Salzburg in vier Gängen – Meine Restauranttipps

Die kulinarische Seite von Salzburg durfte ich bei einem Kurztrip in die Mozartstadt entdecken.

Ich kann euch sagen ich war von mir selbst überrascht, wie viel ich doch innerhalb von nur eineinhalb Tagen zu essen vermag.

Liegt vermutlich daran, dass die Lokale schön, die Gesellschaft nett, die Gastgeber zuvorkommend und die Gerichte ein Träumchen waren.

BIO-Frühstück im Rochushof

Bio Lebensmittel einkaufen und einen Teil davon gleich beim einem Frühstück verspeisen; so gesehen und ausprobiert im Ökohof Feldinger in der Filiale im Rochushof. Durch den Biomarkt gehts in den Wintergarten und bei Schönwetter gleich raus in den Garten.

Dort auf der Terrasse frühstückt es sich nämlich ganz wunderbar.

Die Auswahl ist mit zehn verschiedenen Frühstücks-Varianten riesig und somit bestimmt für jedermann etwas dabei. Ansonsten kann man sich sein Frühstück auch ganz einfach ergänzen oder selber zusammen stöpseln. Zusätzlich gibt es jedes Monat ein bestimmtes Frühstücksspecial. Nicht nur gesund sondern auch super gut sind die Smoothies und frisch gepressten Säfte aus Bio Obst und Gemüse. Beim Nachhause gehen unbedingt noch etwas von der Käsetheke mitnehmen! Also: let’s start the day right. Mehr Infos zum Bio-Frühstück im Rochushof findet ihr hier>>

Lunch im Carpe Diem Finest Fingerfood

Jeden Tag den Tag geniessen. Das Motto ist im Carpe Diem Finest Fingerfood Programm – von früh bis spät – täglich. Bei meinem letzten Aufenthalt durfte ich im Rahmen eines Dinners die 2 Hauben Küche vom Restaurant in der Getreidegasse kennenlernen. Ein wahrer Genuss war das. Könnt ihr >>hier nachlesen. Deshalb waren die Vorfreude und ehrlicherweise auch die Erwartungen an das Mittagessen schon ziemlich groß. Vorneweg: diese wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen.

A la Carte wählt man ob im ersten Stock aus einer ausgewogenen sehr hochwertigen Küche oder man entscheidet sich jetzt neu für das täglich wechselnde und 3-gängige Mittagsmenü um 23,50 Euro.

Bei den drei Gängen werden dann zB serviert Thunfisch-Sashimi mit Avocado & Melonenvinaigrette, danach ein Kalbsrahmgulasch mit Topfennockerl & Brokkoli und zum Abschluss Birnenstrudel mit Birnensorbet. Preis/Leistung stimmt in jedem Fall. Das berühmte Fingerfood und die Cones gibt es natürlich auch noch. A la Carte greift man schon etwas tiefer in die Tasche, dafür werden die gleichen Gerichte wie abends gekocht. Für Vegetarier wie mich ist das Carpe Diem Finest Fingerfood wahrlich eine Oase. Die zwei Küchenchefs zaubern Dinge abseits von Fleisch und Fisch, die seinesgleichen suchen. So esse ich vier Gänge zum Lunch, die nicht nur bunt und schön anzusehen sind, sondern auch ausgezeichnet und frisch schmecken. Zeit muss man sich dafür unbedingt nehmen und wenn geht auch mittags ein gutes Glas Wein dazu trinken, denn wie war das „Jeden Tag den Tag genießen.“ Mehr Infos über das Carpe Diem findet ihr hier>>

Nachmittags im Gwandhaus

Die Stadtflucht verschlägt uns ins Gwandhaus. Das herrschaftliche Anwesen im Süden von Salzburg ist Unternehmenssitz, Eventlocation, Ausflugsdestination, Museum und vor allem Heimat der Premium-Trachtenmarke Gössl. Heute lockt uns aber vor allem die Sonnenterrasse und der umliegende Park. Die Füße scharren im mit Kieselsteinen bedeckten Boden während wir typisch österreichische Küche genießen und uns am Blick in die Berge nicht satt sehen können. Die extra Spargel- und Bärlauchkarte ist genau meines, aber auch ansonsten klingt die Speisekarte vielversprechend. Die ersten zwei Gänge inklusive wunderbarer Weinbegleitung nehmen wir noch im Schanigartenambiente ein, bevor es uns in den weitläufigen Park zieht.

Loungeliegen und Tische mitten im Grünen bei  Sonnenschein und warmen Temperaturen machen es uns leicht den ganzen Nachmittag dort zu verbringen.

Die Getränke und Speisen die man dort konusumieren möchte, holte man sich zwar selbst, aber das tut dem gechillten Dasein keinen Abbruch. Für den Schokokuchen mit flüssigem Kern im Glas nehm ich ein paar extra Schritte gerne in Kauf. Ein schokoladiges Träumchen sag ich euch. #nomnom Mehr Informationen zum Restaurant im Gwandhaus findet ihr hier >>

Dinner im Paradoxon

Ich darf Wikipedia zitieren: Vereinfacht ist ein Paradoxon der Widerspruch zwischen dem Behaupteten einerseits und den Erwartungen und Beurteilungen andererseits, die sich aus vertrauten Denkweisen, Vorurteilen,  oder begrenzten Perspektiven als alltägliche Meinung ergeben. Einen Widerspruch konnten wir beim Abendessen im Restaurant Paradoxon im Nonntal keineswegs finden. Vielmehr gingen die vielen verschiedenen Gänge Hand in Hand und ergaben zwar keinerlei Erkenntnisfortschritte dafür aber geschmackliche Highlights. Die Einrichtung ist mit viel Liebe zum Detail ausgewählt und die Summe aus scheinbar nicht zusammenpassenden Dingen ergibt ein ansprechend schickes, sehr einladend Ganzes. Mit Martin als Koch und Hausherr an der Spitze eines gut eingespielten Teams, wird hier unkonventionell gekocht. So findet man auch keine Speisekarte auf der Website. Neugierig lassen wir uns also überraschen und lassen uns auf den Genuss ein, drei Stunden lang über sechs Gänge hinweg. Kein Fisch, kein Fleisch – kein Problem.

Martin passt meine Menüfolge einfach an und bekocht mich mehr als gut. Sehr gut nämlich.

Tipp: Im Sommer sitzt man draußen im Innenhof, windgeschützt und ruhig. Mehr Infos zum Lokal findet ihr hier>>

 

Ein Schlusswort

So sportlich ich letztes Mal in Salzburg unterwegs gewesen bin, so kulinarisch war es dieses Mal. Die Mozartstadt ist immer eine Reise Wert. Viele, viele Lokalitäten wollen noch entdeckt werden, ich denke ich komm bald wieder. Ich freue mich auch über eure Restauranttipps.

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