Frühstück in Salzburg

Ich war wieder mal frühstücken. Dieses Mal im Carpe Diem in Salzburg. Und weil ich bekennender Frühstückslover bin und oft und gerne der ersten Mahlzeit des Tages fröne , teile ich ein paar Frühstücks-Tipps in Salzburg mit euch.

Frühstück mit viel Carpe Diem

Zugegeben, als ich mir die Frühstückskarte online angesehen habe, stieg die Vorfreude schon mal ordentlich an. Das Carpe Diem Frühstück um durchaus hochpreisige 33,50 Euro versprach viel. Vom Egg Benedict und Gänseleber, über Beeftatar, Waffeln, Käse, Müsli, Lachs und Kräutertopfen sowie spanischen Schinkenspezialitäten war allerhand dabei. Die Etagere ist für 1,5 Personen gedacht. Man bestellt dann einfach noch ein Heißgetränk und ein Eiergericht dazu und schon reicht es perfekt für zwei.

Das Glaserl Rosè Champagner hat ganz wunderbar dazu gepasst und unser Frühstück wirklich perfekt gemacht.

Die Hochtische am Fenster sind ideal, weil man viel Platz hat und durch Fenster auf die belebte Getreidegasse sieht und bissl Leuteschauen kann. Die Lage ist top und auch das Innenleben ist angenehm: Die Tische stehen mit viel Abstand zueinander, die Musikauswahl und die Geräuschkulisse angenehm. Einzig kritisieren muss ich das Gebäck: das ist leider weder „kreativ“ noch gut (mehrmals aufgebacken und sehr trocken). Mehr Infos zum Carpe Diem gibt es hier >>

Hippster Frühstück am Rande der Stadt

Ein Herz aus Camembert finden wir beim Frühtücken im Schweiger Deli. Wer gerne ein wenig „anders“ frühstücken gehen möchte, dem sei das Schweiger Deli in Salzburg-Itzling ans Herz gelegt. Ganz besonders anders ist schon mal die Tatsache, dass das Frühstück dort ganztägig serviert wird. Aber auch das nordisch anmutende Ambiente, die Getränke und die Speisen sind hier nicht von der Stange. Sofort nach dem Betreten des Lokals stellt sich Wohnzimmerfeeling ein. Man hat das Gefühl, sich im Katalog einer schwedischen Möbelboutique zu befinden.

Gemütliche Nischen, Sofas und stilvoll durcheinandergewürfeltes Interieur warten darauf, dass wir entspannt darauf rumlümmeln und tratschen.

Bei einer Tasse Dinzler Kaffee schmökern wir durch die spannende Karte. Ins Auge stechen uns sofort die vielen Flammkuchen-Variationen und entscheiden uns auch gleich für einen solchen. Dabei schielen wir aber schon insgeheim in Richtung Kuchenvitrine. Dort warten nämlich bereits Kuchen in schmucken Backförmchen und Desserts im Glas auf uns. Aber so weit sind wir noch nicht. Das Schweizer-Omelette gesellt sich vorerst mal zum Flammkuchen. Das Besondere daran ist sein Herz aus geschmolzenem Camembert. Auch unser Herz schmilzt dabei. Runtergespült kann das Ganze mit hausgemachten Limonaden, Säften und Smoothies werden.  Wir schielen wieder Richtung Kuchenvitrine. Davor aber gibt’s noch warmen Porridge – verfeinert mit Schlag, Nüssen und Marmelade. Ein letztes Mal schauen wir in Richtung Kuchenvitrine und bemerken: Wir können nicht mehr. Kein Problem. Der Kuchen wird eingepackt und mitgenommen. Weil man nicht alles auf einmal probieren kann und es im Schweiger Deli noch so vieles zu kosten und entdecken gibt, kommen wir bald wieder. Dann gibt es eine Etagére und einen anderen Flammkuchen dazu und wieder das Schweizer Omelette, weils so gut war und einen Kuchen aus der Vitrine …Mehr Infos zum Lokal findet ihr hier>>

Luxus Frühstück auf der Steinterrasse

Die sicherlich bekannteste Rooftop Terrasse Salzburgs ist die Steinterrasse.  Nach der Renovierung des Hotel Stein am Giselakai vor einem Jahr tritt sie nun mit dem klingenden Namen „Seven Senses“ auf. Hotelgäste als auch Nicht-Hotelgäste starten mit Frühstück à la carte in den Tag: unter der Woche von 7 bis 11 Uhr und wochenends von 7 bis 12 Uhr.

Um der außergewöhnliche Roof Top Location gerecht zu werden, ist auch das Frühstücksangebot ein gehobener Genuss für die Sinne. 

Man bestellt einzelne Speisen wie zB Pancakes, griechischer Jogurt mit Früchten, Eggs Benedict etc. Info am Rande: Die Location zahlt man mit. Bei Schlechtwetter wird drinnen in nicht minder schönem Ambiente gespeist. Ein Highlight neben der super Qualität und Auswahl war der Kaffee. Das Herz des Coffeelovers lacht. Eigentlich könnte man den ganzen Tag auf der Dachterrasse verbringen, denn in der wunderbaren Atmosphäre mit Traumblick werden auch Lunch und Dinner offeriert. Mehr Infos zum Lokal findet ihr hier>>

Coffeelover Frühstück im 220 Grad

Das Cafè im Nonntal kommt im industrial-chic daher:  Grauer Boden, Kupferlampen, schwarze Rohre, Fabrikwände. Herzstück ist die große Bar inmitten den Raums. An den Wänden entlang fädeln sich die Tische auf. Mir gefällt’s außerordentlich gut. Auch der Blick in die Karte überzeugt mich, vom Kaffee mal ganz zu schweigen. Der wird nämlich in der eigenen Rösterei hergestellt. Gefrühstückt wird ebenfalls abseits von den Klassikern und zwar bis 14 Uhr. Bei mir gab es ein bunt garniertes Avocadobrot samt Müsli, Ei im Glas und Greensmoothie. Mehr Infos zum Lokal findet ihr hier>>

BIO Frühstück im Rochushof

Bio Lebensmittel einkaufen und einen Teil davon gleich beim einem Frühstück verspeisen; so gesehen und ausprobiert im Ökohof Feldinger in der Filiale im Rochushof. Durch den Biomarkt gehts in den Wintergarten und bei Schönwetter gleich raus in den Garten.

Dort auf der Terrasse frühstückt es sich nämlich ganz wunderbar. 

Die Auswahl ist mit zehn verschiedenen Frühstücks-Varianten riesig und somit bestimmt für jedermann etwas dabei. Ansonsten kann man sich sein Frühstück auch ganz einfach ergänzen oder selber zusammen stöpseln. Zusätzlich gibt es jedes Monat ein bestimmtes Frühstücksspecial. Nicht nur gesund sondern auch super gut sind die Smoothies und frisch gepressten Säfte aus Bio Obst und Gemüse. Beim Nachhause gehen unbedingt noch etwas von der Käsetheke mitnehmen!  Mehr Infos zum Bio-Frühstück im Rochushof findet ihr hier>>

Klassisches Frühstück am Mönchsberg

Das Frühstück mit der wohl besten Aussicht genießt man im M32 am Mönchsberg. Dort liegt einem die Mozartstadt zu Füßen und man hat drinnen wie draußen den Blick auf die Festung Salzburg. Frühstück gibt es von 9 bis 12 Uhr. Das Restaurant ist designtechnisch außergewöhnlich und ansprechend.

Das M32 Frühstück für zwei Personen ist das Signature Dish und kommt mit vielen kleinen Speisen auf einer Etagere daher.

Ansonsten finden sich auf der Karte Eiergerichte, süße Extras wie Porridge oder ein Vital Frühstück. Die Karte ist zugegebenermaßen nicht sehr umfangreich, dafür solide und geschmacklich wunderbar. Für die Jazzmusikliebhaber unter uns: Im Hintergrund läuft sie. Mag man oder auch nicht. Wer sitzen bleiben möchte, kann zum Mittagessen oder zum Nachmittagskaffee bleiben. Ab 18 Uhr wirft man den Blick dann noch immer auf das Panorama und in die Fine Dining Abendkarte. Alle Informationen zum M32 findet ihr hier>>

Einige Lokale hab ich noch auf meiner Bucketlist, ein weiterer Beitrag wird demnach folgen 🙂

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