Winterflucht Thailand – Es geht auf die Insel Phuket!

Mit null Grad Außentemperatur morgens in Salzburg kann man nicht leugnen, dass der Winter bald Einzug halten wird. Die Sehnsucht nach der Flucht ins Warme damit groß. Wie gut, dass Thailand mit 1. November seine Türen für österreichische Urlauber wieder öffnet. Im Zuge dessen fallen auch großteils die bis dato noch eher aufwendigen und umfangreichen Einreiseformalitäten. Der Winterflucht in die Ferne steht also nix mehr Weg. Phuket kann ich euch im wahrsten Sinne wärmstens empfehlen. (Presstrip)

Voraussetzung für die Einreise nach Thailand

Österreicher dürfen mit November quarantänefrei nach Thailand reisen, sofern sie vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind. Weiters notwendig sind ein PCR Test vor Abflug im Heimatland sowie ein weiterer am Flughafen im thailändischen Zielgebiet. Damit möchte man nicht nur den Urlaubern ein sicheres Gefühl in Zeiten der Pandemie bieten, sondern vor allem auch den Einheimischen.

Ohne Quarantäne dürfen Thailand-Fans nun im Winter 2021/22 in insgesamt 17 für den Tourismus geöffnete Orte gehen, darunter die Insel Phuket, die Hauptstadt Bangkok und Chiang Mai im Norden des Landes.

Die Modelregionen Phuket und Koh Samui konnten im Zuge des „Sandbox Prinzipes“ schon seit Juli des Jahres bereist werden. Ich durfte auf Einladung von Ruefa und Qatar Airways Mitte Oktober die Insel Phuket bereisen und möchte euch in diesem Blogbeitrag die Insel anhand von sieben Must Sees bzw. Must Dos vorstellen.

1) Big Buddha

An der Westküste der Insel thront eine 45 Meter hohe Statue aus weißem Marmor auf einem Hügel und ist damit bis in weite Teile Südphukets zu sehen. Es handelt sich dabei um „Big Buddha“. Ich würde meinen definitiv ein Mustsee – insbesondere auch wegen des Ausblicks.

2) Cooking Class

Thailändisches Essen schmeckt einfach genial: scharf, würzig, anders – gut. Den Geschmack Thailands holt man sich auch zu Hause gerne auf den Teller. Für das richtig authentische Feeling braucht es allerdings ein paar Tipps und Tricks. In einem Kochworkshop auf der Old Phuket Farm holt man sich diese. Im Rahmen der Cooking Class kochen wir im Anschluss an die Führung über die Landwirtschaft unser Mittagessen selber. Frühlingsrollen, Phad Thai, Curry & gebackene Bananen kommen auf den Teller, die Rezepte gleich daheim ins Kochbuch.

3) Wat Chalong Tempel

Was wäre Thailand ohne der Besuch eines Tempels. Wat Chalong ist ein historisch bedeutender buddhistischer Tempel an der Chao Fa West Raod. Er ist der größte und prominenteste der insgesamt 29 buddhistischen Tempel der Insel Phuket. Die Tempelanlage ist wunderschön gestaltet. Es lohnt sich sämtliche Räume zu entdecken. Klebt man die vorher gekaufte Goldplättchen auf eine der Goldstatuen, können der Legende nach Wunder in Erfüllung gehen.

4) The Elephant Sanctuary

The Elephant Sanctuary auf Phuket ist eine Art Gut Aiderbichl für Dickhäuter. In einem 30 Hektar großen Naturreservat dürfen dort aktuell zwölf alte Elefantendamen ihren Ruhestand genießen. Nach Ausbeutung, oft einhergehend mit Misshandlung, werden die sensiblen Dickhäuter nun gehegt und gepflegt. Elefantenreiten, Shows oder das Baden mit den Tieren werden hier strikt abgelehnt. Stattdessen wandert man in kleinen Gruppen durch das Areal, bekommt allerhand Informationen über die grauen Riesen, beobachtet sie aus nächster Nähe und darf sie im Anschluss mit Obst und eigens hergestellten Energyballs füttern. Der Eintritt mit über 100 Euro mag für thailändische Verhältnisse zwar teuer sein, man tut aber Gutes, denn das Geld wandert 1:1 in die Sanctuary.

5) Phuket Old Town

In Phuket Old Town unternimmt man am besten einen ausgedehnten Spaziergang durch die sino-portugiesische Altstadt, vorbei an buddhistischen Tempeln und chinesischen Schreinen sowie zahlreichen Museen und der lebendigen Street-Art Szene. Das lebhafte Altstadtviertel Phuket Old Town ist für seine farbenprächtigen, 100 Jahre alten Stadthäuser mit portugiesischen Einflüssen bekannt. Gespickt sind die Straßen mit Garküchen, Saft-, Obst- und Gemüseständen, sich dazwischen durchringende Mopeds und Massagesalons, während in der schwül-feuchten Luft der Duft von exotischen Gewürzen und Abgasen hängt. Thailandfeeling pur. Tipp: Einfach treiben lassen.

6) Island Escape of Burasari

Stadtflucht! Oder besser gesagt Inselflucht! Es geht per Longtailboot oder Speedboot für ein, zwei Nächte nach Koh Maphrao. Die Insel ist ca. fünfzehn Bootsminuten von Phuket entfernt und ist ein wahres Hideaway – ein Luxusrefugium für Ruhesuchende. Das 5 Sterne Resort wurde 2019 eröffnet und verfügt über einen hoteleigenen Strand und eine großzügige Poolarea. Genächtigt wird in Suiten, Swim-Up Zimmern oder eigenen Villen, verteilt über einen grünen, tropischen Hügel. Raufkommen zum Runterkommen könnte hier das Motto sein.

7) Chalong Bay Rum

Ja in Thailand wird Rum hergestellt, preisgekrönt sogar. Der Chalong Bay Rum wird hergestellt aus thailändischem Zuckerrohr und weltweit verkauft. Auf einer Tour durch die Rum Distillery erfährt man mehr über die Produktion und den Vertrieb, bevor es im Anschluss zur Verkostung geht. Die gesamte Anlage ist sehr modern und ansprechend gestaltet und lädt zum Verweilen ein. Empfehlenswert auch der Cocktail-Workshop.

Hoteltipp Phuket: Hotel Marina Phuket

Das exklusive Resort im Süden von Phuket am Patong Beach punktet durch landestypische Thai-Architektur und einem üppig tropischen Garten. Über Holzstege gelangt man in eine der terrassenförmig angelegten Villen. Knapp 100 Quadratmeter darf man sein Eigen nennen. Tipp: Unbedingt Villen mit Meerblick nehmen.

Das Tosen der Wellen und der Ausblick von der eigenen Terrasse sind ein Traum.

Ein Traumpanorama genießt man auch vom hoteleigenen Restaurant On the Rock. Der Name kommt nicht von ungefähr, thront es nämlich auf den Klippen direkt über dem Meer. Zum drei Kilometer langen Sandstrand sind es keine 100 Meter und ins Zentrum des eher ruhigeren Ortes ebenso. Das Resort verfügt zudem über einen Pool.

Mit der Qatar Airways nach Thailand

Qatar Airways wurde 2021 von Skytrax zum sechsten Mal zur „Airline oft he Year“ gekürt und erhielt zudem fünf weitere wichtige Auszeichnungen. Ein guter Grund also die Airline auf Basis ihrer Auszeichnungen zu testen. Neben der Airline des Jahres freut sich die Fluggesellschaft außerdem über die Auszeichnungen „World’s Best Business Class“, „World’s Best Business Class Airline Lounge“, „World’s Best Business Class Airline Seat“, „World’s Best Business Class Onboard Catering“ sowie „Best Airline in the Middle East“. Bis auf letzteres konnte ich mich von allem überzeugen und kann guten Gewissens behaupten: Verdient! Die dreieinhalb Stunden Wartezeit in Doha waren in der luxuriösen Al Mourjan Lounge beinahe zu kurz, denn das Speise- und Getränkeangebot ist vielfältig, die Schlafkojen gemütlich und bei den Duschmöglichkeiten, könnte sich manches Hotel ein Scheibchen abschneiden.

Das Flugerlebnis in der patentierten Qsuite in der Business Class mutet schon mehr der First Class an.

Das Catering in der Business Class sucht seines gleichen. Doch auch in der Economy Class reist es sich bequem und mit jeglichem Serviceangebot, sei es bei der Verpflegung oder im Rahmen des interaktiven Entertainment-Systems an Bord. In Österreich bietet die Airline derzeit einen täglichen Flug ab Wien nach Doha an. Von dort geht in über 130 Destinationen weltweit. Mehr Infos unter www.qatarairways.com.

Fazit

Ab nach Thailand. Ab nach Phuket. Die Insel hat so Vieles zu bieten: Kultur, Sightseeing, traumhaftes Essen, unglaublich freundliche Menschen, Sonne, Strand, Meer und ein durchdachtes Covid-19 Safety Konzept. Buchen würde ich eine Thailand Reise aktuell definitiv im Reisebüro (www.ruefa.at), da die Mitarbeiter auch in Bezug auf Einreiseformalitäten behilflich sind. Für noch mehr Thailand Eindrücke verweise ich euch gerne auf meine Blogbeiträge aus 2019, wo wir Bangkok, Koh Samui, Hua Hin und Chiang Mai bereist haben.

 

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