Die Seychellen mit Silhouette Cruises entdecken – Mein Travel Diary

Die Seychellen also. Per Segelschiff. Davor nächtigen in einem Luxushotel in der privaten Villa. Hört sich fast zu schön an. War es auch.  Ich zeige euch einen Auszug aus meinem Travel Diary mit Silhouette Cruises und sorge für ganz viel Fernweh. Versprochen.

Inselparadies Seychellen

Die Seychellen geben noch soviel mehr her, als die postkartenkitschigen Strände, die ihr gerade im Kopf habt. Der Inselstaat ist ist so reich an Natur- und Kulturschätzen. Ideal um auf Entdeckungstour zu gehen. Zudem solltet ihr unbedingt mehrere Inseln bereisen.

So unterschiedlich und einzigartig, auf ihre individuelle Art und Weise sind sie.

Im Rahmen einer Kreuzfahrt, geht das auf herrlich angenehme Art und Weise. So ein schwimmendes Hotel hat schon seine Vorteile, wenn ich da an An- und Abreisen denke, Transfers an Land sowie das ständige Kofferpacken auf Inselhopping-Touren. Fällt alles weg.

Die Seabird

Ich kreuze auf der Seabird, eines der insgesamt vier Segelschiffe von Silhouette Cruises. Die 2 Mast Segelyacht wurde 2007 renoviert, ist 42 Meter lang, sehr schnittig im Auftreten und verfügt über neun Passagierkabinen. Quasi ein Boutiquehotel unter den Schiffen. Nach dem Treffen im Hafen von Mahe und dem unkomplizierten Einchecken direkt am Bootssteg, geht es auch schon auf die Yacht. Ein bisschen aufgeregt bin ich schon, muss ich zugeben. Bis dato war ich nur auf gigantischen Kreuzfahrtschiffen oder Segelschiffen der Starclippers (ca. 200 Passagiere) unterwegs.

Wie wird das Leben an Bord werden, auf engem Raum mit lauter fremden Mitreisenden internationaler Herkunft?

Meine Befürchtungen waren unbegründet. Der erste Eindruck sowohl von den anderen Gästen als auch vom Schiff ist ein guter und wird für den Rest der Reise auch so bleiben. Am Oberdeck sind die öffentlichen Bereiche: eine kleine Bar samt gemütlicher Couch, der Speiseraum bestehend aus zwei großen Tischen sowie die Kombüse. Draußen gibt einen überdachten  großen Tisch, an dem das Frühstück und Abendessen outdoor möglich und ganz besonders schön ist. Ansonsten wird hier gelesen, getratscht, ein Glaserl Wein getrunken oder geraucht. Vorne am Bug gibt es zwei Liegedecks zum Sonnenbaden. Für meine morgendliche Yogasession finde ich ebenfalls Platz.

Meine Kabine

Nach dem Kennenlernen der acht-köpfigen Crew und einer Einweisung ins allgemeine Leben am Schiff, werde ich von einer der Hostessen zu meiner Kabine begleitet. Mein „Zimmer“ verfügt wie alle Kabinen auf der Seabird über ein eigenes, sogar mit Bullauge ausgestattetes, Badezimmer. Die Kabine an sich besteht aus einem schmalen Doppelbett sowie einem dritten Stockbett. Darauf deponiere ich meinen Koffer und alles was nicht im Schrank Platz hat.

Der Wind, der Geruch nach Meer, die Sonne, das Wissen auf den Seychellen zu sein, tröstet ganz einfach hinweg über die Tatsache, dass es weder Fernseher noch WIFI an Bord gibt. 

Auszüge aus meinem Reisetagebuch

Eine Segelkreuzfahrt durch die Inselwelt im Indischen Ozean: Von Mahe, über Praslin und La Digue, nach Cousin und Curieuse und retour. Sieben Tage lang war ich unterwegs auf dem kleinen Segelschiff und habe das Inselparadies Seychellen auch abseits von Sonne und Strand erlebt. Ich geb euch nur einen kleinen Einblick, denn schreiben könnte ich viel mehr und Bilder habe ich an tausend.

Buntes, Vielfältiges La Digue

Im Nachhinein wohl der schönste Tag der Reise. Nicht nur weil ich den ganzen Tag mit Sonnenschein gesegnet war, sondern weil die Insel so abwechslungsreich und bunt war.

Nachdem die Insel autofrei ist, borge ich mir wie so viele andere Reisende gleich mal ein Fahrrad aus.

Mit einer handgezeichneten Karte vom Kapitän persönlich machen wir uns in einer Kleingruppe auf und erkunden die gesamte Insel. Wir legen Stopps an wunderschönen Strandplätzen ein, mal mehr oder weniger von Touristen überlaufen, trinken Kaffee in einheimischen kleinen Läden, essen in einem landestypischen Restaurant am Strand, füttern die Schildkrösten und finden sogar noch Zeit zum Souvenirshopping. Highlight ist aber natürlich der meistfotografierte Strand der Welt ( und das zu Recht):  Anse Source d’Argent. Die riesigen Granitfelsenformationen, der weiße Sand, das türkise Meer und die saftig-grünen Palmen. no more words needed.

Die einzigartige Coco de Mer auf Praslin

Rund 5.000 der einzigartigen Seychellenpalmen Coco de Mer bestaunen wir im Nationalpark Vallee de Mai. Die Form der Kokosnuss ist zugegebenermaßen sehr besonders: erinnert sie doch an einen weiblichen Hintern. Wir erfahren viel Wissenswertes rund um die, bis zu 20 kg schweren, Früchte und bestaunen die riesigen Palmen und Gewächse.

Cousin & Curieuse

So wie die Kuh in Österreich, findet man auf den Seychellen beinahe auf jeder Insel Schildkröten. Und zwar richtige.  Die Insel Curieuse darf überhaupt nur mit Guide besucht werden. Highlight ist die Schildkröten Zuchtstation. Bis zu 300 Jahre alte Tiere leben dort und wollen gefüttert und gestreichelt werden. Nach der tierischen Begegnung geht es auf zur Wanderung durch den riesigen Mangrovenwald. Am Ende wartet schon die Crew auf uns und bereitet an Land ein BBQ vor. Mit einem Durchmesser von nur  etwa 300 Meter zählt zu Cousin, die Nachbarinsel, zu den kleineren der 115 Seychellen Inseln. Etwa 300.000 Vögel, einige seit 100 Jahren heimische Riesenschildkröten und eine überschaubare Anzahl an Vogelkundlern bewohnen Cousin.

Sport & Speisen

Der Alltag am Schiff ist nur seitens der Essenszeiten getaktet, alles andere wird bestimmt vom Wetter und Kapitän. Jeweils am Vorabend nach dem frühen Abendessen gibt es ein Jourfixe mit dem Chef. Dabei wird der nächste Tag von morgens bis abends besprochen. Unser Kombüsenchef bekocht uns drei Mal am Tag. Als Vegetarier habe ich immer genug dabei und bin happy über die Vielfalt. Einzig das Frühstück ist jeden Tag gleich und die Lust auf Abwechslung macht sich breit. Gym gibt es keines, aber dafür die Möglichkeit direkt vom Schiff ins Meer zu springen, zu schwimmen oder zu kajaken. Die Taucher an Bord sind sowieso bis zu drei Mal täglich unter Wasser und der Rest der Gruppe ist zum Schnorcheln eingeladen. Meine Reiseyogamatte immer im Gepäck, praktiziere ich gerne vorm Frühstück an Deck meine Asanas. An Land wird viel zu Fuß erkundet und somit besteht keine Gefahr mit Fettpölstern an den Rippen retour zu kommen.

Zu guter Letzt

Die Anreise fand mit Turkish Airlines statt und die ersten Nächte vor Antritt der Reise habe ich im Raffles Seychelles und im Acajou auf der Insel Praslin genächtigt. Die Beiträge dazu findet ihr hier>> und hier>>. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich für die Einladung zur Pressereise bedanken. Wie immer spiegelt der Beitrag meine persönliche Meinung und meine persönliche Eindrücke wider. Mehr Informationen zu Turkish Airlines und den TOP Angeboten auf die Seychellen sowie zu Shilouette Cruises findet ihr hier>> und hier>>.

 

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