Auch das ist Wien: Picknick auf der alten Donau, Yoga & Moët

Wien ist auch im Hochsommer immer eine Reise wert. (Werbung) Die Stadt hat mir die letzten drei Tage wieder mal gezeigt wie überraschend und vielfältig sie doch sein kann. Vom Abkühlen im Krapfenwaldbald, über Bootfahren auf der alten Donau, Yoga praktizieren und der Kunst frönen, genüsslich Champagner auf Eis genießen und den Sommer Sommer sein lassen. Genächtigt habe ich mittendrin im ersten Wiener Gemeindebezirk im 5 Sterne Hotel Le Méridien Wien.

Picknick auf der alten Donau

Bei über 30 Grad im Schatten steht Stadtflucht am Programm. Wir düsen raus zur alten Donau, genauer gesagt zur La Creperie. Ein französisch angehauchtes Restaurant, in dem man neben Frühstück, Mittagessen und Dinner auch noch Ruder-, Tret- oder Elektroboote samt Picknickkorb ausborgen kann. Bepackt mit eisgekühltem Prosecco, Obst und Camembertbaguette schippern wir auf der alten Donau entlang, bleiben stehen wo es uns gefällt, legen an, springen ins Wasser und kommen nach 2,5 Stunden wie aus einer anderen Welt zurück. Sehr zu empfehlen. Besonders romantisch die Mondscheinpicknicks und als Tipp: es gibt Gourmetfl0ßfahrten für 18 Personen. Schaut rein auf die Website >> (Keinesfalls vom etwas in die Jahre gekommenen Website-Design abschrecken lassen).

Krapfenwaldbad

In letzter Zeit tauchten in meinem Instagram Feed vermehrt spektakuläre Aussichtsbilder von diesem ominösen Krapfenwaldbad auf. Somit war klar, insbesondere bei dem Wetter, dass auch ich dorthin muss. Bequem ging es per UBER in nur 20 Minuten durch die schönen Viertel Grinzing und Cobenzl über die Höhenstraße rauf auf den Berg. Es lohnt sich. Das städtische Freibad, das es seit 1923 gibt, besteht aus einer grosszügigen Grünanlage mit vielen Bäumen, die natürlichen Schatten spenden, drei Wasserbecken, einem Buffet, Spiel- und Beachvolleyballplätzen und der, eingangs erwähnten, unbezahlbaren Aussicht auf Wien.

Für Earlybirds: Morgenspaziergang & Yoga

Schon mal frühmorgens, vor allen anderen, durch den ersten Bezirk spaziert? Nein? Solltet ihr aber. Die Morgenyogaklasse im Dr.Yoga Studio im 1. Bezirk startet bereits um 7 Uhr. Bereits um 6:15 Uhr flanieren wir mit unserem Coffe to go durch fast menschenleere Straße, vom Opernring, vorbei an der Albertina und dem Hotel Sacher, über Kohlmarkt, Tuchlauben und viele weitere schöne Plätze. Die energiereiche Power Yoga Klasse im Mezzanin eines Altbaus aktiviert und ist der perfekte Start in den Tag. Um so mehr genießen wir danach das Frühstück im Hotel. Lust auf Yoga in Wien? Checkt den Stundenplan der beiden Studios von Vicky hier>>

Le Meridien Wien: Mittendrin statt nur dabei

Genächtigt wird im frisch renovierten 5 Sterne Designhotel direkt am Opernring. Heißt: der Burggarten liegt vis a vis, der Naschmarkt ist zehn, das Museumsquartier fünf Gehminuten entfernt, Oper und Albertina mit angrenzender Kärntner Straße liegen ums Eck. Gästezimmer gibt es im Le Meridien Wien viele verschiedene. Unterscheiden sie sich maximal in der Größe haben sie Design und Ausstattung gleich. Wir bewohnen ein Eckzimmer mit Parkblick. Die 47 Quadratmeter wären schon so groß, aber die hohen Räume und die vielen Fenster (auch im Badezimmer und alle schalldicht) geben dem modernen Zimmer noch mal mehr Luft und Freiheit. Die Grautöne machen das Zimmer sehr edel, über die Holzauswahl müsste ich streiten. Gefällt mir persönlich leider gar nicht dazu. Schön ist die Spielerei mit dem Glas inklusive Wiener Stilelemente hinter dem Kingsize-Bett. Das Badezimmer samt Dusche, freistehender Wanne, Waschtisch und WC ist riesig. Definitiv TOP und nicht usus am Zimmer sind:

  • das Bügelbrett samt Bügeleisen
  • das kostenfreie Erfrischungscenter (Kühlschrank mit antialkoholischen Getränken)
  • der mobile WLAN Hotspot, der nicht nur am Zimmer sonder auch außerhalb des Hotels verwendet werden darf

Weitere Annehmlichkeiten, die das vorübergehende Leben im Hotel angenehm machen:

  • der John Harris Executive Club direkt im Hotel mit Indoor Pool, Whirlpool und Sauna (kostenfreie Benutzung für Hotelgäste)
  • das Hotel-Restaurant YOU mit ruhigem Gastgarten
  • die weltweit einzigartige Champagnerbar Le Moët

 

Von Moët & Superfood Bowls

Normalerweise bin ich kein Freund von Hotelrestaurants. Beim YOU muss ich aber eine Ausnahme machen. Das hauseigene Restaurant hebt sich schon mal mit dem separaten Eingang von der Straße ab und macht es somit auch für Nicht-Hotelgäste interessant. Das YOU überzeugt durch junges, unkompliziert anmutendes Flair. TOP ist der schön gestaltet Gastgarten mit Blick auf den gegenüberliegenden Park. Der Großstadtlärm wirkt wie ausgemacht. Die Speisekarte kommt ebenfalls easy daher: so kosten jeweils alle Hauptgerichte sowie die Desserts das Gleiche. Gekocht wird internationale, leichte Kost. Mich sprechen so viele Gerichte an, dass wir gleich beide Abende im YOU essen. So gab es zB eine Bowl mit Avocado, Lachs Sashimi, Spinat und Papaya, gefolgt von gegrilltem Octopus und hausgemachten Tartufo Tagliatelle. Probiert haben muss man die Burned Choclate als Dessert und die luftig leichte Topfencreme mit Melone.

Vorenthalten möchte ich euch keinesfalls die weltweit einzigartige Champagnerbar Le Moët.

Gleich wie das Restaurant ist sie von außerhalb als auch direkt vom Hotel zugänglich. Drinnen wie draußen gibt es Sitzplätze um das französische Getränk in vollen Zügen zu genießen. Übrigens: auch drinnen darf geraucht werden. Super finde ich, dass man hier Sorten glasweise trinken kann, die man normalerweise eben nur flaschenweise erhält. Zu Essen gibt es von morgens bis abends exklusive und zum Thema passende Kleinigkeiten, unter anderem auch Austern.

Nach drei wunderbar luxuriösen, abwechslungsreichen Tagen in der Hauptstadt sage ich leider wieder Servus und meine ein Auf Wiedersehen. Alle Informationen zum Hotel findet ihr hier>>. Weitere Wien-Tipps von mir findet ihr auf meinem Blog. Einfach in der Suchfunktion rechts oben den Suchbegriff Wien eingeben. Und auch die liebe Tamara von photoventure war in Wien unterwegs und hat hier ein paar Empfehlungen für euch.

*Die Reise fand auf Einladung vom Le Meridien, mit freundlicher Unterstützung von La Creperie und dem Vienna Touristboard statt. Wie immer spiegelt der Beitrag meine persönliche Meinung und Eindrücke wider.

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