Yogafestival Kitzbühel 2017: Sonnengrüße aus dem A-ROSA

Anfang September war es wieder soweit und das Yogafestival in Kitzbühel ging zum dritten Mal über die Bühne bzw. die Matte und zwar in der wunderschönen Kulisse des Hotels A-ROSA Kitzbühel. Die Vorfreude war schon ziemlich groß, nachdem ich letztes Jahr schon dabei sein durfte und ich wusste, dass mich drei ereignisreiche und bewegende Tage erwarten würden. Zum Blogbeitrag vom letzten Jahr geht’s hier lang>>

Gemeinsam mit meiner, ebenfalls yogabegeisterten Freundin, machte ich mich also Freitag wieder mal auf den Weg in die mittlerweile sehr liebgewonnene Gamsstadt. Nach dem wir am Infopoint im 5 Sterne Hotel A-ROSA unsere goodie-bags und das aktuelle Infoheft übernommen hatten, wurde das Programm erstmal eingehend studiert.

Da Samstag und Sonntag in vier Slots in vier bzw. fünf Räumen unterschiedlichste Yogaklassen angeboten wurden, galt es Entscheidungen zu treffen.

Das Line Up war auch dieses Jahr wieder sehr gut: Von Cameron Shayne über Krishnataki bis zu Matt Giordano und Jan-Ho Kim um nur einige zu nennen. Und so starten wir Freitagabend um 17:30 Uhr mit der Opening Ceremony entspannt in das Yogafestival. Meine Highlights hab ich euch hier zusammengefasst. Und ich kann euch sagen, dass man nach drei Tagen Yoga seinen Körper so richtig spürt 🙂 – Muskelkater lässt grüßen.

Root down, sweat and move

Samstag früh gehen wir es sportlich an mit Matt Giordano der uns in 90 Minuten bei kraftvollen Standing Poses gleich mal ordentlich schwitzen lässt. Die Anstrengung ist aber schnell vergessen, denn gerade auf solchen Yogafestivals und mit solchen Lehrern wie Matt geht man zwar, hin und wieder an seine Grenzen, lernt aber auch unglaublich viel. Mehr als happy kann ich nun wieder eine Pose mehr.

Der Herzöffner

Die Organisatorin und selbst Yogalehrerin Tania Wimmer legte uns die Klasse von Krishnataki: Thai Massage – Opening the Heart sprichwörtlich ans Herz. Normalerweise hätte ich diesen Kurs wahrscheinlich nicht besucht, aber durch die direkte Empfehlung und immer gespannt auf Neues, probierten wir es aus. Dabei sollte man übrigens zu zweit sein und gegenüber dem Partner keine Berührungsängste haben, denn das Worte Massage im Kurstitel ist Programm.

Was hat es nun mit dem Herzöffner auf sich?

Einmal probiert und schon liebe ich den Herzöffner, wohl deshalb weil er auf Anhieb ziemlich leicht umzusetzen ist und sehr effektiv ist. Mit dieser Technik wird meine Rückenmuskulatur gelockert, die Schultern werden geöffnet und der Brustmuskel wird super gedehnt.

Restaurantipp: Rote Rübe

Das rein vegetarische Restaurant Rote Rübe befindet sich keine zehn Autominuten von unserem Hotel entfernt, direkt an der Straße und ich kann mich erinnern schon mehrmals daran vorbei gefahren zu sein. Richtig aufmerksam wurde ich aber durch einen Blogbeitrag von Bloggerkollegin Fräulein Kitz. Ihre Schilderungen von dem Essen und den Gin Tonics hörten sich einfach so wunderbar an, dass wir das Restaurant probieren mussten. Und wir waren mehr als begeistert. Ihr als Nicht-Vegetarier könnt euch ja gar nicht vorstellen, was mir – leider viel zu oft – in Restaurants vorgesetzt wird. Das klassische Iglo Gemüselaibchen, gebackener Käse und natürlich Pasta in unterschiedlichsten, meist dann noch unkreativsten Varianten.

In der Roten Rübe bin ich im Veggie-Himmel.

Und obwohl meine Freundin Fleischfresser ist, war auch sie mehr als begeistert von den Kreationen die da aus der offenen Küche raus kamen. Von der Rote Rübe Tartar mit Ziegenkäse, Walnuss und Honig über den Quinoa Halloumi Salat mit Limetten-Minzdressig zur gefüllten Rote Rübe bis zum hausgemachten Sorbetdreierlei. No more words needed!

Hoteltipp: A-ROSA Kitzbühel

Natürlich können die Teilnehmer des Yogafestivals auch außerhalb nächtigen und quasi nur Tickets für die Yogatage kaufen, aber empfehlen würde ich euch das Kombi-Paket aus Hotel & Yoga. Dabei könnt ihr im wunderschönen 5 Sterne Schlosshotel nächtigen und alle Annehmlichkeiten wie zB den großen Wellnessbereich, das große Gym, den Außenpool samt Sonnenterrasse und die Halbpension genießen. Natürlich auch die hübschen Zimmer und ihr verliert keine Zeit mit An- und Abreise zu den einzelnen Klassen. Besonders gut finde ich, dass es während des Yogafestivals beim Frühstück und Abendessen auch eine vegetarisch/vegane Ecke gibt und auch im SPA spezielle Ayurveda Angebote zu finden sind. Im Buffetrestaurant bereiten die Köche sowohl beim Frühstück als auch beim Abendessen an unterschiedlichen Frontcooking-Stationen mit frischen, gesunden Zutaten aus der Region vegane, vegetarische und selbstverständlich auch Fleischgerichte zu. Das gesamte Resort ist übrigens einmalig in Kitzbühel.

Angelegt wie ein Schloss mit hohen Räumen, viel Platz und Liebe zum Detail fühlt man sich einfach wohl und ein kleines bisschen wie eine Prinzessin :).

Meinen ausführlichen Bericht zum Hotel könnt ihr vom letzten Jahr hier nachlesen >>. In den A-ROSA Hotels geht übrigens gerne mal sportlich zu und man findet laufende Yoga-, Fitness- und Sportpackages. Im November findet an zwei Terminen das SPA Yoga Retreat statt. Von 10.-12.11. und 24.-26.11.2017 haben die Teilnehmer  beim Wellness-Programm im SPA-ROSA als auch bei den angebotenen Yoga-Einheiten des hausinternen Yoga-Studios OM&CO die Möglichkeit zu entgiften und eine Ruhepause vom Alltag einzulegen. Die Yoga-Lehrerinnen Tania Wimmer, Kaija Marx und Karin Artmaier bieten Kurse sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene an. Das A-ROSA-Arrangement: Zwei Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Halbpension, Teilnahme an sechs Yoga-Einheiten und diversen weiteren Leistungen kosten 329 Euro pro Person (Einzelzimmerzuschlag: 100 Euro).

Yogawear Tipp: Tayo Fashion

Sehr gefährlich während des Yogafestivals sind die kleinen Verkaufsstände. Besonders gefährlich wird mir immer Tayo Fashion. Normalerweise ein Online Shop, sind die Besitzer in Kitz mit einer kleinen, feinen Auswahl an Yoga- und Activewear direkt vor Ort. Wer jetzt bluddrige weiten Hosen im Kopf hat, ist falsch gewickelt. Die Sachen von Tayo sind modern, sexy, cool, schick und trotzdem funktionell. Aber schaut doch einfach auf die Website.

Auto Tipp: Mazda MX 5 RF

So lieb ich Kitzbühel mittlerweile gewonnen habe, so sehr mag ich auch den Roadster Mazda MX 5. Bereits zwei Mal zuvor durfte ich mit dem Zweisitzer meine Roadtrips bestreiten und für das Yogafestival durfte ich nun die neue Variante – RF, das für Retractable Fastback steht – ausfahren. Im Kern bleibt der Retractable Fastback, kurz RF, ein typischer MX-5, also ein kompakter, offener, spaßiger Roadster. In puncto Optik dagegen hebt sich der RF deutlich von der Stoffdachvariante ab. Denn beim dreiteiligen RF-Dach verschwinden auf Knopfdruck die zwei Vorderteile im Heckstauraum. Stehen bleibt schließlich nur der hintere Dachteil samt Heckscheibe. Man sitzt dann gut geschützt, aber trotzdem oben offen zwischen dem Heckbügel und der Windschutzscheibe. Ich durfte übrigens die scharfe Version G160 Revolution testen mit 160 PS auf knapp über 1.000 kg.

Von Null auf 100 geht es in 7,5 Sekunden und fahren tut er sich wie ein Go-Kart und erst der Sound: Roaarrrrr.

Die Topversion umfasst neben dem Bilstein-Fahrwerk und den Recaro-Sportsitzen auch die serienmäßige Zweiton-Lackierung mit dem Dach in Schwarz und der Karosserie in Wagenfarbe. Apropos Farbgebung: Dem RF vorbehalten bleibt die Wagenfarbe Machine Grey, eine edle silber-graue Dreischicht-Metallic-Lackierung.

 

Save the date: Yogafestival 2018

Von 7.-9.09.2018 findet das Yogafestival wieder in Kitzbühel statt. Die Tickets gibt es ab Jänner und hier findet ihr alle Infos dazu: www.yogafestival-kitz.com

*Die Reise fand mit freundlicher Unterstützung von Tania Wimmer, dem Restaurant Rote Rübe, Mazda Österreich und dem Hotel A-ROSA Kitzbühel statt. Wie immer spiegelt der Beitrag meine persönliche Meinung und Eindrücke wider.

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