5* Boutiquehotel Das Triest: Ciao bella Ragazza

Ein Postkutschenbahnhof ist es längst nicht mehr, das Hotel Das Triest im 4. Wiener Gemeindebezirk. War es aber einmal. Was blieb ist der Name Triest. Dorthin fuhren nämlich, zur Zeit Maria Theresias, von Wien aus die Postkutschen. Genug Geschichtsunterricht! Widmen wir uns den Annehmlichkeiten und Besonderheiten des Hotels. Vorneweg: Das Triest mit seiner Vielfalt an Bars, seinem kleinen Feinkostladen, seinem Innenhof und seiner zentrumsnahen Lage hat es uns angetan.

Room with a Stehpandsdome view

Beim Check-in im kürzlich renovierten 5 Sterne Hotel gibt es für uns gleich die erste gute Nachricht: „Wir haben für Sie die Stephansdom View Suite reserviert!“ Am Weg zum Lift bleiben wir gleich mal erstaunt stehen: Der Innenhof des Hotels hat es uns sofort angetan! Er sieht unheimlich gemütlich aus und weckt die Vorfreude, dort am nächsten Morgen bei Schönwetter zu frühstücken. Mehr dazu später. Gespannt geht es mit dem Lift hinauf in den 6. Stock des Hauses. Bing! Angekommen! Nach dem Öffnen der Zimmertür wird uns sofort klar, warum die Suite so heißt.

Ein Stück entfernt, aber direkt vor unserer Nase – thront der Stephansdom samt Kärnterstraße.

Die 35m2 große Suite ist schlau aufgebaut. Ein kleiner offener Eingangsbereich mündet direkt in ein cooles Wohnzimmer, von dem aus man direkt auf die kleine aber feine Dachterrasse, mit Blick auf den Stephansdom gelangt. Das Wohnzimmer ist in stylische Noblesse getaucht und verfügt über eine eigene Nespressomaschine sowie einen fast unverschämt riesigen Luxusfernseher. Das Designermobiliar ist unaufdringlich cool und durchdacht. Der Glasdecke sei Dank, kann man im Kingsize Bett im Schlafzimmer sogar mit Blick auf den Sternenhimmel einschlafen. Da vergisst man den zweiten Fernseher beinahe. Abgetrennt durch eine Glastür findet man ein Badezimmer mit großer Dusche vor. Eine Tür weiter eine separate Toilette.

Genuss a la Italien im Bistro Porto

Weil wir so begeistert sind, spielen wir mit dem Gedanken den Abend in der Suite zu verbringen. Die Lust auf einen kleinen Snack sowie der Gusto auf einen Drink treiben uns aber in das hauseigene Bistro „Porto“. Das Porto beschreibt sich selbst als urbaner Treffpunkt mitten im Zentrum Wiens. Das trifft es eigentlich auf den Punkt. Das Bistro mitsamt seiner Bar ist so lässig eingerichtet, dass es fast schade ist, nicht drinnen zu sitzen. Das Wetter ist allerdings viel zu schön, um nicht draußen zu sitzen.

Leute beobachten, Cocktails genießen, dazu Oliven, Weißbrot, Salz und Olivenöl – Perfekt!

Spontan entscheiden wir, hier am nächsten Tag zum Abendessen wieder zu kommen. Gute Entscheidung, denn die Auswahl an italienischen Speisen bereitet uns Freude. Wir sind von den Oliven im Porto so angetan, dass wir unbedingt welche zuhause brauchen.

Für Dolce Vita zu Hause

Kein Problem!“ sagt der freundliche Kellner zu uns, „Gehen sie doch einfach rüber ins Alimentari!

Im Das Triest befindet sich das Alimentari, ein erlauchter Feinkostladen, erschlossen in einer Wiener Apotheke der Jahrhundertwende. Die Einrichtung der Apotheke wurde bewusst erhalten. Antipasti, Weine, Teigwaren, Trüffelprodukte, Cantuccini & Co. warten darauf gekostet und gekauft zu werden. Dieses tolle Ambiente und eine Prosecco-Kostprobe beflügeln unsere Kauflaune. Zu den Oliven gesellen sich noch einige andere italienische Köstlichkeiten.

Ein Innenhof wie er sein soll

Kommen wir zum Frühstück. Die Wettergötter sind uns hold – wir können zwei Mal im Innenhof des Hotels frühstücken.

Der ist wirklich etwas Besonderes, eine Oase, eine mediterrane Enklave der Gemütlichkeit, inmitten der Stadt.

Das Frühstück selber ist gut, wobei man die 5 Sterne hier nicht auf den ersten Blick erkennt. Zu einer zugegeben nicht sehr üppigen Auswahl am Buffet, kann man verschiedenste Eigerichte bestellen, wie etwa Ei im Glas oder pochiertes Ei auf Toast. Sobald sich allerdings mehr als fünf Personen um das Buffet gruppieren, wird es allerdings eng und man bekommt den einen oder anderen Ellbogen zu spüren. Umso mehr freut man sich wieder auf den wunderschönen, geräumigen Gastgarten, mit seinen 30 Jahre alten Olivenbäumen! Dort kann man übrigens nicht nur frühstücken, sondern auch im Haubenrestaurant Collio das Mittagessen und/oder Dinner einnehmen. Im Sommer wird zudem gegrillt.

An dieser Stelle möchte ich mich für die Einladung des Hotels bedanken. Der Beitrag spielt wie immer meine persönlichen Eindrücke und meine Meinung wider. Mehr Infos zum Hotel findet ihr hier>>

 

 

 

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