Vom Keller bis zur Dachterrasse – Meine Restauranttipps in Wien

Den Hochzeitstag haben wir in Wien gefeiert. Ein ganzes Wochenende lang. Wir machen das immer so, dafür schenken wir uns nichts. Am 5. Hochzeitstag hat es uns nach Wien verschlagen. Nicht nur weil Wien immer geht und immer fein ist, sondern auch deswegen, weil ich am 13. April vormittags am Wiener Flughafen, nach meiner Malta Yoga Pressereise, retour gekommen bin. Programm hatten wir kein wirkliches, wir ließen uns treiben.

Gut gegessen und getrunken haben wir von Restaurants im Underground bis zu Dachterrassen mit traumhaften Ausblicken.

Meine Restauranttipps in Wien fasse ich euch deshalb kurz zusammen.

Albertina Passage

Diesen besonderen Dinner Club habe ich bei einem meiner letzten Wienbesuche mit meinem zweitliebsten Klaus entdeckt. Ich finde ja das „Restaurant/Club/Bar/Club/Lounge Ding“ filmreif. Gleich neben der Wiener Staatsoper geht es in den Untergrund, vorbei am pinken Karnikel. Alleine deshalb muss mal man dort gewesen sein. Drinnen erwartet uns eine violette, samtige, edle, stylische Location. Eine Liveband, gutes Essen, wunderbare Gin-Drinks sowie perfekter Service machen uns einen wunderbaren Hochzeitstag.

Mehr Infos zur Albertina Passage könnt ihr auch in meinem damaligen Blogbeitrag lesen und hier gehts zur Website>>

Wiener Rathauskeller

Die beste Marillenmarmeladepalatschinke ever. Reinlegen wollt ich mich am liebsten. So passiert im Wiener Rathauskeller. Das Rathaus ist wohl eines der markantesten Wahrzeichen Wiens und in ihm bzw. im Keller um genau zu sein befindet sich das Restaurant – verteilt auf mehrere kleine Säle. Das Design ist altehrwürdig und durchaus dunkel und bissl düster – so wie es sich für einen Keller wohl gehört. Das Ambiente ist dennoch schön und das Essen ausgezeichnet. Die Speisekarte umfasst typisch österreichische Küche. Gewidmet haben sich die Köche aber dem Rostbraten, den es in acht verschiedenen Varianten gibt. Mr. T. wählt einen davon und zeigt sich mehr als begeistert. Auch für Vegetarier ist gesorgt und auf kleine Extrawünsche. Ich ess zB ganz gerne mal nicht das klassische Veggiegericht auf der Karte, sondern vergucke mich in eine Beilage eines Fleischgerichtes. Großes bzw. absolutes Geschmackshighlight war die Palatschinke mit Marillenmarmelade gefüllt. Der Teig so dünn und schpön in Butter rausgebacken, die Marmelade fruchtig und mit einem Hauch Rum. Zum Glück lagen zwei gerollte Köstlichkeiten am Teller sonst hätte es am Hochzeitstagsweekend noch einen Eklat gegeben.  Hier gehts zur Website>>

Lamée Rooftop

Die Bar auf der Dachterrasse des Hotels Lamèes ist meine Lieblings-Dachterrasse. Zugegeben so viele Rooftop Locations kenne ich gar nicht in Wien, weil es mich einfach immer wieder ins Lamèe zieht. Lage, Ausblick und Atmosphäre hier im ersten Bezirk sprechen einfach für sich. Reservieren kann man leider nicht, erst ab 10 Personen oder man nimmt eine gewisse Mindestkonsumation in Kauf, die im ersten Bezirk nicht so ohne ist, wie man sich vorstellen kann. Ja die Preise sind geschmalzen, aber bei Sonnenschein mit Blick auf Stephansdom bei Rose-Wein den Nachmittag verbringen, darf schon was kosten.

Hier gehts zur Website >>

Tulsi Indian Cuisine

Wien ist Multikulti. Auch beim Essen. Auch bei den Restaurants. Ein Restauranttipp abseits von österreichischer Küche darf daher nicht fehlen. Indisch esse ich sehr gerne, wegen der unglaublichen Gewürze, der Schärfe und weil es einfach ganz viele besondere vegetarische Gerichte (abseits von Gemüselaibchen und Bandnudeln mit Pilzsauce) gibt. Meine Wahl viel auf das Tusli Indian Cuisine im 9. Bezirk aufgrund der vielen positiven Bewertungen im WWW und aufgrund der 80 Falstaff Punkte. Das Lokal ist klein und fein. In die Küche kann ich beim Vorbeigehen an der Bar einen Blick werfen.

Es riecht nach fernöstlichen Gewürzen. Das Wasser läuft mir schon im Mund zusammen.

Die Kellnerin ist sehr aufmerksam und erklärt uns die umfangreiche Speisekarte inklusive Empfehlungen. Ich bin fast ein bisschen überfordert weil sich alles so gut anhört. Abhilfe schafft dabei das Thali. Auf tulsi’s Thaliplatten präsentiert der Koch des Hauses eine Auswahl von fünf Hauptgerichten, begleitet von Reis und Naan (für Indien typisches Fladenbrot). Unbedingt probieren, egal ob als Aperitif oder als leichtes Dessert: Anarkali. EinGranatapfel-Basilikum Sorbet mit Grünem Veltliner Sekt. War ein perfekter Abschluss nach einem wunderbaren Essen.

Hier gehts zur Website>>

Salonplafond im MAK

Den ganzen Tag könnte ich im Salonplafond im Museum für angewandte Kunst an der Wiener Ringstraße verbringen. Der versteckte Garten mit seinen 150 Sitzplätzen, Außenbar und Liegestühlen in der großen Wiese, ist ein Geheimtipp, ein Kleinod im Herzen von Wien. Schnelle, leckere Snacks untertags, großes Kino auf den Tellern am Abend und frühstücken kann man auch. Besonders angetan hat es mir das Design: bissl Shabby Schick, bunt, zusammengewürfelt, luftig, wienerisch, modern. Zum Wohlfühlen und dableiben.

Hier gehts zur Website>>

* Zu guter Letzt möchte ich mich beim Wiener Rathauskeller und bei tulsi recht herzlich für die Einladung bedanken. Meine Meinung bleibt wie immer die meine.

Schreibe einen Kommentar