Meine Fastenzeit: Detox mit Purora & was ein opulenter Heringsschmaus darin verloren hat

In den 40 Tagen zwischen Faschingdienstag und Ostersonntag hab ich mich schon immer in Verzicht geübt. Mal war es Kaffee (oh Gott würde ich nie wieder machen, war echt hart), mal Alkohol, mal Süßigkeiten. Alles in Allem ging es mir ums Prinzip: ich wollte mir selbst beweisen, dass ich auf etwas verzichten kann. Voll Stolz kann ich sagen, dass ich bis auf die jeweils drei „Joker“, die ich mir einräume, meine Fasten-Prinzipien immer brav durchgezogen habe. In diesem Jahr steht weniger der Verzicht im Vordergrund. Das Motto für die Fastenzeit 2020 heißt DETOX. Mit der Firma Purora habe ich bzw. wir dabei einen super Partner an der Seite. Mehr dazu aber später. (Werbung)

Vorab wird nämlich nochmal dem Genuss gefrönt und zwar richtig, denn unsere Fastenzeit beginnt eigentlich gegenteilig.

Was heißt ihr eigentlich? Richtig ist das treffende Wort! Nämlich beim Heringsschmaus am Aschermittwoch im Hotel Wyndham Grand Salzburg.

Heringsschmaus zur Date Night

Letztes Jahr war ich zum ersten Mal beim Heringsschmaus. Für mich als Vegetarier, der weder Fleisch noch Fisch ist, ist es nicht unbedingt das Jahreshighlight bzw. wird mir meistens zu wenig geboten, als das ich Gefallen daran fände. Nicht so im Luxushotel Wyndham Grand Salzburg.

Und so bezogen wir am späten Nachmittag des Aschermittwoch unser Executive Business Zimmer und machten den Heringsschmaus zur Date-Night.

Im Package enthalten: Aperitif, Wein, Bier sowie Gin & Tonics und natürlich ein opulentes Fischbuffet samt Austern, Muscheln, Hummer und noch vielem Mehr. Vegetarier werden mittels Couscous Salat, Gemüse- und Kartoffelbeilagen, Büffelmozzarella nebst Tomatenraritäten, Curry, Salaten und den göttlichen Desserts mehr als satt. Abgerundet wurde der Abend durch eine Liveband, die angenehme Jazzmusik spielt und dem Servicepersonal, das gleichermaßen freundlich und kompetent ist. Zum Hotel und dem Heringsschmaus gibt es vom letzten Jahr einen eigenen Beitrag, da könnt ihr euch einen detaillierten Einblick verschaffen. hier klicken>>

Detox mit Purora

Nach dem großartigen Auftakt in die Fastenzeit, wird es jetzt aber ernst. Da wir ziemlich oft in Restaurants und Hotels essen und uns dabei ganz und gar dem Genuss hingeben, müssen wir auf der anderen Seite einen Gang zurückschalten und uns ein bisschen am Riemen reißen. Das Codewort lautet Ausgewogenheit und so haben wir schon vor der Fastenzeit einzelne Fasttage eingelegt bzw. steht bei uns – wann immer möglich – Intervallfasten (16 Stunden nichts essen, dann 8 Stunden normal essen) auf der Tagesordnung. Wir erzielen damit gute Erfolge und fühlen uns wohl. Im Rahmen unserer Fasttage, an denen wir uns mit Suppen und Smoothies ernähren bzw. die Kalorienzufuhr auf ca. 500 Kalorien/Tag runterschrauben, haben wir Purora für uns entdeckt. Die Firma sitzt in Oberösterreich und produziert vegane Suppen und Smoothies in Bioqualität. Außerdem waren folgende Punkte fürs uns ausschlaggebend:

  • Transparenz: in jedem Glas stecken Produkte, die vor Vital- und Nährstoffen strotzen und auf TCM basieren
  • Vielfalt: es gibt sechs verschiedene Smoothies und drei verschiedene Suppen
  • Einfache, zeitsparende Handhabung von der Bestellung bis zum Mixen selbst
  • Verwendung nachhaltiger Materialien (Stroh, Glas, Bambus,…) über die gesamte Produktionskette hinweg.
  • Regionalität: es handelt sich um ein österreichisches Unternehmen, das Regionalität und BIO Qualität groß schreibt
  • Es schmeckt gut: Schluck für Schluck, Löffel für Löffel schmeckt man Obst, Gemüse und Kräuter

In der Fastenzeit selbst haben wir eine richtige Detox-Challenge eingelegt und sechs Tage am Stück gefastet. War teilweise hart, aber schlussendlich waren wir stolz darauf es durchgezogen zu haben. Die Minus 1,5 kg waren zudem ein sehr nettes Extra. Purora hat in einem eigenen Folder verschieden lange Detox Programme zusammengefasst. In den verschiedenen Konzepten wird dann alles genau erklärt, zusätzlich gibt es Rezepte und weitere Informationen. Grundsätzlich geht es aber darum Nahrung ausschließlich in Form von Smoothies und Suppen zu sich zu nehmen, ergänzt von einem warmen, kleinen, gesunden Gericht pro Tag. Alkohol und Zucker sind zudem verboten. Einfach selbst reinschauen. Hier geht’s zur Website >>

Tipps & Fazit Detox Challenge

In der 6-Tage Detox Challenge wollten wir uns einfach beweisen, dass wir es schaffen können: Geringe Kalorienzufuhr, fast ausschließlich flüssige Nahrung, kein Alkohol, kein Zucker. Wir haben es durchgezogen, wenn es auch manchmal hart war und wir durchaus „Hangry-Phasen“ hatten. Nach den sechs Tagen haben wir uns aber beide super fit gefühlt und wir waren jeweils um 1,5 kg leichter. Das Detoxen bzw. Fasten mit Purora werden wir beibehalten, allerdings in Form einzelner Tage und das einfach regelmäßig. Heißt in unserem Fall: 2 Tage in der Woche. Unsere Tipps zum Durchhalten der 6-Tage Challenge:

  • Intervallfasten beibehalten: Den ersten Smoothie haben wir immer erst gegen 12 Uhr getrunken. Bekommt mein Magen etwas, will er relativ rasch mehr. Ich zögere also den ersten Smoothie so lange wie möglich raus. Davor gibt es Wasser, Tee und Kaffee.
  • Ablenkung ist die halbe Miete: Je mehr man beschäftigt ist, desto weniger Zeit zum „Ans Essen denken“ hat man. Funktioniert mit Arbeit, Sport, Spaziergängen, Lesen, Projekten im Haushalt, die man schon ewig aufschiebt (Küchenkastln putzen zum Beispiel) usw.
  • Gewohnheiten brechen: Ich hab immer gedacht, auf meinen Butterkornspitz an meinen Linzer-Office-Tagen vormittags um 9 Uhr kann ich nicht verzichten. In der Tat hat sich mein Kopf und auch mein Körper an diese Routine gewohnt. Nimmt man sich aber fest vor diese eine Gewohnheit zu brechen, geht es auch, sogar ziemlich leicht. Und wisst ihr wie gut der erste Butterkornspitz nach der Challenge geschmeckt hat? Der war sagenhaft!
  • Die Essensaufnahme zelebrieren: nur weil kein opulentes Gericht auf den Tisch kommt, heißt es nicht, dass man es nicht zelebrieren kann. Wir haben sowohl beim Frühstück als auch beim Abendessen immer den Tisch gedeckt und die Gläser Löffel für Löffel bewusst in schönem Rahmen genossen.

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