Der wurde 2014 eröffnet und ist sowohl für Anfänger wie mich als auch Fortgeschrittene geeignet. Melanie und ich wagen uns mutig inklusive Hilfe und gutem Zuspruch von Bergführer Bernhard nach dem Schwierigkeitsgrad A/B sogar an B/C. Oben angekommen sind wir mächtig stolz auf uns und doch auch erleichtert. Vom Klettersteig kann man übrigens gemütlich durch den Wald direkt zur Villa Sonnwend wandern. Wenn man sich nicht wie wir zwei verirrt sind es keine 30 Minuten. Wir haben es halt auf 45 Minuten ausgedehnt. Also eigentlich haben wir uns gar nicht verlaufen, war eh mit Absicht, weil es so schön war :).

Für Bergfexe: Rote Wand & Gleinkersee

Gemütlich gehen wir die Wanderung am nächsten Tag an, wohl auch weil uns der Wettergott nicht ganz so hold gestimmt ist. So legen wir die ersten Höhenmeter bequem mit der Standsteilbahn der Wurzeralm zurück. Von dort gehen wir vorbei am Brunnsteinersee zur Roten Wand. Der gut beschilderte Weg ist schmal und ob des Regens mit Vorsicht zu begehen. Zügig steigen wir nach oben. Ich weiß schon jetzt, dass mich, dem flachlandliebenden Asphaltläufer, am nächsten Tag der Muskelkater plagen wird. Egal der Ehrgeiz ist geweckt und trotz permanentem Nieselregel und Wind schaffen wir es bis nach oben und werden dort sogar mit Sonne belohnt. Blut geleckt und neu motiviert starten wir dann noch zum Toten Mann und genießen das Panorama von dort. Der Abstieg zur Dümlerhütte dauert noch mehr als eine Stunde. Umso mehr freue ich mich auf meine Kasspotzn. Gestärkt steigen wir ab zum Gleinkersee und auch hier heißt es genügend Zeit einplanen (nochmals 1,5 Stunden). Zum Abschluss geht’s noch kurz in den warmen See. Beim Schwimmen kann ich nur denken: Was für ein wunderbarer Tag, was für herrliche Tage insgesamt. Neben Sport und schöner Landschaft durfte ich viele neue und vor allem sehr liebe Menschen kennenlernen!

Die Geschichten von meinen beiden Bloggerkolleginnen Susi und Melanie könnt ihr übrigens hier nachlesen:

Good Morning World: OBERÖSTERREICH – MEINE ABSOLUTEN HIGHLIGHTS & BESTEN TIPPS

Berghasen: Wandern und Biken in Oberösterreich: 4 Tipps

Von Martina und Jürgen findet ihr tolle Fotos auf ihren Instagram Accounts: Heygotravel und matzilicious

Für Gewinner 🙂

Wie versprochen kommt jetzt noch das Gewinnspiel. Intersport und Oberösterreich verlosen insgesamt 5 Reisen für 2 Personen für 4 Tage in Oberösterreich. Die Teilnahme ist ganz easy und das Gewinnspiel läuft noch bis 15. September. Ich drück euch die Daumen und bis bald in OÖ und im Salzkammergut. >> Zum Gewinnspiel

Auch im Oberösterreich Urlaub gilt: vergesst nicht eure Reiseversicherung!

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