Hotel Zur Wiener Staatsoper: Das edle Boutiquehotel in bester Lage

Die Lage des im Mai – nach umfassender Renovierung – wieder eröffneten Hotel Zur Wiener Staatsoper ist erstklassig, nur wenige Schritte von der – wie der Name vermuten lässt – Wiener Staatsoper entfernt. Aber auch die Kärntnerstraße mit ihren zahlreichen Geschäften, Shops und Lokalen, das Kunstmuseum die Albertina, Wiens berühmtester Tafelspitz beim Plachutta und der österreichische Mehlspeisenklassiker – die original Wiener Sachertorte – befinden sich in Gehweite des nur 14 Zimmer umfassenden Boutiquehotels. Wir haben für zwei Nächte eingecheckt und neben dem Hotel auch wieder den einen oder anderen Wien-Tipp für euch.  (presstrip)

Hotel Zur Wiener Staatsoper

Schon die typische Wiener-Gründerzeit Fassade des schmalen Gebäudes in der Krugergasse macht auf elegante Weise ordentlich was her. Obwohl die eingangs erwähnten TOP Sehenswürdigkeiten der Stadt einen Katzensprung entfernt liegen, bietet das Hotel Zur Wiener Staatsoper einen Rückzugsort abseits des Trubels. Die Fußgängerzone beginnt direkt vor der Haustür.

Klein und fein könnte auf das Hotel Zur Wiener Staatsoper nicht treffender sein. Auf jeder Etage befinden sich nämlich nur ein Zimmer und eine Suite. Insgesamt sind es nur 14 an der Zahl.

Diese sind übrigens nach Persönlichkeiten der klassischen Musik benannten und allesamt unterschiedlich gestaltet. Gemeinsam haben sie aber eines: exklusives Interieur, hohe Decken und viel Komfort. Besonders schön und erwähnenswert: Hoteldirektorin Victoria Klinkhammer checkt ihre Gäste selber ein. Noch wienerischer wird es in den nächsten Wochen: Dann öffnet der Schanigarten und verwöhnt seine Gäste mit einer Wiener Melange am Nachmittag oder einem gemütlichen Gläschen Wein am Abend. Ihr wollt mehr wissen: zur Website gehts hier>>.

A la Carte im „Schmuckstückchen“

Ein wirkliches Schmuckstück ist der Frühstückraum schon an und für sich: Nicht nur edle Stoffe, hochwertiges Mobiliar und liebevolle Details lassen hier schmuck in den Tag starten, auch die Tatsache, dass das Frühstück a la Carte daher kommt, tut das ihrige zum Rundum-Wohlfühlpaket. Neben Chiapudding und Avocadobrot mit Ei, stehen Klassiker wie das Ei im Glas oder das Schnittlauchbrot auf der Karte. Die Etagere mit ausgewählten Käse- und Wurstspezialitäten samt Brotkörberl mit Jourgebäck für alle jene, die es traditionell bevorzugen. Ein bisschen Zeit für die erste Mahlzeit des Tages sollte man schon einplanen, denn die Gerichte werden alle frisch zubereitet. Aber es lohnt sich einen Kaffee mehr zu trinken, denn die Speisen sind ausgesprochen lecker.

Im Szene-Restaurant Spelunke

Wir bleiben beim Thema Essen. Schlägt man nach, was Spelunke genau genommen bedeutet, stößt man auf die Definition: „Wenig gepflegte, verrufene Gaststätte“! Man muss sich in der Taborstraße bei der Namensgebung wohl gedacht haben: „Nennen wir das Lokal doch einfach so, wie es gar nicht ist!“ Außer man kann auch verrufen im positiven Sinne sein. Gelegen am Donaukanal im 2. Bezirk und im Rahmen eines schönen Spazierganges vom Hotel zur Wiener Staatsoper erreichbar, kann man hier nämlich in lässigem Ambiente essen und trinken. Innen: düster, superstylisch und cool. „Spelunkig“ halt. Draußen im Gastgarten: gemütlich, chillig und perfekt ausgerichtet für einen Sommerabend im Gastgarten. Wir haben erfahren, dass man im Winter auch draußen speisen kann und die Sessel und Bänke sogar beheizt werden. Die Speisekarte bietet Abwechslung und beinhaltet zugleich Vertrautes. Sowohl Fleischliebhaber, als auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten. Und diese Aussage ist „approved“, durften wir doch die halbe Speisekarte in kleinen Portionen probieren. Auch die Weine folgen dem Prinzip „Vertrautes und Neues“. Hand aufs Herz:

Die Spelunke zählt definitiv zu unseren Lieblingssrestaurants in Wien, weil sowohl das Ambiente, die Qualität der Speisen, die Gemütlichkeit dank der netten Gastgeber und der Coolnessfaktor absolut top sind!

Das original Wiener Schnitzel beim Plachutta

Das mittlerweile weltbekannte Restaurant im Herzen der Stadt gehört zu Wien wie der Stephansdom oder das Riesenrad. Den wohl am schönsten servierten Tafelspitz und das beste, originale Wiener Schnitzel bekommt man im Restaurant Plachutta. Die Klassiker der österreichischen Küche werden in der gemütlichen Gaststube oder im schattigen Gastgarten mit Wiener Schmäh serviert. Für Vegetarier, wie mich, findet sich auf der traditionell fleischlastigen Karte ebenso genug: da wäre der Gartensalat mit eingelegten Eierschwammerl, die herzhaften Krautfleckerl und ein wunderbar cremiges Eierschwammerlgulasch mit buttrig-flaumigen Serviettenknödel passend zur Saison. Ebenso buttrig und damit genauso gut: die frischen Palatschinken mit Marillenmarmelade.

Der werte Ehegatte probierte – wie sollte es anders sein – das Wiener Schnitzel.

Dieses wird hier in den Mittelpunkt gestellt, denn weder Pommes noch Kartoffeln werden gereicht. Maximal ein Erdäpfel-Vogerl-Salat darf die Nebenrolle am Teller spielen. Das Kalbsschnitzel wie es sein soll: dünn geklopft und saftig. Die Parnier goldbraun und mit großen Blasen.

Let’s start the day right

Am besten mit einem Yogaflow in einem der ingesamt drei Doktor Yoga Studios in Wien. Eines befindet sich im 1. Bezirk und damit fußläufig vom Hotel Zur Wiener Staatsoper erreichbar. Der Stundenplan umfangreich über den Tag und die gesamte Woche sowie für alle Levels. Einfach eine Schnupperklasse um 9 Euro buchen und Körper & Geist in Einklang bringen. Zur Website geht es hier>>.

Moderne Kunst

Raus beim Hotel, sieht man Wiens berühmtestes Museum schon. Zu Fuß sind es vom Hotel keine fünf Minuten und von daher ein MUSS das Kunstmuseum für zahlreiche große KünstlerInnen der Modernen und Zeitgenössischen Kunst zu besuchen. Anlässlich seines 100. Geburtstages feiert die ALBERTINA den Meister der Pop-Art, Roy Lichtenstein, mit einer umfassenden Retrospektive, die über 90 Gemälde, Skulpturen und Grafiken versammelt. Neben Andy Warhol ist Roy Lichtenstein eine der Gründerfiguren der Pop-Art. Die Ausstellung läuft nur noch bis 14. Juli, also schnell sein. Besonders beeindruckt waren wir von der aktuellen Foto-Ausstellung. Der US-Amerikaner Gregory Crewdson (*1962, Brooklyn) zählt zu den international renommiertesten Fotografen. In der Kulisse amerikanischer Kleinstädte und auf Filmsets entwirft Crewdson seit Mitte der 1980er-Jahre technisch brillante und farblich verführerische Inszenierungen, die menschliche Einsamkeit und die Abgründe der Gesellschaft zum Thema haben. Die Ausstellung ist in der ALBERTINA von 29. Mai bis 8. September 2024 zu sehen.

Fazit

Wien geht immer. Meine absolute Lieblingsstadt bietet in Sachen Hotel, Kunst, Kultur und Freizeit immer wieder Neues und punktet mit Altbewährtem.

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