Warum wir nie mit der Premium Airline beOnd auf die Malediven hätten fliegen sollen? Wir sind ab jetzt verdorben! Eigentlich hätten wir es besser wissen müssen. Denn manchmal gibt es Reisen, die einem den Spaß an allem nehmen, was danach kommt. Genau so ein Fall ist die Airline beOnd. (Werbung)

Wenn Maßstäbe verschoben werden
Einmal eingestiegen, einmal entspannt zurückgelehnt, einmal erlebt, wie sich Fliegen anfühlen kann, wenn Raum, Ruhe, Service und Stil selbstverständlich sind – und plötzlich werden Warteschlangen, enge Sitze und Economy-Flüge schwierig. Was als Flug begann, entpuppte sich als Luxus-Erlebnis, das unsere Maßstäbe nun ehrlicherweise “leider” verschoben hat. Willkommen bei beOnd, einer Airline, mit der man eigentlich nie hätte fliegen sollen. Zumindest nicht, wenn man danach noch zufrieden in einen Standardflieger steigen möchte.
Dabei versteht sich beOnd nicht als Airline für den elitären Privatjet-Kunden, sondern als Premium-Alternative für alle, die Business Class erleben möchten, ohne dafür den Preis eines Privatjets zu zahlen.
beOnd versteht sich als Brücke zwischen klassischer Business Class und Privatjet-Reisen. Der Komfort ist deutlich höher als bei Premium Eco und teils Business Class auf Linienflügen, während die Kosten wesentlich unter denen eines Privatjets bzw. Business Class liegen. Ab München, Mailand und Zürich geht es auf die Malediven – direkt, aber nicht nonstop. Heißt: Es gibt eine Zwischenlandung in Dubai zwecks Tankstopp. Dieser dauert ca. 45 Minuten und die Passagiere, die weiter auf die Malediven fliegen, dürfen an Bord sitzen bleiben. Derzeit fliegt beOnd ab/bis München immer mittwochs und sonntags. Achtung: die Airline bedient die Strecke nur zur Hauptreisezeit und setzt über den Sommer aus. Mailand und Zürich bedient die Strecke das ganze Jahr über. Übrigens: Mailand fliegt über Red Sea International in Saudi-Arabien und damit ist beOnd die einzige Airline, die Europa mit diesem exklusiven Ziel verbindet.

Mehr Platz, Weniger Hektik
Der Urlaub beginnt nicht erst auf der Insel – sondern schon beim Einsteigen, nein eigentlich schon beim Check-in am Flughafen. Maximal 44 Passagiere pro Flug – das spürt man sofort. Check-in? Schnell. Persönlich. Entspannt. Danach geht es über den Fast Track direkt in die Lounge (Zugang ab BLISS Kategorie inkludiert) – ein kleines Ritual der Vorfreude, bevor die Reise richtig beginnt. Das Boarding erfolgt per Bus – und dann steht sie da. Die Maschine in tiefem Schwarz mit kupferfarbenen Akzenten. Außen cool und mondän, innen warm und elegant: Beige und Weiß, Akzente in Kupfer, weiche Lichtstimmung, dezentes Branding.
Keine Hektik, keine Massen. Nur dieses Gefühl: Okay… das wird besonders.
Es gibt keine Klassenunterschiede – hier fliegen alle gleich komfortabel. Es sind ausschließlich Business-Class-Sitze – Full-Flat Liegesitze – in einer 2-2 Konfiguration, mit hochwertigem Leder verarbeitet. Jeder Sitz kann zum Bett umgewandelt werden inkl. Topper auf Wunsch für extra Schlafkomfort. Ja, der Fußraum könnte etwas großzügiger sein, und Stauraum gibt es nicht im Überfluss – aber ehrlicherweise fühlt sich die Atmosphäre insgesamt näher am Privatjet an als an einer klassischen Linienmaschine. Und für uns zählt das Flatbed. Denn seien wir uns ehrlich: mehr Ablagefläche macht einen 12-stündigen Flug nicht angenehmer.

Mehr Genuss, Weniger Standard
Kaum sitzt man, startet der Service – und der ist anders, aber sehr bewusst so gedacht. Statt dem klassischen Glas Sekt gibt es Smoothies: Mango, Green Smoothie, Dattel-Banane… maledivisch. Kurz nach dem Start gibt es aber dann Champagner – Piper Heidsieck, eiskalt serviert, dazu warme Nüsse in stilvollem Geschirr, das perfekt zum Markenlook passt. Das Catering? Ein echtes Highlight. beOnd arbeitet mit DO & CO – und das schmeckt man. Heißt:
- Fine Dining, kein „aufgewärmtes Airline-Essen“
- Wunderschöne Präsentation
- Zwei volle Menüs auf zwölf Stunden Flug
- Sehr gute vegetarische Optionen in der Standardkarte
- Tolle Weinauswahl
- Kleine Geste, großer Effekt: Der Tisch wird richtig eingedeckt. Salz, Pfeffer, Brotkorb. Man fühlt sich nicht wie in einem Flugzeug – eher wie in einem Restaurant.


Mehr Detox, Weniger Stress
Detox beim Fliegen? Ja das geht. Im Amenitykit von beOnd finden sich super weiche, außerordentlich gut gepolsterte Schlafmasken, Elektrolytgetränke sowie feuchtigkeitsspendende Augen- oder Gesichtsmasken. WIFI gibt es keines an Bord, von daher gibts Digital Detox on top. Für Entertainment ist aber gesorgt und zwar mittels iPad, das jedem Passagier eingepackt in einer edlen Lederhülle mit den dazugehörigen Apple Kopfhörern für den Flug ausgehändigt wird.
Das iPad entpuppt sich als relativ praktisch in der Handhabung.
Einerseits ist der Bildschirm nicht so weit weg (teilweise erreich ich den Touchscreen nämlich gar nicht), bei Spielen kann ich das Tablet bequem in der Hand halten und beim Fernsehen spanne ich es in die dafür vorgesehene Halterung. Filme und Serien gibt es einige auf Deutsch und auch ansonsten ist das Angebot gut und ausreichend.

Unser Fazit
Nach dem 12-stündigen Flug landen wir mittags auf den Malediven. Statt zerknittert, müde und reizüberflutet fühlen wir uns erholt, wach und bereit, die Zehen in den Sand zu stecken und das Inselparadies zu genießen. Unser persönliches Fazit: Business Class in den großen Airlines wie Lufthansa, Emirates, Turkish Airlines & Co. sind schöner, teils opulenter verbaut. Damit sorgen sie für einen Hauch mehr Privatsphäre und ein Plus an Stauraum. beOnd kommt reduzierter daher, bietet aber alles was ich mir von einem Business Class Flug erwarte bzw. erhoffe: ein flaches, bequemes Bett und sehr gutes Essen. Bei beOnd kommt dann on top das Privatjet-Feeling, aufgrund der wenigen Passagiere dazu.
Preis-Leistung stimmt in jedem Fall und von daher: ein klares Daumenhoch für beOnd.
Für mehr Infos klickt einfach mal auf die Website>> und startet einen Preis-Vergleich bei eurer nächsten Flugbuchung auf die Malediven!
