Bangkok hat das Zeug zu meiner Lieblingsstadt

Mein erstes Mal Bangkok. Natürlich schwirrt auch mir die Textzeile „One night in Bangkok and the world´s your oyster …“ im Kopf herum. In unserem Fall war es nicht nur eine Nacht in Bangkok, sondern derer drei. Austern gab es auch keine, dafür aber jede Menge anderer Köstlichkeiten. Nicht nur kulinarisch hat mich die Metropole in ihren Bann gezogen. Nachfolgend meine Erklärung warum Bangkok das Zeug zu meiner Lieblingsstadt hat.

Im neuen Dreamliner von Eva Air

Aber fangen wir von vorne an …Unsere knapp 3-wöchige Thailandreise im Februar beginnt in Bangkok. Februar ist eine wundervolle Jahreszeit, um nach Bangkok zu reisen. Es ist auch wundervoll mit EvaAir dort hin zu fliegen. Geflogen wird nämlich mit dem neuem Dreamliner ab/bis Wien. Die Beinfreiheit, der Komfort und das erstklassige Service fühlt sich auch in der Economy-Class fast ein bisserl „Business“ an. Die neun Stunden vergehen tatsächlich wie im Flug! Ich hab einen eigenen Beitrag rund um die Airline geschrieben inklusive Tipps. Zum Blogbeitrag geht es hier>>.

(c) EVA AIR

Bangkok – du hattest mich ab der ersten Minute

Was für ein herrliches Gefühl, als uns bereits in der Gangway feuchtwarmer Luft umschmeichelt, gepaart mit dem Duft von Sommer und eben Bangkok. Bangkok ist eine Stadt, die alle Sinne vereinnahmt und permanent fordert. Bevor wir uns in den Sinnesrausch stürzen, beziehen wir noch unser lässiges Zimmer im Avani Bangkok. Über das Luxushotel  gibt es einen eigenen Blogbeitrag. >>hier klicken. Danach geht es gleich in die berühmt berüchtigten Khao San Road. Es riecht nach Sommer, Essen, Gewürzen, Obst und Kanal.

Ein Geruchscuveé, der uns die nächsten Tage begleiten wird und pure Lebenslust auslöst.Wir lieben ihn.

Erster Halt: Obststand. Wir entscheiden uns für einen frisch gemixten Passionfruit-Juice, der nur so nebenbei einen Euro kostet. So muss wohl der Nektar griechischer Götter geschmeckt haben. Die ersten Einkäufe lassen auch nicht lange auf sich warten. Man hat aber auch ständig die Gelegenheit zu shoppen. Es gibt wohl keinen Winkel in der Altstadt, in dem man nicht Shirts, Schuhe, Rucksäcke und Souvenirs aller Art kaufen kann. Wir ziehen weiter und entdecken unsere absolute Lieblingsstraße, die Soi Ram Butri. Die Straße verläuft parallel zur Khao San Road. Obwohl gesäumt von mobilen Garküchen, Bars und Ständen ist sie viel unaufdringlicher als die Khao San Road.

Sie ist belebt und belebt einen, lädt zum Verweilen und Beobachten ein, verleitet aber auch sich einfach ins Geschehen zu stürzen und Bangkok pur zu erleben.

Uns zieht es immer wieder dorthin: Egal ob ein Drink zur Happy-Hour, ein kleiner Snack zwischendurch, ein Abendessen oder eine Massage.

Zwischen Pad Thai & Banana-Pancakes

Apropos Abendessen. Das findet bei uns immer in einer der unzähligen Garküchen statt. Wenn die Dämmerung in Bangkok Einzug hält, poppen an jeder Ecke Garküchen auf. Das sind kleine, mobile Kochstellen, an denen man das wohl typischste und beste thailändische Essen probieren kann. Pad Thai (Lieblingsspeise), Papayasalat & Co werden frisch vor unseren Augen zubereitet. Das Ambiente mitten auf der Straße dazu macht es so anders, so aufregend, so außergewöhnlich. Wenn überhaupt, sitzt man auf kleinen Plastikstühlen, die ihre besten Jahre schon vor einigen Dekaden hatten. Auf den Tischchen stehen kleine Potpourris an Gewürzen und Toppings, die alle so scharf aussehen, wie sie tatsächlich auch sind. (Lasst Vorsicht walten). Wir essen die einzelnen Gänge gerne an unterschiedlichen Stationen und ziehen zwischen Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise immer weiter. Apropos Nachspeise.

Unbedingt Banana-Pancake essen. Diese Dinger sind geschmacksvollendet und machen süchtig.

Es macht außerdem Spaß bei der Zubereitung zuzusehen. Wer es gerne klebriger hat, dem sei Mango-Sticky-Rice nahegelegt. Am liebsten würden wir an jeder Garküche Bangkoks einkehren und kosten. Ein wohl lebenslanges Projekt.

Lunch beim österreichischen Auswanderer

Nicht immer sollte es die Garküche sein und so ging es zum Mittagessen mal in ein Restaurant. Aber nicht irgendeines sondern ins Baan Rim Nam, betrieben von Florian, gebürtiger Österreicher, und seiner Frau Goy. Trotz Österreichbezug werden im lässigen Restaurant am Fluss Chao Phraya keine Käsespätzle und Schweinsbraten serviert.

Wir schnappen uns ein schattiges Plätzchen auf einem der coolen Möbelstücke und lassen uns von Goy überraschen.

Es gibt lässige Cocktails, kaltes Bier und eine angenehm reduzierte Speisekarte. Das Baan Rim Nam ist stets auch Ausstellungsort der Bangkok Design Week. Ein weiteres Indiz dafür, dass in Architekt Florians Adern noch jede Menge kreatives Blut fließt, ist die Tatsache, dass er selbst designte Ledertaschen im Restaurant verkauft.

Foodtour durch Chinatown

Als Bangkok-Besucher hat man Chinatown wahrscheinlich nicht automatisch am Radar, aber gleich vorweg: man sollte es unbedingt fix einplanen. Wir erkunden den interessanten Stadtteil im Rahmen einer Food-Tour mit einem privaten Guide.

Wir durchstreifen das Viertel und machen Halt an besonderen Plätzen, die wir sonst wahrscheinlich nicht entdeckt hätten.

Wie etwa ein Blumengeschäft, in dem sich eine Etage höher ein Kaffeehaus befindet, das nicht nur mit seinen Köstlichkeiten besticht, sondern auch mit seiner extravaganten floralen Dekoration. Wir schlendern durch Märkte, machen Halt an Garküchen und probieren die eine oder andere Köstlichkeit.

Per Boot zum Tempel

Was wäre Bangkok ohne der Besuch eines Tempels?  Wir entscheiden uns für den Wat Arun. Ein Tempel, den man am besten mit dem Boot ansteuert. In unserem Fall gleich ums Eck vom Restaurant Ban Rim Naam. Manchmal ist eben der Weg das Ziel!

Kleiner Exkurs: Bootfahren in Bangkok ist genauso „normal“ wie Taxifahren.

Goodie dazu: Es umschmeichelt uns eine sanfte Fahrtbrise und wir können die Stadt von einer anderen Perspektive aus betrachten. Zurück zum Wat Arun. Von der Ferne betrachtet sieht er gar nicht so spektakulär aus. Je näher wir kommen, desto spannender wird er. Der Tempel ist eine einzige riesengroße Mosaikarbeit. Überzogen von chinesischem Porzellan und Muscheln, filigrane Blumenmuster, wunderschöne Farben und das Beste: Man kann ihn besteigen und umrunden und so den Ausblick auf die Stadt genießen.

Tipps & Tricks

Zu guter Letzt noch ein paar Tipps & Tricks rund um Bangkok.

  • Erstens: Bangkok steht nicht nur für Tempel, Altstadt und Garküchen. Bangkok ist eine Riesenmetropole, aus der die Wolkenkratzer nur so herausschießen. Diesen Teil gibt es auch: Skyline, Wolkenkratzer und riesengroße Shoppingcenter. Wem es gefällt, der kann natürlich auch diesen Teil der Stadt erkunden.
  • Zweitens: Massagen machen! Am besten zwei pro Tag. Für eine einstündige Ganzkörper-Öl-Massage bezahlt man umgerechnet ca. 8 Euro. Massageläden gibt es gefühlt alle drei Meter und man braucht dabei absolut keine Bedenken haben. Einfach nur genießen!
  • Drittens: Taxis und Tuk Tuk kann man ohne Bedenken nutzen. Besser ist allerdings den Taxifahrer darauf hinzuweisen den Taxometer einzuschalten. In der Regel fährt man damit besser, als mit einem ausgefeilschten Preis vorab.
  • Viertens: Wir kommen bestimmt bald wieder. Wir ziehen sogar in Betracht mal nur für 5-tägigen Citytrip nach Bangkok zu fliegen. In eine andere Welt, mit anderen Temperaturen, mit besonderen Köstlichkeiten und jeder Menge Leichtigkeit und „good mood“.

 

 

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