Hoteltipp: Ibis Wien Hauptbahnhof & Einkehr in die Spelunke

Wieder mal in Wien gewesen, hab ich heute einen Hoteltipp für kleinere Börserl. Das Hotel Ibis Wien Hauptbahnhof als kleine Schwester vom Novotel Wien Hauptbahnhof, in dem ich gerade letztens war,  muss sich nicht verstecken und schont die Geldtasche. (Werbung)

Der Welcome

Raus aus dem Zug und rein ins Ibis am Wiener Hauptbahnhof: Die Anreise ist somit schon mal easy. Vom Hotel selber geht man zu Fuß 15 Minuten ins Schloss Belvedere, fährt mit den Öffis vom Hauptbahnhof in die Stadt oder ist per Taxi in knapp drei Kilometer bei der Wiener Staatsoper. Die Lage ist somit schon mal top.

Besonders happy bin ich mit dem bunten, ansprechenden, luftigen Design gleich in der Lobby.

Mit dem kleinen Barbereich noch dazu, sieht der Eingangsbereich sehr einladend aus. Mit meinem Welcome Drinks setze ich mich ob des schönen Wetters in den kleinen Außenbereich vom Schwesternhotel nebenan. Die Bar hat übrigens 24 Stunden geöffnet und bietet auch Kleinigkeiten zu essen an. Sonst gilt auch hier: einfach ins Nachbarhotel ins Restaurant „The Flave“ gehen.

Das Zimmer

Die Zimmer sind im „keep it simple“-Style und somit zwar augenscheinlich einfach aber komfortabel und vor allem sauber.  Gerade jetzt im Sommer punkten sie mit individuell regulierbarer Klimaanlage. Flachbildfernseher, USB Ladeanschlüsse, ein großer Schreibtisch und das Badezimmer mit genügend Ablagefläche vervollständigen das Bild. Das Zimmer ist meiner Meinung nach groß genug und erfüllt alle Bedürfnisse, die ich an ein 3 Sterne Stadthotel stelle. Super finde ich auch die angenehm dezente und warme Farbgestaltung im Kontrast zum bunten Design in den öffentlichen Bereichen. Es fühlt sich heimeliger an.

Das Frühstück

Der Frühstücksbereich ist bunt, modern, frisch und durch die großen Panoramascheiben sehr hell. Kleine, gut platzierte Raumteiler nehmen dem Raum die Größe und sorgen für „private“ Ecken und ein ruhiges Frühstück. Vom Buffet bin ich ganz beeindruckt, denn das hätte ich von einem 3 Sterne Hotel einfach nicht erwartet.

Mein Highlight ist die Waffelstation, an der ich mir meine Waffel selber backen und toppen kann.

Somit ist sie wunderbar fluffig, frisch und warm. Kleiner Tipp: Anleitung beim Waffeleisen lesen, dann verbrennt die erste Waffel auch nicht. Soll passieren hab ich gehört *g*.

Der Restauranttipp

Ich nehm euch mit in die Spelunke. Ja so heißt das Restaurant im 2. Wiener Gemeindebezirk gleich neben dem Sofitel unweit des Donaukanals. Galt zu früheren Zeiten eine Spelunke als ein nicht ganz so ansehnlicher Ort, so kann man das von dieser Spelunke mitnichten behaupten.

In Pierers Universal-Lexikon von 1863 ist eine Spelunke ein „schmutziger, unansehnlicher Ort, wo sich gemeine Leute versammeln“.

Bunt zusammengewürfeltes Mobiliar, eine große Bar inmitten des Raums mit eigenen Biertanks an der Decke, schummriges Licht und coole Wandkunst machen die Lokalität mehr als ansprechend, ja beinahe aufregend. Weiter gehts in den Gastgarten, der zwar gleich neben der Straße liegt, sich die Geräuschkulisse daraus aber in Grenzen hält.

Wenn die einleitenden Worte der Speisekarte lauten: „Frönt der Völlerei“, bin ich dem Restaurant schon sehr zugetan muss ich gestehen.

Gekocht wird eigensinnig und kreativ, leidenschaftlich und nach dem Motto das Auge isst mit. Ich genieße zB BURRATA mit Pfirsichen, Lavendel, Basilikum und Essigzwiebeln, Brotsalat mit Eierschwammerl und zum Dessert eine beinahe sündig maßlose APFELTASCHE mit Butterscotch-sauce und Zimteis. Das Essen war ausgezeichnet. Am liebsten hätte ich den Teller noch abgeleckt (wäre in der Spelunke vielleicht sogar noch anständig gewesen :)). Und auch das Service war sehr nett und kompetent. Frühstücken kann man in der Spelunke übrigens auch. Steht schon auf der To Do Liste. Mehr Informationen zum Lokal findet ihr hier>>

Alles in Allem wieder ein wunderbarer Wien Aufenthalt. Wo nächtigt ihr in Wien gerne und habt ihr Restaurantempfehlungen für mich?

Zum Blogbeitrag vom Novotel Wien Hauptbahnhof geht es hier >>

*Ich wurde vom Hotel und vom Restaurant eingeladen. Mein Beitrag spiegelt aber meine Meinung und meine persönliche Eindrücke wider. Wie immer.

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