Abenteuer Serbien: 4 Tage Sport & City

Vier Tage lang durfte ich Serbien sportlich aktiv entdecken. (Werbung) Von Wandern, Radfahren, Kajaken und Sightseeing war alles dabei. Wie vier Tage so aussehen können rund um Belgrad könnt ihr in diesem Blogbeitrag nachlesen.

Verkanntes Belgrad

Das Abenteuer Serbien startet in Belgrad, in einer wie ich meine verkannten Stadt. Oder habt ihr Belegrad auf eurer Bucket List? Nein? Dann setzt sie rauf. Von der Hauptstadt war ich mehr als positiv überrascht und hätte gerne mehr als einen Nachmittag und eine Nacht dort verbracht.

In der kurzen Zeit hat mir die Stadt an der Donau aber schon gezeigt, wie vielfältig und lebhaft sie ist.

Tipps

  • durch den Design District bummeln
  • an der Promenade entlang der Donau spazieren und dort in einem der unzähligen Lokale essen
  • Abends durch die Innenstadt und ihre Fußgängerzone flanieren
  • Essen in einem angesagten und versteckten Restaurant (siehe Restauranttipp nachfolgend)
  • Shopping an der Hauptstraße Knez Mihailova, umrandet von vielen prächtigen Gebäuden
  • Sightseeing: Platz der Republik, Festung Kalemegdan, Stadtbezirk Zemun

Hotel- & Restaurantipp

Hotel MARK: Das Hotel liegt mitten im Zentrum und ist erst ein paar Jahre alt. Vom Design erinnert es ein bisschen an Motel One nur schicker. Zur Hotel Website gehts hier lang >>Abendessen in einer ehemaligen Wohnung bzw. im Innenhof eines Wohnhauses könnt ihr im vegetarischen Lokal „Radost fina Kuhinjica“. Die Adresse unbedingt vorher raussuchen, denn es ist eines dieser Restaurants das von der Straße her nicht beschildert ist und man wirklich durch einen Hauseingang betritt. Mega cooles Flair drinnen wie draußen im romantischen Gastgarten. Aufgetischt wird vegetarische Küche mit serbischem, orientalischem Touch. Schmecken tut es herrlich. Unbedingt einen der frisch gepressten Säfte probieren!

Mountainbiken in der Ovčar-Kablar Schlucht

Wir satteln die Räder in Čačak, einer Stadt 150 Kilometer südlich von Belgrad. Gemeinsam mit Stefan unserem Bikeguide radeln wir den Bike Kablar Trail in der Ovčar-Kablar Schlucht. Auf befestigter Straße geht es immer am Wasser großteils flach dahin, durch dunkle Tunnel und vorbei an grüner Landschaft. Schönes Panorama samt View Points inklusive. Nach der Mountainbiketour wechseln wir das Fortbewegungsmittel. Mit dem Katamaran geht es auf dem Fluss – der West Morava – weiter. Im Restaurant Plaza direkt am Wasser suchen wir uns ein schönes Plätzchen auf der Sonnenterrasse. Dort lassen wir uns serbische Grillspezialitäten und den nicht wegzudenkenden Sliwowitz schmecken. Sliwowitz ist ein Obstbrand aus Pflaumen und so was wie das Nationalgetränk der Serben und der Kroaten. Trinken kann man ihn wie wir gelernt haben, sowohl vor als auch nach dem Essen. Und sogar zwischen den einzelnen Gängen wird daran genippt. Na dann Prost oder auf Serbisch: Živeli (Schiweli gesprochen).

Kajaken auf dem Uvac

Im Naturschutzgebiet Uvac (250 Kilometer südlich von Belgrad) treffen wir am Ufer des Flusses Uvac unseren Adventure Guide Ivan. Vielversprechend hört sich das schon mal an oder doch ein bisschen beängstigend? Per kleinem Motorboot geht es flussabwärts durch das Naturschutzgebiet. Nach ca. einer einstündigen Bootsfahrt lassen wir die Kajaks zu Wasser. In 2erTeams paddeln wir schließlich los.  Die ersten Geier ziehen ihre Kreise über unseren Köpfen. Die Gänsegeier sind hier zu Hause und warten wohl ob unserer scheinbaren lebensgefährlichen Paddelversuche auf ihr Mittagessen. So war  es natürlich nicht. Wir alle haben eine super Figur in unserem Sportgerät gemacht. Wir paddeln ca. eine Stunde vorbei an traumhafter Landschaft, in absoluter Stille um dann an einem bestimmten Punkt (kann man auch per Boot erreichen) an Land zu gehen. Dort stärken wir uns erst mal und wandern dann ca. eine Stunde zu einer Aussichtsplattform. Toller Ausblick! Ihr wollt auch solche Adventure erleben, dann kontaktiert die Jungs von wildserbia!

Wandern in Despotovac

130 Kilometer südöstlich von Belgrad führt uns eine Wanderung um Despotovac bergabwärts zum Wasserfall Veliki Buk. Der 20 Meter hohe Wasserfall ist einer der schönsten ganz Serbiens. Diese Gegend ist auch bei Einheimischen gerade am Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel. Die Wanderroute kann man individuell an seine Anforderungen anpassen, am besten jedoch mit einem Guide, da die Wege nicht gut beschildert sind. Im Restaurant „Vodopad“ am Fuße des Berges unbedingt die Palatschinken mit Honig und Nüssen probieren. Ich kann euch Marko als Guide empfehlen. Er organisiert Wanderungen in ganz Serbien: Marko Nikolić: itsmarkonikolic@gmail.com

Info

Ich war im Auftrag des traveller und auf Einladung von Serbien Tourismus unterwegs. Vielen Dank an dieser Stelle für die erlebnisreiche Reise. Der Beitrag spiegelt wie immer meine persönliche Meinung und meine Eindrücke wider. Ich hoffe ich habe euch Lust auf Serbien gemacht. Schaut doch auf einfach auch mal auf die Website vom Tourismusverband, da könnt ihr euch noch mehr Lust holen 🙂 Zur Website>>

Schreibe einen Kommentar